Das Wichtigste in Kürze:
- Warum eine Alternative? Die App von bunq macht vieles richtig, deutsche Kunden bekommen sogar eine deutsche IBAN. Im Geschäftsalltag tun sich trotzdem zwei Lücken auf, denn einen Cashback zahlt bunq nicht mehr und setzt stattdessen ausschließlich auf die Guthabenverzinsung, während Wertpapiere wie Aktien und ETFs dem Privatkonto vorbehalten bleiben und der kostenlose Tarif ohnehin nur Solo-Selbstständigen offensteht, sodass du als Unternehmen ab 7,99 € im Monat bezahlst.
- Die besten Alternativen 2026: Vivid, N26, Revolut, Finom, Fyrst und Qonto. Welche zu dir passt? Kommt drauf an, was du brauchst, von Cashback bis Geldanlage.
- Unsere Empfehlung ist Vivid: ein Geschäftskonto vom Freelancer bis zur GmbH, das Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, Geldanlage und Unterkonten mit eigener IBAN unter ein App-Dach holt.
Dein Geschäft läuft, keine Frage, und trotzdem beschleicht dich das Gefühl, dass dein bunq-Geschäftskonto beim eigenen Wachstum nicht mehr ganz mitkommt, obwohl bunq als eine der beliebtesten Neo- und App-Banken mit niederländischer Banklizenz im täglichen Zahlungsverkehr durchaus überzeugt und du mit diesem Eindruck alles andere als allein bist. Aber mit steigendem Umsatz häufen sich die Fragen, etwa wo der Cashback für die laufenden Geschäftsausgaben bleibt, wie du deine Liquiditätsrücklagen gewinnbringend anlegst, ohne dafür ständig das Geschäftskonto verlassen zu müssen, und ob der kostenlose Tarif überhaupt noch gilt, sobald aus deiner Tätigkeit eines Tages eine Kapitalgesellschaft wird. Genau darum geht es hier, für Gründer, Freelancer und kleine Teams.
Damit gleich klar ist, worum es geht: um Geschäftskonten, nicht um Privatkonten. Bei der Suche nach bunq Alternatives kriegst du hier einen nüchternen Überblick über die ernstzunehmenden Anbieter als bunq Alternative in Deutschland im Jahr 2026 und am Ende eine klare Empfehlung, welche Alternative zu bunq für wen die richtige ist, ganz ohne Werbe-Sprech und mit direkt vergleichbaren Zahlen, die eine fundierte Entscheidung tatsächlich erleichtern.
Was bietet bunq Business?
Ein Blick auf Stärken und Grenzen lohnt sich vor dem Wechsel.
Das Angebot von bunq
Ordnungsliebende kommen bei bunq schnell auf ihre Kosten, denn du richtest bis zu 25 Unterkonten mit jeweils eigener IBAN ein und verschiebst dein Kontoguthaben mit einem einzigen Fingertipp von einem Unterkonto zum nächsten. Deutsche Geschäftskunden bekommen inzwischen eine deutsche IBAN, Eingangsrechnungen und Lastschriften laufen also glatt durch. Hinzu kommen ein Multi-Währungskonto, eine Mastercard und eine DATEV-Schnittstelle für die Finanzbuchhaltung, wobei der kostenlose Free-Tarif ausschließlich Einzelunternehmern und Freelancern vorbehalten bleibt. Darüber warten die kostenpflichtigen Tarife Core ab 7,99 € sowie Pro und Elite, während es einen Cashback nicht gibt und bunq stattdessen ausschließlich auf eine Guthabenverzinsung auf dem Tagesgeld-Sparkonto setzt.
Grenzen von bunq fürs Business
So charmant sich die App im Alltag anfühlt, fürs wachsende Business bleibt einiges liegen. Fangen wir beim Wichtigsten an: Cashback ist bei bunq Geschichte, seit Ende 2025 vollständig auf die Guthabenverzinsung umgestellt wurde, sodass für die laufenden Geschäftsausgaben und Betriebsausgaben spürbar wenig zurückbleibt. Wer Aktien oder ETFs will, muss aufs Privatkonto ausweichen, womit die saubere Trennung deiner Geschäftsfinanzen dahin ist, und da das kostenlose Konto ohnehin nur Einzelunternehmern und Freelancern offensteht, bist du ab dem Start als GmbH oder UG mit mindestens 7,99 € im Monat dabei. Deutsche IBAN und DATEV-Schnittstelle, klar, die hat bunq inzwischen, doch bei Cashback und Geldanlage aus dem Konto ist eben Schluss. Wer genau hier eine Alternative zur bunq Bank sucht, wird bei den folgenden Anbietern fündig.
Kurz gesagt: bunq glänzt als App-Bank mit vielen Unterkonten, mehreren Währungen und einer soliden Guthabenverzinsung. Deutsche Kunden bekommen sogar eine deutsche IBAN, doch fürs wachsende Business bleibt es dennoch spürbar eng. Es fehlt der Cashback, es fehlt die Wertpapieranlage aus dem Geschäftskonto, und das kostenlose Modell steht allein Solo-Selbstständigen offen, weshalb genau an dieser Stelle die folgenden Alternativen mit deutlich breiteren Leistungspaketen einhaken.
bunq-Alternativen im Überblick
Genug der Vorrede, jetzt zu den harten Zahlen. Die Tabelle stellt Ab-Preis, IBAN, Cashback, Geldanlage und Multi-Währungskonto nebeneinander, du siehst also auf einen Schlag, wo eine bunq-Alternative punktet und wo bunq schwächelt. Alle Angaben beziehen sich auf das Jahr 2026, und weil sich Preise wie Konditionen gern ändern, wirfst du vor einem endgültigen Wechsel besser selbst noch einen prüfenden Blick auf die jeweilige Anbieterseite.
| Anbieter | ab €/Monat | IBAN | Cashback | Investieren | Unterkonten | Multi-Währung | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vivid | 0 € | deutsche IBAN | 0,1–0,5 % (ohne Limit, Alle Einkäufe) + bis 6 % Kat. | Aktien/ETF/Fonds | eigene IBAN | ja | Freelancer–GmbH |
| bunq Business | Free (Einzeluntern.) / Core ab 7,99 € | deutsche IBAN | – | – | bis 25, eigene IBAN | 20+ Währungen | KMU |
| N26 Business | 0 € | deutsche IBAN | 0,1 % (Standard) | Aktien/ETF (ab 1 €) | Spaces | begrenzt | Einzelunt./Freelancer |
| Revolut Business | Basic ab 10 € / Grow 35 € | LT-IBAN (DE folgt) | – | app-seitig | ja | 25+ Währungen | international |
| Finom | ab 0 € | deutsche IBAN | bis 3 % (gedeckelt) | – | – | begrenzt | Freelancer/SME |
| Fyrst | 0 € Solo / 6 € GmbH | deutsche IBAN | – | Depot (maxblue) | – | EUR-Fokus | KMU, Bargeld |
| Qonto | Starter 0 € / Basic ab 9 € | deutsche IBAN | bis 360 €/Jahr (Karte) | Geldmarktfonds | ab Smart | EUR-only | KMU |
Worauf es bei einer bunq-Alternative ankommt
Ein Kontowechsel klingt nach Aufwand, doch keine Sorge: Mit den richtigen Fragen ist die Entscheidung schnell klar. Entscheidend ist, was dich im Geschäftsalltag wirklich betrifft, von der IBAN über Cashback und Kontoführungsgebühren bis zur Einlagensicherung deines Geldes.
Deutsche IBAN oder eine aus dem EU-Ausland?
Nichts nervt so wie eine Rechnung, bei der der Kunde zurückfragt, warum deine IBAN mit einem fremden Länderkürzel anfängt. Für Eingangsrechnungen, Lastschriftverfahren und Gehaltszahlungen brauchst du eine Geschäftskonto-IBAN, die deine Geschäftspartner ohne Rückfrage akzeptieren. Aus der Reihe tanzt hier vor allem Revolut, wo die litauische IBAN Standard ist und eine deutsche IBAN fürs Business erst nach und nach ausgerollt wird. Der Rest macht es dir leichter: bunq, Vivid, N26, Fyrst und Qonto geben deutschen Kunden längst eine deutsche IBAN. Eine EU-IBAN zählt zwar im gesamten SEPA-Raum, ablehnen darf sie niemand. Trotzdem ersparst du dir mit einer deutschen die ewige Rückfrage, und wer täglich mit Finanzbehörden und Lohnbuchhaltung hantiert, schläft damit ruhiger.
Rechtsform: Wer darf das Konto nutzen?
Hier hakt es bei bunq am schnellsten. Das kostenlose bunq Business steht ausschließlich Einzelunternehmern und Freelancern offen, sodass du als eingetragenes Unternehmen mindestens ab dem Core-Tarif für 7,99 € im Monat bezahlst. Für eine GmbH oder UG zählt daher die Frage, welches Geschäftskonto von Anfang an mitwächst, sonst ziehst du nach der Unternehmensgründung sämtliche Zahlungsvorgänge mühsam um. Vivid ist auch für GmbH und UG da, Qonto ebenso. Prüf, welche Rechtsform du heute führst und welche dazukommt.
Cashback im Vergleich
Jeder Einkauf fürs Business ist eine kleine Gelegenheit, Geld zurückzuholen. Genau das ist Cashback: bares Geld, das direkt auf dein Konto zurückfließt. bunq zahlt allerdings keins und verzinst nur dein Guthaben, was dir bei den laufenden Geschäftsausgaben wenig hilft, während N26 im Standard 0,1 % obendrauf legt und Finom Cashback ab dem Basic-Tarif bietet; Revolut und Fyrst zahlen im Standard nichts zurück. Vivid zahlt dir dagegen je nach Tarif zwischen 0,1 und 0,5 % Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, in ausgewählten Kategorien sogar bis zu 6 %.
Auslandszahlungen und Wechselkurs
Zahlst du oft in fremder Währung, entscheidet der Wechselkurs über deine Kosten. Ein echtes Multi-Währungskonto spielt dann seine Stärke aus, und über dieses verfügt bunq bereits, denn mehrere Währungen sind dort fest eingebaut. Weitere Spezialisten sind Revolut und Wise, wobei Revolut unter der Woche zum Interbankenkurs abrechnet und am Wochenende einen Aufschlag von 1 % kassiert. Zwei Dinge lohnen dabei den genauen Blick: die Höhe der Fremdwährungsgebühr und wie transparent der Wechselkurs in der Abrechnung ausgewiesen wird. Mit Vivid zahlst du in mehreren Währungen und siehst den Fremdwährungskurs schon vor jeder Auslandsüberweisung.
Sicherheit und Regulierung
Beim Geld hört bei den meisten der Spaß auf, und das zu Recht. Wohin fließt es eigentlich, sobald es auf dem Konto liegt? Eine gute Nachricht vorweg: Reguliert sind hier alle Anbieter ausnahmslos. bunq und N26 sind Vollbanken, Fyrst gehört zur Deutschen Bank und Revolut hält eine litauische Vollbanklizenz, während Qonto als reguliertes Zahlungsinstitut und Vivid als lizenziertes E-Geld-Institut agiert. bunq ist eine niederländische Bank, dein Geld ist über die dortige Einlagensicherung bis 100.000 € abgedeckt. Vivid geht einen anderen Weg: Dein Geld liegt getrennt vom Unternehmensvermögen, Safeguarding heißt das im Fachjargon. Der Unterschied zwischen E-Geld-Institut und Banklizenz entscheidet also, wie dein Guthaben abgesichert ist, läuft im Ergebnis aber aufs Gleiche hinaus, nämlich dass dein Geld auch dann sicher verwahrt bleibt, wenn die klassische Einlagensicherung nicht greift. Ehrlich gesagt zählt für dich im Alltag aber nur eines: Ist im Ernstfall jemand aus der Kundenbetreuung erreichbar, und liegt dein Geld pünktlich bereit, wenn du es brauchst?
Buchhaltung und DATEV-Anbindung
Arbeitet dein Steuerberater mit DATEV, spart euch beiden eine direkte Schnittstelle am Monatsende viele Stunden, und Vivid, bunq und Qonto bringen eine solche DATEV-Anbindung mit. Fyrst liefert einen DATEV-Export über das Rechenzentrum, während N26 eher auf gängige Buchhaltungssoftware setzt. Fast jeder Anbieter erlaubt zumindest den CSV-Export. Vivid dagegen bindet die Rechnungsstellung fest ins Geschäftskonto ein, sodass du drei Buchhaltungsprogramme und Rechnungsprogramme parallel nicht mehr brauchst.
Tarife und Gebühren im Blick
Ein Konto wirkt günstig, bis die erste Abrechnung kommt. Denn der reine Monatspreis ist nur die halbe Wahrheit. Schau also genau hin, wie viele SEPA-Überweisungen im Tarif enthalten sind, was zusätzliche Firmenkreditkarten kosten, ob beim Abheben oder Einzahlen Bargeldgebühren anfallen und ob der Zahlungsdienstleister Fremdwährungsumsätze und Express-Zahlungen gesondert abrechnet. Bei bunq kommt hinzu, dass das kostenlose Konto nur Einzelunternehmern offensteht. Ein Konto für 0 € kann am Ende teurer sein als ein bezahltes. Vivid startet mit dem Tarif Free Start für 0 € im Monat, ohne Kontoführungsgebühr. Wer mehr Firmenkarten oder Zusatzfunktionen braucht, wählt einen höheren Tarif.
Vivid als bunq Alternative
bunq punktet mit Unterkonten und Fremdwährungen, während andere Zahlungsdienstleister vor allem bei der Finanzbuchhaltung glänzen, doch kaum ein Anbieter bringt die entscheidende Kombination in einem einzigen Konto zusammen, nämlich Cashback ohne Limit, Wertpapieranlage direkt aus dem Konto und Unterkonten mit eigener IBAN, noch dazu offen für Kapitalgesellschaften. Genau hier kommt Vivid ins Spiel.
Vivid Kontomodelle und Preise
Vivid startet dich mit dem Tarif Free Start für 0 € im Monat. Es gibt keine Kontoführungsgebühr und keine Mindestgeldeingangs-Vorgabe. Brauchst du später mehr Karten, mehr Cashback oder Unterkonten, wächst du in einen höheren Tarif, ohne den Anbieter zu wechseln. Das Geschäftskonto eröffnest du komplett online per Video- oder Selfie-Identifizierung und sparst dir damit den zeitraubenden Weg in die Filiale.
Vorteile von Vivid fürs Business
Vivid bündelt genau die Punkte, die zusammen den Unterschied machen:
Alles davon steckt in einer App: Konto, Karten, Geldanlage und Cashback laufen zusammen statt in drei getrennten Buchhaltungsprogrammen. Der Cashback ohne monatliches Limit macht übers Jahr echtes Geld aus, und deine Rücklagen arbeiten über die integrierte Geldanlage für dich. Unterkonten eignen sich dabei auch für Steuerrücklagen, und über Teamzugänge mit Mehrbenutzerzugriff sowie eine Ausgabenverwaltung mit Belegmanagement behältst du jederzeit den Überblick. Weil das Konto einer GmbH und UG genauso offensteht wie dem Freelancer, ersparst du dir den Anbieterwechsel und die Kontoumstellung beim nächsten Wachstumsschritt.
Für wen eignet sich Vivid?
Das Vivid Geschäftskonto passt für Freelancer und Selbstständige, für kleine Unternehmen und für GmbH und UG. Ebenso richtig sind international arbeitende Teams mit Anspruch auf Cashback und Wertpapieranlage. Besonders lohnt es sich, wenn du viele Geschäftsausgaben über die Karte abwickelst, denn der Cashback ohne Limit schlägt sich dann direkt im Kontostand nieder. Weil die Tarife vom 0-€-Modell Free Start nach oben skalieren, wächst das Geschäftskonto mit dir mit.
Konto bei Vivid eröffnen
Die Kontoeröffnung läuft komplett online und in wenigen Schritten. Du machst ein paar Angaben zu deinem Unternehmen, weist dich anschließend per Video- oder Selfie-Identifizierung aus und aktivierst danach dein Geschäftskonto. Der Kontowechsel von bunq bleibt dabei erfreulich unkompliziert. Deine bestehenden Zahlungsvorgänge, Daueraufträge und Lastschriftmandate ziehst du nach und nach um. Alle Details findest du auf der Seite zum Geschäftskonto von Vivid.
Fazit: Vivid vereint Cashback ohne Limit, Geldanlage aus dem Konto und mehrere Währungen in einer App. Das Konto steht auch GmbH und UG offen. Damit ist es eine starke Wahl als bunq-Alternative fürs Business.
Weitere bunq-Alternativen
Neben Vivid lohnt der Blick auf fünf weitere Geschäftskonten, jedes mit eigenem Schwerpunkt.
N26 Business
Magst du es deutsch und angenehm schlicht, lohnt sich N26, denn die Berliner Direktbank vergibt eine deutsche Geschäftskonto-IBAN, führt einen kostenlosen Standard-Geschäftstarif und lässt dich dein Guthaben über sogenannte Spaces-Unterkonten aufteilen. Sogar Aktien und ETFs kaufst du ab 1 € direkt aus dem Geschäftskonto, reguliert als vollwertige deutsche Bank mit einer Einlagensicherung bis 100.000 €. Enger wird es allerdings im Detail, denn das kostenlose N26 Business ist auf Einzelunternehmer und Freelancer ausgelegt, sodass eine GmbH oder UG hier an ihre Grenzen stößt und der Cashback mit 0,1 % ohnehin eher dünn ausfällt.
Revolut Business
Fließt dein Geld regelmäßig über Grenzen, ist Revolut die naheliegende Wahl. Über 25 Währungen laufen zum Interbankenkurs, dazu kommen virtuelle und physische Firmenkreditkarten sowie Ausgaben-Limits fürs ganze Team. Die Tarife starten bei Basic für rund 10 € und reichen bis Grow für 35 € im Monat, wobei am Wochenende ein Aufschlag von 1 % auf den Wechselkurs kommt, der sich über viele Transaktionen spürbar summiert. Cashback fehlt im Standard komplett, und die Buchhaltung läuft ausschließlich über Xero oder QuickBooks statt über eine DATEV-Anbindung.
Finom
Wer viele Rechnungen schreibt, findet in Finom ein starkes Werkzeug. Angebot, Rechnung und Zahlungseingang stecken in einem einzigen Tool, und Zahlungserinnerungen verschickt es auf Wunsch von allein. Gedacht ist das Ganze für Freelancer und kleine Firmen, ausgestattet mit deutscher IBAN und Cashback ab dem Basic-Tarif. Beim Rest wird es allerdings enger, denn das Ökosystem fällt kleiner aus als bei den Großen, eine Wertpapieranlage fehlt vollständig, und bei mehreren Währungen ist recht schnell Schluss.
Fyrst
Manchmal muss Bargeld einfach an den Schalter, und dann ist Fyrst dein Kandidat, denn die Geschäftskonto-Marke der Deutschen Bank hat genau das, was den reinen App-Banken fehlt, nämlich echte Filialen vor Ort. Der BASE-Tarif startet bei 0 € für Einzelunternehmer und Freiberufler, GmbH und UG zahlen 6 € im Monat, COMPLETE liegt bei 10 €, und dazu bekommst du eine deutsche IBAN und einen DATEV-Export über das angebundene Rechenzentrum. Einen Cashback suchst du hier allerdings vergeblich, und eine Geldanlage gibt es einzig über das angebundene maxblue-Depot, nicht nativ im Geschäftskonto selbst.
Qonto
Dreht sich bei dir alles um die Buchhaltung, landest du früher oder später bei Qonto. Das Zahlungsinstitut liefert eine deutsche IBAN in sämtlichen Tarifen, dazu eine DATEV- und Lexoffice-Anbindung, die One Card Mastercard und eine feingliedrige Teamverwaltung mit Rollenberechtigungen und Ausgabenkontrolle. Anders als beim kostenlosen bunq Business ist hier auch eine GmbH oder UG ohne enge Umsatzgrenzen willkommen, nur beim Preis bleibt ein spürbares Aber. Der Basic-Tarif liegt schon bei 9 € im Monat, das Geschäftskonto führt allein Euro, Cashback gibt es nur kartenabhängig, bis zu 360 € im Jahr, und statt Aktien bietet Qonto lediglich einen Geldmarktfonds.
Die richtige bunq-Alternative wählen
Welche Alternative passt, hängt ganz an deinem Bedarf: Willst du Cashback und Wertpapieranlage aus einem Geschäftskonto, das auch GmbH und UG offensteht, führt der Weg ziemlich sicher zu Vivid, während N26 die solide deutsche Option bleibt und Fyrst für alle passt, die regelmäßig Bargeld einzahlen wollen. Zahlst du viel im Ausland, sind Revolut und Wise stark, für Rechnungs-Fans ist Finom praktisch und für die Finanzbuchhaltung führt kaum ein Weg an Qonto vorbei. Eine Faustregel hilft dabei ungemein: Zähl niemals nur den Grundpreis, sondern rechne zusätzliche Firmenkarten, Bargeldgebühren und Auslandsüberweisungen obendrauf, denn erst diese Gesamtsumme zeigt, was ein Konto dich im Jahr wirklich kostet.
Fazit: Welche bunq-Alternative passt?
bunq bleibt eine starke Wahl für alle, die Unterkonten und Währungen in einer guten App lieben. Wer fürs Business aber Cashback, Wertpapieranlage und Unterkonten in einem einzigen Geschäftskonto sucht, idealerweise auch als GmbH oder UG, ist anderswo besser aufgehoben und findet mit Vivid die passende All-in-one-Alternative. Die übrigen Anbieter decken je nach Schwerpunkt einzelne Bedürfnisse ab. Am Ende entscheidet dein eigenes Profil, und die Tabelle und die Kriterien oben helfen dir bei der Wahl.
Bereit für dein Geschäftskonto?
Mit dem Vivid Geschäftskonto bekommst du Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, Geldanlage direkt aus dem Konto und Unterkonten mit eigener IBAN in einer App, auch für GmbH und UG.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist die beste bunq Alternative?
Das hängt von deinem Bedarf ab. Für ein Geschäftskonto mit Cashback und Geldanlage in einer App, das auch GmbH und UG offensteht, ist Vivid eine starke Wahl. Magst du es deutsch und schlicht, ist N26 solide; geht es um die Buchhaltung, passt Qonto.
Welche bunq Alternative hat eine deutsche IBAN?
Suchst du eine deutsche Alternative zu bunq, bist du hier richtig: bunq vergibt deutschen Kunden inzwischen selbst eine deutsche IBAN. Aus der Reihe tanzt nur Revolut mit litauischer IBAN. Sonst findest du eine deutsche IBAN bei Vivid, N26, Fyrst und Qonto.
Gibt es eine bunq-Alternative mit Cashback?
Ja. Vivid zahlt Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe direkt aus dem Geschäftskonto. bunq bietet keinen Cashback, sondern verzinst dein Guthaben. N26 legt im Standard 0,1 % obendrauf, Finom bietet Cashback ab dem Basic-Tarif.
Gibt es eine bunq Alternative für GmbH oder UG?
Das kostenlose bunq Business gibt es nur für Einzelunternehmer und Freelancer; als Unternehmen zahlst du ab 7,99 € im Monat. Für GmbH und UG ohne enge Grenzen eignen sich Vivid oder Qonto.
Ist Vivid sicherer als bunq?
Beide sind reguliert. bunq ist eine niederländische Bank mit Einlagensicherung bis 100.000 €. Vivid ist ein E-Geld-Institut und verwahrt dein Geld getrennt (Safeguarding). Beide Modelle schützen dein Guthaben, nur auf unterschiedliche Weise.
Welche bunq-Alternative eignet sich für internationale Zahlungen?
bunq selbst ist bei mehreren Währungen stark, ebenso Revolut und Wise. Bei Vivid steckt das Multi-Währungskonto in einem vollen Geschäftskonto mit Firmenkreditkarten und Cashback. Den Wechselkurs siehst du vor jeder Überweisung.
Gibt es eine bunq-Alternative ohne monatliche Gebühr?
Ja. Vivid, N26, Finom und Fyrst starten bei 0 € im Monat. Bei bunq ist der Free-Tarif auf Einzelunternehmer begrenzt, als Firma zahlst du ab 7,99 €. Achte außerdem auf Zusatzkosten für Karten, Bargeld und Auslandszahlungen.
Stand: Juli 2026. Die Angaben zu bunq, N26, Revolut, Finom, Fyrst und Qonto wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. bunq, N26, Revolut, Finom, Fyrst und Qonto sind Marken der jeweiligen Unternehmen; zwischen Vivid und diesen Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge.

