Finom vs. N26: Welches Geschäftskonto passt besser?

Vergleiche16 Min. Lesezeit
Finom und N26 im Geschäftskonto-Vergleich
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Vivid: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen ohne Preis je Buchung, beliebig vielen Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Zinskonto direkt im Konto und Cashback obendrauf.
  • Finom: Der Solo-Tarif liegt bei 0 € im Monat und steht Freiberufler:innen und Gewerbe offen. Rechnungen entstehen direkt im Konto, Cashback kommt ab Basic dazu und ist monatlich gedeckelt. Bargeld nimmt Finom nicht an.
  • N26: deutsche IBAN, Business Standard zu 0 € für Freiberufler:innen und Gewerbe. Unterkonten kommen ab Smart dazu, eine DATEV-Anbindung ist nicht dabei.
  • Fazit vorweg: Wenn Konto, Unterkonten, Buchhaltung und Geldanlage an einem Ort liegen sollen, deckt Vivid alle vier Punkte in einem Tarif ab, der bei 0 € startet und auch für GmbH und UG offen ist.

Zwei Konten, zwei sehr unterschiedliche Versprechen. Finom will dir das Rechnungsprogramm ersparen, N26 will die Bank sein, bei der auch dein Privatkonto liegt. Beide werben mit einem Tarif für 0 € im Monat, und genau dort beginnt die Verwirrung. Der Nulltarif gilt bei beiden nur für bestimmte Rechtsformen. Hast du eine GmbH oder UG gegründet, landest du bei Finom im bezahlten Tarif und bei N26 in einem anderen Produkt.

Dieser Vergleich betrachtet die Geschäftskonten von Finom und N26, nicht die Privatkonten. Wir schauen auf die Tarife für 2026, auf die zugelassenen Rechtsformen, auf Unterkonten, Buchhaltung und Cashback. Am Ende steht Vivid als Alternative, weil dort mehrere dieser Punkte in einem Konto zusammenlaufen. Du musst übrigens nicht wechseln wollen, um weiterzulesen. Der Vergleich funktioniert genauso, wenn du gerade ein erstes Geschäftskonto suchst.

Finom und N26 im Überblick

Finom: Anbieter und Ausrichtung

Finom ist ein E-Geld-Institut mit eigener Lizenz der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank, eingetragen unter der Nummer R180074. Früher lief das Konto über die Partnerbank Solaris SE, davon löst sich Finom gerade. Für dich sichtbar bleibt vor allem eins: Alle deutschen Kund:innen bekommen eine deutsche IBAN. Lastschrifteinzüge von Lieferanten und Zahlungseingänge von Geschäftskund:innen laufen damit ohne Rückfragen.

Der Schwerpunkt liegt woanders als bei einer klassischen Kontoführung. Rechnungen schreibst du im Konto, inklusive E-Rechnung, Belege wandern über Buchhaltungsintegrationen weiter, und auf Kartenzahlungen gibt es Cashback. Zwei Dinge fehlen dabei systematisch. Eine Geldanlage aus dem Konto gibt es nicht, Guthaben bleibt Guthaben. Und Bargeld nimmt Finom nicht an, weder am Automaten noch bei Partnern.

N26: Anbieter und Ausrichtung

N26 kommt aus der anderen Richtung. Deutsche IBAN, Debitkarte, App: Das Geschäftskonto ist als Zweitkonto zum Privatkonto gebaut und wird auch so verkauft. Für viele Selbstständige ist das der Ausgangspunkt, weil beide Konten in derselben App liegen. Das Geschäftskonto selbst bleibt dabei ein Zahlungskonto, die Werkzeuge rund um Rechnung und Buchhaltung liegen außerhalb.

Im Geschäftsalltag merkt man diesen Ursprung. Das Konto rechnet in Euro ab, Fremdwährung ist nicht sein Thema. Und es bringt keine Buchhaltung mit: kein Rechnungstool, keine DATEV-Anbindung, nur Export als CSV oder PDF. Arbeitet deine Steuerberatung mit DATEV, organisierst du die Übergabe selbst. Machbar ist das, es ist aber Arbeit, die bei Finom die Buchhaltungssoftware übernimmt.

Tarife und Kosten im Vergleich

Wer Finom oder N26 nur über die Kontoführungsgebühr vergleicht, hört zu früh auf. Beide staffeln über Tarife, nur nach verschiedenen Logiken. Finom verkauft Funktionsumfang: mehr Freibeträge, mehr Nutzer, höheres Cashback. N26 verkauft Komfort: mehr freie Abhebungen, mehr Spaces, ab Go auch Fremdwährungszahlungen ohne Aufschlag. Zwei Details lohnen den zweiten Blick, weil sie dir den Preisvergleich verzerren. Finom nennt Nettopreise, auf die noch Umsatzsteuer kommt, N26 nennt Endpreise. Und bei Finom zahlst du in den unteren Tarifen für jeden zusätzlichen Nutzer extra.

Finom: Tarife und Gebühren

Der Einstieg heißt Solo und kostet 0 € im Monat. Gedacht ist er für Freiberufler:innen und Gewerbetreibende, Cashback gibt es hier nicht. Erst ab Basic öffnet sich das Konto überhaupt für Kapitalgesellschaften, und ab dort greift auch das Cashback von mindestens 1 %, allerdings mit einem monatlichen Höchstbetrag. Smart hebt Freibeträge und Nutzerzahl an. Oberhalb davon gibt es Tarife für größere Teams. Deren Preisliste hat Finom im Sommer 2026 umgebaut, prüfe sie also direkt beim Anbieter, bevor du dich festlegst.

TarifPreis pro MonatReicht für
Finom Solo0 €Einstieg für Freiberufler und Gewerbe mit wenigen Buchungen
Finom Basicab 8 € nettoSelbstständige mit Cashback, erste Stufe für GmbH und UG
Finom Smartab 19 € nettoSelbstständige mit vielen Überweisungen und Rechnungen
Finom Pro und Growhöhere TarifeKMU und Start-ups mit Teams

N26: Tarife und Gebühren

Business Standard liegt bei 0 € pro Monat, die physische Karte kostet einmalig 10 €. Darüber liegen Smart, Go und Metal. Der Unterschied steckt in Details, die du im Alltag durchaus merkst: freie Abhebungen von zwei bis acht pro Monat, Fremdwährungszahlungen ab Go ohne Aufschlag, Cashback von 0,1 % und im Metal-Tarif 0,5 %. Unterkonten gibt es erst ab Smart. Bargeld kannst du bei Partnergeschäften einzahlen, N26 berechnet dafür 1,5 % der Summe.

TarifPreis pro MonatReicht für
N26 Business Standard0 €Einstieg mit grundlegenden Funktionen
N26 Business Smart4,90 €Selbstständige, die Unterkonten brauchen
N26 Business Go9,90 €Selbstständige mit Zahlungen in Fremdwährung
N26 Business Metal16,90 €Selbstständige mit vielen Kartenzahlungen

Beide Nulltarife hängen an der Rechtsform. Für eine GmbH oder UG beginnt bei Finom der Preis, bei N26 ein anderes Produkt. Bei Vivid bleibt der Free-Start-Tarif dauerhaft bei 0 € im Monat und steht allen Rechtsformen offen, inklusive GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen ohne Preis je Buchung.

Wer das Konto eröffnen kann

Im direkten Vergleich Finom vs N26 entscheidet diese Frage oft, bevor es überhaupt um Gebühren geht. Denn geeignete Rechtsformen sind hier keine Formsache. Bei Finom ist der Solo-Tarif Freiberufler:innen und Gewerbe vorbehalten. Ab Basic kommen GbR, OHG, KG, UG, GmbH und AG dazu, auch Gesellschaften in Gründung. Meldest du gerade eine UG an, kannst du das Konto von Anfang an nutzen, zahlst dafür aber ab dem ersten Monat.

N26 zieht die Grenze anders. Das Geschäftskonto gibt es ausschließlich für Selbstständige auf den eigenen Namen. Für GmbH und UG führt N26 ein separates Firmenkonto, und das ist an Größen gebunden: ein Geschäftsführer, maximal neun Mitarbeitende, höchstens zwei Millionen Euro Umsatz. Vorausgesetzt wird außerdem ein bestehendes N26 Privatkonto. Für eine wachsende GmbH ist das eine Schwelle, die irgendwann fällt.

Der Weg ins Konto ist bei beiden gleich unkompliziert. Du legitimierst dich online per Video-Ident, reichst je Rechtsform Ausweis und Nachweise wie einen Handelsregisterauszug ein, und nach wenigen Tagen kannst du das Konto nutzen. Einen Filialtermin brauchst du in keinem der beiden Fälle.

Funktionen im direkten Vergleich

Bei den Grundfunktionen liegen die beiden näher zusammen, als die Marketingseiten vermuten lassen. Deutsche IBAN, SEPA-Echtzeitüberweisung, Debit- und virtuelle Karten, Apple Pay und Google Pay: alles vorhanden. Die Unterschiede sitzen in wenigen Zeilen der Tabelle, und die meisten davon kosten dich im Alltag Geld oder Zeit.

FunktionFinomN26
Grundpreis0 € (Solo), nur Freiberufler und Gewerbe · ab 8 € (Basic) für GmbH/UG0 € (Business Standard), nur Freiberufler und Gewerbe · separates Firmenkonto für GmbH/UG
IBANdeutsche IBANdeutsche IBAN
Cashbackkein Cashback im Solo-Tarif, ab 1 % ab Basic (monatlich gedeckelt)0,1 % (Standard), 0,5 % (Metal)
Geldanlagekeine GeldanlageAktien & ETFs ab 1 €
Konten & IBANsMehrfachkonten inklusive, Anzahl nicht veröffentlichtkeine Unterkonten im Free-Tarif, bis 10 Spaces mit eigener IBAN ab Smart
Währungen17+ Währungennur EUR
Rechnungsstellungintegriert im Kontokeine Rechnungsstellung
BuchhaltungDATEV-Schnittstellekeine DATEV-Anbindung
Für wenFreiberufler & EinzelunternehmenFreiberufler & Einzelunternehmen

Konten, IBANs und Unterkonten

Sobald du Umsatzsteuer zurücklegst, brauchst du ein zweites Konto. Nicht als Komfort, sondern damit das Geld für die Umsatzsteuervoranmeldung nicht mit den laufenden Ausgaben verschwimmt. Finom erlaubt dafür beliebig viele Unterkonten, auch schon im Solo-Tarif.

Bei N26 heißen sie Spaces, und im 0-€-Tarif gibt es sie nicht. Ab Smart bekommst du bis zu zehn, und du kannst ihnen eine eigene IBAN zuweisen, maximal zehn zusätzliche IBANs pro Konto. Geteilte Spaces bleiben ohne IBAN. Willst du Rücklagen, Projekte und Gehälter sauber trennen, zahlst du bei N26 also erst einmal den Tarifsprung.

Karten und Zahlungen

Karten sind bei beiden Debitkarten, virtuell und physisch, mit mobilem Bezahlen über Apple Pay und Google Pay. Danach trennen sich die Wege. Finom führt ein Fremdwährungskonto neben dem Euro-Konto, N26 rechnet das Geschäftskonto in Euro ab und verlangt außerhalb der höheren Tarife einen Aufschlag auf Fremdwährungszahlungen. Bargeld abheben kannst du bei beiden, die Zahl der freien Abhebungen hängt am Tarif. Beim Bargeld ist es umgekehrt: N26 nimmt Einzahlungen bei Partnergeschäften an, Finom nimmt gar keine an. Liegen bei dir regelmäßig Scheine in der Kasse, planst du das besser früh ein.

Rücklagen, Projekte und Töchter trennt man am einfachsten über eigene Konten. Bei N26 hängt das am Tarif, bei Finom an den Kosten für zusätzliche Nutzer. Vivid gibt dir unbegrenzt viele Unterkonten, jedes mit eigener deutscher IBAN, schon im 0-€-Tarif und ohne Preis je Konto.

Geschäftskonto-Vergleich: Finom und N26 im Überblick
Beide Anbieter führen ein digitales Geschäftskonto mit deutscher IBAN. Die Unterschiede liegen in den Tarifen und in der Buchhaltung.

Buchhaltung und Rechnungen

Hier gehen die beiden Konten am weitesten auseinander. Finom bringt eine integrierte Rechnungsstellung mit, inklusive E-Rechnung, lässt dich Belege erfassen und schiebt die Daten über eine DATEV-Schnittstelle sowie Integrationen wie Lexware Office oder sevDesk weiter. Für viele Selbstständige heißt das: ein Werkzeug weniger und eine Abstimmung weniger im Monat.

N26 liefert Zahlen, keine Buchhaltung. Es gibt kein Rechnungstool und keine DATEV-Anbindung, du exportierst CSV oder PDF und lädst die Dateien in deine Software. Das funktioniert, kostet aber Zeit im Monatsabschluss, und die Steuerberatung bekommt Belege nicht automatisch zugeordnet. Rechne diesen Aufwand mit ein, wenn du nur die Grundpreise nebeneinanderlegst. Ein Rechnungstool separat zu abonnieren, frisst den Preisunterschied schnell auf.

Geldanlage und Zinsen

Liquide Mittel liegen auf einem Zahlungskonto meistens einfach da. N26 ändert das zum Teil: Aus dem Geschäftskonto kannst du Aktien und ETFs ab einem Euro kaufen. Finom bietet aus dem Konto keine Geldanlage an, dort bleibt Guthaben Guthaben.

Wenn du weiter denkst als bis zum nächsten Quartal, ist die Frage nicht nur, ob es ein Depot gibt. Sie ist, was darin liegen darf und ob es im selben Konto sitzt wie das Tagesgeschäft. Genau an dieser Stelle deckt Vivid mehr ab: Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto, dazu ein integriertes Zinskonto. Du wechselst dafür nicht die App und eröffnest kein zweites Depot bei einem Broker.

Ein Depot allein ist noch keine Liquiditätsplanung. Bei Finom bleibt Guthaben auf dem Zahlungskonto, bei N26 endet die Auswahl bei Aktien und ETFs. Vivid verbindet Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto mit einem integrierten Zinskonto im selben Geschäftskonto. Cashback bis zu 1 % ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe kommt obendrauf.

Vor- und Nachteile im Überblick

Ob Finom oder N26 besser passt, entscheidet sich meist an zwei oder drei Punkten. Kurz gebündelt also, was die beiden Konten leisten und wo sie an Grenzen stoßen. Die Reihenfolge folgt den Abschnitten oben, damit du einzelne Punkte schnell wiederfindest.

Vorteile von Finom

Rechnungsstellung und E-Rechnung direkt im Konto
Unbegrenzt viele Unterkonten, auch im Einstiegstarif
Deutsche IBAN und DATEV-Schnittstelle
Cashback auf Kartenzahlungen ab dem Basic-Tarif

Nachteile von Finom

Der 0-€-Tarif Solo steht nur Freiberufler:innen und Gewerbe offen
Kein Cashback im Solo-Tarif, darüber ein monatlicher Höchstbetrag
Keine Bareinzahlung möglich
Keine Geldanlage und kein Zinskonto aus dem Konto heraus

Vorteile von N26

Deutsche IBAN und ein Tarif für 0 € im Monat
Geschäftskonto und Privatkonto in derselben App
Aktien und ETFs ab einem Euro aus dem Geschäftskonto
Bareinzahlung bei Partnergeschäften, gegen Gebühr

Nachteile von N26

Nur für Selbstständige auf eigenen Namen, GmbH und UG brauchen das separate Firmenkonto
Keine Unterkonten im 0-€-Tarif
Keine DATEV-Anbindung und kein Rechnungstool
Geschäftskonto in Euro, Bareinzahlung mit 1,5 % Gebühr

Vivid als Alternative zu Finom und N26

Finom deckt die Rechnungsstellung ab, N26 die Nähe zum Privatkonto. Offen bleibt bei beiden dasselbe: ein Tarif für 0 € im Monat, der auch GmbH und UG einschließt, Unterkonten ohne Aufpreis und Geldanlage im selben Konto. Genau diese vier Punkte deckt Vivid ab, und zwar zusammen.

Das Geschäftskonto von Vivid läuft mit deutscher IBAN, die Eröffnung passiert online, und der Tarif Free Start liegt dauerhaft bei 0 € im Monat. Offen ist er für alle Rechtsformen, von Freiberufler:innen und Einzelunternehmen über GbR und OHG bis zu UG, GmbH und AG. Ob du allein startest oder mit einer Kapitalgesellschaft, ändert am Preis nichts.

Was Vivid Business bietet

Die Reihenfolge ist bewusst gewählt. Zuerst kommt, was die Struktur des Kontos bestimmt, danach das, was obendrauf liegt.

Dauerhaft 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen auch für GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen ohne Preis je Buchung
Unbegrenzt viele Unterkonten, jedes mit eigener deutscher IBAN und ohne Preis je Konto, für Steuerrücklagen, Projekte und Töchter
Geldanlage aus demselben Konto in Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto, dazu ein integriertes Zinskonto
Unbegrenzt viele Teammitglieder ohne Aufpreis je Nutzer, mit vier Rollen, Kartenlimits je Karte und Freigaben für höhere Beträge
DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools im Konto, ohne Zusatzpaket
22 Währungen, den Wechselkurs siehst du vor jeder Überweisung
Cashback bis zu 1 % ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %
FunktionVividFinomN26
Grundpreis0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG0 € (Solo), nur Freiberufler und Gewerbe · ab 8 € (Basic) für GmbH/UG0 € (Business Standard), nur Freiberufler und Gewerbe · separates Firmenkonto für GmbH/UG
IBANdeutsche IBANdeutsche IBANdeutsche IBAN
Cashback0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in Kategorienkein Cashback im Solo-Tarif, ab 1 % ab Basic (monatlich gedeckelt)0,1 % (Standard), 0,5 % (Metal)
GeldanlageAktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Kryptokeine GeldanlageAktien & ETFs ab 1 €
Konten & IBANsunbegrenzt, jedes mit eigener IBANMehrfachkonten inklusive, Anzahl nicht veröffentlichtkeine Unterkonten im Free-Tarif, bis 10 Spaces mit eigener IBAN ab Smart
Währungen22 Währungen17+ Währungennur EUR
Für wenFreiberufler bis GmbH/UGFreiberufler & EinzelunternehmenFreiberufler & Einzelunternehmen

Die Tarife von Vivid: Free Start, Basic und Pro

Die Staffelung folgt einer anderen Logik als bei den beiden anderen. Was den Kern des Kontos ausmacht, liegt schon im Nulltarif: deutsche IBAN, unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Preis je Buchung, beliebig viele Unterkonten mit eigener IBAN, unbegrenzt viele Teammitglieder ohne Aufpreis je Nutzer, DATEV-Schnittstelle, Rechnungstools und Cashback auf alle Einkäufe. Die bezahlten Tarife setzen darauf auf, statt Grundfunktionen freizuschalten.

Ab Basic kommen Konten in weiteren Währungen dazu, internationale Überweisungen mit Freikontingent, der DATEV-Belegbilderservice und unbegrenzt viele Belege für die Buchhaltung. Ab Pro kommen erweiterte Kartenlimits mit Beschränkungen je Kategorie, Händler und Land dazu, dazu Firmenkarten und ein Freigabeflow für höhere Beträge. Cashback-Rate und Zinssatz steigen mit jeder Stufe mit.

TarifPreis pro MonatReicht für
Vivid Free Start0 €alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen und Unterkonten
Vivid Basic6,90 € jährlich, 8,90 € monatlichSelbstständige mit Zahlungen in Fremdwährung und mehr Belegen
Vivid Pro18,90 € jährlich, 24,90 € monatlichTeams mit Firmenkarten, Kartenlimits und Freigaben
Vivid Enterprise und Enterprise+höhere TarifeKMU mit hohem Volumen an internationalen Überweisungen

Ein Detail, das im Preisvergleich oft untergeht: Der angezeigte Preis ist der Preis. Umsatzsteuer kommt nicht obendrauf, anders als bei Anbietern, die netto ausweisen. Wer Finom Basic mit einem Vivid-Tarif vergleicht, sollte deshalb den Bruttopreis gegen den Bruttopreis stellen.

Für wen sich Vivid eignet

Für Freiberufler:innen und Einzelunternehmen, die Rechnungen und Buchhaltung im Konto erledigen und dabei nichts für Unterkonten zahlen wollen. Für GmbH und UG, die vom ersten Tag an einen Tarif zu 0 € brauchen, inklusive Gründungsphase. Für Teams, die Karten ausgeben und Limits je Karte, Kategorie und Land setzen. Und für alle, die Rücklagen nicht nur parken, sondern aus demselben Konto in Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds oder Krypto anlegen und über das Zinskonto verzinsen wollen.

Auch für die beiden Bedürfnisse, die Finom und N26 je einzeln abdecken, gibt es hier eine Antwort: Rechnungen und DATEV liegen im Konto, und Geschäfts- und Privatkonto laufen in derselben App, ohne zweiten Onboarding-Prozess. Du musst dich also nicht zwischen Buchhaltung und Alltagskonto entscheiden.

Konto bei Vivid eröffnen

Die Eröffnung läuft komplett online, du legitimierst dich per Video- oder Selfie-Ident. Welche Unterlagen dazukommen, hängt an der Rechtsform: als Freiberufler:in reicht in der Regel der Ausweis, bei einer GmbH kommen Handelsregisterauszug und Gesellschafterliste dazu. Kommst du von einem anderen Konto, ziehen Daueraufträge und Lastschriften nach und nach mit um.

Finom, N26 oder Vivid: Was passt zu wem?

Im Vergleich N26 vs Finom setzt jeder der beiden einen Schwerpunkt. Finom setzt ihn auf die Rechnungsstellung im Konto, N26 auf die Nähe zum Privatkonto. Beide Schwerpunkte kosten an anderer Stelle etwas: bei Finom den Preis, sobald eine GmbH oder UG dahintersteht, bei N26 den Tarifsprung, sobald du Unterkonten brauchst, und die Buchhaltung außerhalb des Kontos.

Vivid deckt beide Schwerpunkte in einem Tarif ab, der bei 0 € startet: Rechnungstools und DATEV-Schnittstelle im Konto, Geschäfts- und Privatkonto in derselben App, dazu unbegrenzt Unterkonten mit eigener IBAN, Geldanlage und Zinskonto. Wer eine GmbH oder UG gegründet hat, zahlt dafür genauso wenig wie ein Einzelunternehmen. Rechne einmal durch, wie viele Überweisungen, Konten und Nutzer du im Monat wirklich brauchst, und vergleiche dann die Bruttopreise.

Geschäftskonto mit Unterkonten, Geldanlage und Cashback

Eröffne ein Vivid Geschäftskonto komplett online und bring zusammen, was bei anderen Konten getrennt bleibt: unbegrenzt viele Unterkonten mit eigener IBAN, Geldanlage im selben Konto und Cashback auf deine Geschäftsausgaben.

Geschäftskonto eröffnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Ist Finom oder N26 besser für Selbstständige?

    Finom setzt den Schwerpunkt auf Rechnungen im Konto, N26 auf die Nähe zum Privatkonto. Vivid deckt beides ab und legt Unterkonten mit eigener IBAN, Geldanlage und ein Zinskonto dazu, im Tarif Free Start zu 0 € im Monat und offen auch für GmbH und UG.

  • Bei Finom ab dem Basic-Tarif. Dort sind UG, GmbH, AG und Personengesellschaften zugelassen, auch in Gründung. Bei N26 nicht im normalen Geschäftskonto: Kapitalgesellschaften brauchen das separate Firmenkonto, das an Größen gebunden ist und ein bestehendes Privatkonto voraussetzt. Bei Vivid ist der Free-Start-Tarif zu 0 € im Monat auch für GmbH und UG offen.

  • Ja, beide stellen deutschen Kund:innen eine deutsche IBAN aus. Das ist mehr als Kosmetik: Lastschriften von Lieferanten, Zahlungen an das Finanzamt und Eingänge von Geschäftskund:innen laufen damit ohne Rückfragen.

  • Finom schreibt Rechnungen im Konto und bindet DATEV an. N26 liefert dafür einen CSV- oder PDF-Export, die Software kommt separat dazu. Vivid hat Rechnungstools und die DATEV-Schnittstelle ab dem Tarif Free Start zu 0 € im Monat im Konto, ohne Zusatzpaket.

  • N26 oder Finom, beim Cashback entscheidet der Tarif. N26 zahlt 0,1 % auf Kartenzahlungen, im Metal-Tarif 0,5 %. Finom zahlt ab dem Basic-Tarif mindestens 1 %, deckelt den Betrag aber monatlich, und im Solo-Tarif gibt es keins. Vivid zahlt in der Kategorie „Alle Einkäufe“ ohne monatliches Limit, je Tarif bis zu 1 %, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %.

  • Finom erlaubt beliebig viele Unterkonten. Bei N26 gibt es im 0-€-Tarif keine, ab Smart bis zu zehn Spaces, denen du eine eigene IBAN zuweisen kannst. Vivid gibt dir unbegrenzt viele Unterkonten, jedes mit eigener deutscher IBAN, schon im 0-€-Tarif.

  • Vivid. Im selben Geschäftskonto liegen Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, ein Depot mit Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto sowie ein integriertes Zinskonto. Der Free-Start-Tarif kostet 0 € im Monat und ist auch für GmbH und UG offen.

Stand: August 2026. Die Angaben zu Finom und N26 wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Finom und N26 sind Marken der jeweiligen Unternehmen; zwischen Vivid und diesen Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich.

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