Holvi Alternative: Die besten Alternativen im Vergleich 2026

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Holvi Alternative: Geschäftskonten im Vergleich
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Warum eine Alternative? Holvi ist auf Rechnungsstellung und Buchhaltung ausgelegt, und deutsche Kunden bekommen eine deutsche IBAN. Fürs wachsende Business tun sich trotzdem drei Lücken auf, denn einen Cashback zahlt Holvi gar nicht, für die Geldanlage steht nur ein einziger Geldmarktfonds bereit, und das kostenlose Flex-Konto rechnet jede Überweisung einzeln ab, sodass ein wirklich brauchbarer Tarif schnell zu den teureren am Markt zählt.
  • Die besten Alternativen 2026: Vivid, N26, Finom, bunq, Fyrst und Qonto. Welche zu dir passt? Kommt drauf an, was du brauchst, von Cashback bis Geldanlage.
  • Fazit vorweg: Wenn alles in ein Konto soll, ist Vivid die passende Holvi Alternative: 0 € im Monat auch für GmbH und UG, unbegrenzte SEPA-Überweisungen, beliebig viele Unterkonten mit eigener IBAN, Geldanlage direkt aus dem Konto und Cashback obendrauf.

Deine Rechnungen laufen sauber durch, die Buchhaltung ist sortiert, und trotzdem beschleicht dich das Gefühl, dass dein Holvi-Geschäftskonto beim Preis und beim Funktionsumfang nicht mehr so recht mithält, obwohl das finnische Fintech gerade für Solo-Selbstständige mit seiner integrierten Rechnungsstellung viele Jahre eine bequeme Wahl war und du mit diesem Eindruck alles andere als allein bist. Mit steigendem Umsatz häufen sich die Fragen, etwa wo der Cashback für die laufenden Betriebsausgaben bleibt, wie du deine Liquiditätsrücklagen breiter anlegst als in einen einzelnen Geldmarktfonds, und warum ein Konto, das pro Überweisung abrechnet, am Monatsende oft teurer ausfällt als gedacht. Genau darum geht es hier, für Gründer, Freiberufler und kleine Teams.

Damit gleich klar ist, worum es geht: um Geschäftskonten, nicht um Privatkonten. Bei der Suche nach einer Alternative zu Holvi bekommst du hier einen nüchternen Überblick über die ernstzunehmenden Anbieter als Holvi Alternative in Deutschland im Jahr 2026 und am Ende eine klare Empfehlung, welche für wen die richtige ist, ganz ohne Werbe-Sprech und mit direkt vergleichbaren Zahlen, die eine fundierte Entscheidung tatsächlich erleichtern.

Was bietet Holvi?

Ein Blick auf Stärken und Grenzen lohnt sich, bevor du wechselst.

Das Angebot von Holvi

Wer viel schreibt und wenig Lust auf ein zweites Buchhaltungsprogramm hat, ist bei Holvi lange richtig, denn Angebot, Rechnung und E-Rechnung stecken direkt im Konto, und eine Echtzeit-Vorschau zeigt dir die anfallende Umsatzsteuer, bevor du sie überhaupt vergisst. Deutsche Geschäftskunden bekommen je nach Tarif eine bis 15 deutsche IBANs, jede weitere kostet 1 bis 2 € im Monat, dazu kommen ein Belegmanagement per Foto und Schnittstellen zu DATEV, Lexware und sevdesk. Bezahlt wird gestaffelt, jeweils zzgl. Umsatzsteuer: Das Flex-Konto startet bei 0 € im Monat, berechnet dafür aber 0,25 € pro SEPA-Überweisung, während Lite bei 9 €, der Bestseller Pro bei 15 € und Business bei 69 € liegt. Wer sich ein Jahr bindet, zahlt bis zur Hälfte, dann allerdings mit zwölf Monaten Vertragslaufzeit ohne vorzeitige Kündigung. Reguliert ist Holvi als finnisches Zahlungsinstitut, also nicht als klassische Bank.

Grenzen von Holvi fürs Business

So gründlich die Rechnungsstellung ausfällt, fürs wachsende Business bleibt einiges liegen. Fangen wir beim Wichtigsten an: Cashback gibt es bei Holvi überhaupt nicht, sodass für die laufenden Geschäftsausgaben nichts zurückfließt. Wer sein Guthaben anlegen will, hat exakt eine Option, nämlich einen einzelnen Geldmarktfonds mit bis zu rund 1,55 % im Jahr, den obendrein nur eine GmbH oder UG nutzen darf, während Aktien, ETFs und Anleihen komplett fehlen. Dazu summiert sich der Preis, denn das kostenlose Flex rechnet jede Überweisung einzeln ab, unbegrenzt überweist du erst ab Pro für 15 €, und die native DATEV-Anbindung kommt als kostenpflichtiges Add-on obendrauf. Bargeld einzahlen kannst du gar nicht. Wer genau hier eine Alternative zur Holvi Bank sucht, wird bei den folgenden Anbietern fündig.

Kurz gesagt: Holvi deckt Rechnungsstellung, Buchhaltung und eine Echtzeit-Vorschau auf die Umsatzsteuer ab, ausgelegt auf Solo-Selbstständige. Fürs wachsende Business bleibt es dennoch spürbar eng. Es fehlt der Cashback, die Geldanlage beschränkt sich auf einen einzigen Geldmarktfonds, und die transaktionsbasierten Preise treiben die Kosten, weshalb genau an dieser Stelle die folgenden Alternativen mit deutlich breiteren Leistungspaketen einhaken.

Holvi-Alternativen im Überblick

Genug der Vorrede, jetzt zu den harten Zahlen. Die Tabelle stellt Grundpreis, IBAN, Cashback, Geldanlage, Konten mit eigener IBAN und Währungen nebeneinander, du siehst also auf einen Schlag, wo die Unterschiede liegen und wo Holvi an Grenzen stößt. Alle Angaben beziehen sich auf das Jahr 2026, und weil sich Preise wie Konditionen gern ändern, wirfst du vor einem endgültigen Wechsel besser selbst noch einen prüfenden Blick auf die jeweilige Anbieterseite.

AnbieterGrundpreisIBANCashbackGeldanlageKonten & IBANsWährungenFür wen
Vivid0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UGdeutsche IBAN0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in KategorienAktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Kryptounbegrenzt, jedes mit eigener IBAN22 WährungenFreiberufler bis GmbH/UG
N26 Business0 € (Business Standard), nur Freiberufler und Gewerbe · separates Firmenkonto für GmbH/UGdeutsche IBAN0,1 % (Standard), 0,5 % (Metal)Aktien & ETFs ab 1 €keine Unterkonten im Free-Tarif, bis 10 Spaces mit eigener IBAN ab Smartnur EURFreiberufler & Einzelunternehmen
Finom0 € (Solo), nur Freiberufler und Gewerbe · ab 8 € (Basic) für GmbH/UGdeutsche IBANkein Cashback im Solo-Tarif, ab 1 % ab Basic (monatlich gedeckelt)keine GeldanlageMehrfachkonten inklusive, Anzahl nicht veröffentlicht17+ WährungenFreiberufler & Einzelunternehmen
bunq0 € (Free), nur Einzelunternehmen · ab 7,99 € (Core) für Firmendeutsche IBANkein Cashbackkeine Geldanlage aus dem Geschäftskontobis 25, jedes mit eigener IBAN20+ WährungenKMU & GmbH/UG
FYRST0 € (BASE), nur Freiberufler und Gewerbe · 6 € für GmbH/UG ab Monat 7deutsche IBANkein CashbackDepot über Partner (maxblue)keine Unterkonten im BASE-Tarif, bis 5 ab Premiumnur EURKMU & GmbH/UG
Holvi0 € (Flex), aber 0,25 € je Überweisung · ab 9 € (Lite) mit Inklusiv-Buchungen, zzgl. USt.deutsche IBANkein Cashbacknur Geldmarktfonds (nur GmbH/UG)1–15 je Tarif, weitere 1–2 € je Monat18 WährungenFreiberufler & Einzelunternehmen
Qonto0 € (Starter), nur 5 Transaktionen im Monat · ab 9 € (Basic), zzgl. MwSt.deutsche IBAN0,4–0,8 % (nur mit Upgrade-Karte, gedeckelt)nur Geldmarktfonds1 Unterkonto ab Smart (Selbstständige)nur EURKMU & GmbH/UG

Worauf es bei einer Holvi-Alternative ankommt

Ein Kontowechsel klingt nach Aufwand, doch keine Sorge: Mit den richtigen Fragen ist die Entscheidung schnell klar. Entscheidend ist, was dich im Geschäftsalltag wirklich betrifft, vom Preismodell über Cashback und Geldanlage bis zur Buchhaltung und der Sicherheit deines Geldes.

Grundgebühr oder pro Überweisung?

Ein Konto wirkt günstig, bis die erste Abrechnung kommt. Bei Holvi lohnt der zweite Blick besonders, denn das kostenlose Flex verlangt 0,25 € für jede SEPA-Überweisung, sodass ein aktiver Monat mit vielen Zahlungen schnell teurer wird als ein Konto mit fester Grundgebühr. Unbegrenzte Überweisungen bekommst du erst ab dem Pro-Tarif für 15 €. Rechne also nicht nur den Monatspreis, sondern zähl deine typischen Überweisungen, zusätzliche Firmenkarten und mögliche Fremdwährungskosten dazu. Planbarer fährst du mit einem echten 0-€-Konto: Vivid startet mit dem Tarif Free Start ohne Kontoführungsgebühr, ohne Gebühr pro Überweisung und ohne Stückpreis für SEPA, und zwar auch dann, wenn hinter dem Konto eine GmbH oder UG steht. Genau das ist der Unterschied zu den übrigen Gratistarifen am Markt: N26 Business Standard, Finom Solo und bunq Free sind Freiberuflern und Gewerbetreibenden vorbehalten, Qonto Starter deckelt die Buchungen bei fünf im Monat, bei FYRST zahlen juristische Personen nach sechs Monaten 6 € im Monat.

Cashback im Vergleich

Jeder Einkauf fürs Business ist eine kleine Gelegenheit, Geld zurückzuholen. Genau das ist Cashback: bares Geld, das direkt auf dein Konto zurückfließt. Holvi zahlt davon nichts, was bei laufenden Betriebsausgaben übers Jahr spürbar ins Gewicht fällt, während N26 im Standard 0,1 % obendrauf legt und Finom erst ab dem Basic-Tarif einen monatlich gedeckelten Cashback zahlt, im kostenlosen Solo-Tarif gar keinen. Vivid zahlt dir dagegen bis zu 1 % Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, ausgenommen Bargeldabhebungen und SEPA-Überweisungen, in ausgewählten Kategorien sogar bis zu 10 %. Wer viel über die Karte abwickelt, holt sich so einen Teil der Ausgaben zurück, ganz automatisch.

Geldanlage aus dem Konto

Liquiditätsrücklagen müssen nicht unverzinst herumliegen. Genau hier wird es bei Holvi eng, denn zur Auswahl steht ein einziger Geldmarktfonds mit bis zu rund 1,55 % im Jahr, und den dürfen nur GmbH und UG nutzen. Wer breiter anlegen will, in Aktien, ETFs oder Anleihen, schaut in die Röhre. Vivid bindet dagegen ein Firmendepot direkt ins Geschäftskonto ein, sodass du aus demselben Konto in Aktien, ETFs, Fonds, Geldmarktfonds und Anleihen investierst und ein Zinskonto obendrein bekommst. Deine Rücklagen arbeiten dann für dich, ohne dass du das Konto verlassen musst.

Rechnung, Buchhaltung und DATEV

Hier liegt der Schwerpunkt von Holvi, das gehört zur ehrlichen Bilanz dazu, denn Rechnungsstellung und Belegmanagement stecken tief im Konto. Ein Haken bleibt trotzdem, weil die native DATEV-Anbindung als kostenpflichtiges Add-on läuft und die volle Buchhaltungstiefe erst in den höheren Tarifen steckt. Arbeitet dein Steuerberater mit DATEV, willst du die Schnittstelle möglichst ohne Aufpreis. Vivid bringt die DATEV-Schnittstelle mit und bindet die Rechnungsstellung fest ins Geschäftskonto ein, während bunq und Qonto ebenfalls eine DATEV-Anbindung liefern und Fyrst einen Export über das Rechenzentrum bereitstellt.

Vivid als Holvi Alternative

Holvi deckt Rechnung und Buchhaltung ab, während andere Zahlungsdienstleister vor allem den Zahlungsverkehr bedienen, doch kaum ein Anbieter bringt die entscheidende Kombination in einem einzigen Konto zusammen: einen dauerhaft kostenlosen Tarif, der auch GmbH und UG offensteht, unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Unterkonten mit eigener IBAN, eine breite Geldanlage direkt aus dem Konto, solide Rechnungstools und obendrauf Cashback. Genau hier kommt Vivid ins Spiel.

Vivid Kontomodelle und Preise

Vivid startet dich mit dem Tarif Free Start für 0 € im Monat, danach folgen Basic für 6,90 € und Pro für 18,90 €. Es gibt keine Kontoführungsgebühr, keine Gebühr pro Überweisung und keine Mindestgeldeingangs-Vorgabe, was den Unterschied zu Holvis transaktionsbasiertem Flex-Konto sofort spürbar macht. Ein Detail, das beim Rechnen leicht untergeht: Bei Vivid ist der genannte Preis der Preis, während Holvi und Qonto ihre Tarife zzgl. Umsatzsteuer ausweisen, aus 9 € also 10,71 € werden. Brauchst du später mehr Karten, mehr Cashback oder zusätzliche Funktionen, wächst du in einen höheren Tarif, ohne den Anbieter zu wechseln. Das Geschäftskonto eröffnest du komplett online per Video- oder Selfie-Identifizierung und sparst dir damit den zeitraubenden Weg in die Filiale.

Vorteile von Vivid fürs Business

Vivid bündelt genau die Punkte, die zusammen den Unterschied machen:

Dauerhaft 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen auch für GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis (bei Holvi rechnet der kostenlose Tarif jede Überweisung einzeln ab)
Unbegrenzt viele Unterkonten, jedes mit eigener deutscher IBAN und ohne Preis je Konto, für Steuerrücklagen, Projekte und Töchter
Geldanlage aus demselben Konto in Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto, dazu ein Zinskonto
Unbegrenzt viele Teammitglieder ohne Aufpreis je Nutzer, mit Rollen von Inhaber bis Mitarbeitende, Kartenlimits und Freigaben
DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools direkt im Konto, ohne Aufpreis
Geschäfts- und Privatkonto in einer App, ohne zweites Onboarding
22 Währungen mit sichtbarem Wechselkurs vor jeder Überweisung
Cashback bis zu 1 % ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %

Alles davon steckt in einer App: Konto, Karten, Geldanlage und Cashback laufen zusammen statt in mehreren getrennten Programmen. Am meisten merkst du im Alltag die Struktur, weil du für jede Rücklage, jedes Projekt und jede Tochter ein eigenes Konto mit eigener IBAN anlegst, ohne dafür je Konto zu zahlen, während Holvi dir eine bis 15 IBANs je Tarif zuteilt und jede weitere mit 1 bis 2 € im Monat berechnet. Teamzugänge kommen ohne Preis je Nutzer dazu, mit Rollen von Inhaber bis Mitarbeitende, Limits je Karte und Freigaben für höhere Beträge. Deine Rücklagen arbeiten über die integrierte Geldanlage, und der Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe macht übers Jahr echtes Geld aus. Weil das Konto einer GmbH und UG genauso offensteht wie dem Freiberufler, ersparst du dir den Anbieterwechsel beim nächsten Wachstumsschritt.

Für wen eignet sich Vivid?

Das Vivid Geschäftskonto passt für Freiberufler und Selbstständige, für kleine Unternehmen und für GmbH und UG. Ebenso richtig sind international arbeitende Teams mit Anspruch auf Cashback und Wertpapieranlage. Besonders lohnt es sich, wenn du viele Geschäftsausgaben über die Karte abwickelst, denn der Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe schlägt sich dann direkt im Kontostand nieder. Weil die Tarife vom 0-€-Modell Free Start nach oben skalieren, wächst das Geschäftskonto mit dir mit.

Konto bei Vivid eröffnen

Die Kontoeröffnung läuft komplett online und in wenigen Schritten. Du machst ein paar Angaben zu deinem Unternehmen, weist dich anschließend per Video- oder Selfie-Identifizierung aus und aktivierst danach dein Geschäftskonto. Der Kontowechsel von Holvi bleibt dabei erfreulich unkompliziert, denn deine bestehenden Zahlungsvorgänge, Daueraufträge und Lastschriftmandate ziehst du nach und nach um. Alle Details findest du auf der Seite zum Geschäftskonto von Vivid.

Fazit: Vivid bleibt dauerhaft bei 0 € im Monat, auch für GmbH und UG, überweist SEPA ohne Stückpreis und legt unbegrenzt viele Unterkonten mit eigener IBAN sowie unbegrenzt viele Teamzugänge dazu. Geldanlage, Rechnungstools und Cashback stecken in derselben App. Damit ist es eine starke Wahl als Holvi-Alternative fürs Business.

Weitere Holvi-Alternativen

Neben Vivid lohnt der Blick auf fünf weitere Geschäftskonten, jedes mit eigenem Schwerpunkt.

N26 Business

N26 ist die Berliner Direktbank mit deutschem Fokus. Du bekommst eine deutsche Geschäftskonto-IBAN und einen kostenlosen Standard-Geschäftstarif; Spaces-Unterkonten mit eigener IBAN, bis zu zehn davon, gibt es erst ab dem Smart-Tarif für 4,90 €, im kostenlosen Standard sind es null. Aktien und ETFs kaufst du ab 1 € direkt aus dem Geschäftskonto, reguliert als deutsche Bank mit einer Einlagensicherung bis 100.000 €. Eng wird es im Detail: Das kostenlose N26 Business ist auf Einzelunternehmer und Freiberufler ausgelegt, sodass eine GmbH oder UG auf ein separates, größenbeschränktes Firmenkonto ausweichen muss; Teammitglieder sind im kostenlosen Tarif nicht vorgesehen, und der Cashback liegt bei 0,1 %.

Finom

Finom setzt wie Holvi auf die Rechnungsstellung. Angebot, Rechnung und Zahlungseingang stecken in einem einzigen Tool, und Zahlungserinnerungen verschickt es auf Wunsch von allein. Gedacht ist das Ganze für Freiberufler und kleine Firmen, ausgestattet mit deutscher IBAN. Beim Rest wird es enger: Der Solo-Tarif für 0 € steht nur Freiberuflern und Gewerbetreibenden offen, eine GmbH oder UG startet bei Basic für 9 €, Cashback gibt es ebenfalls erst ab Basic und dann monatlich gedeckelt, Teamzugänge sind je Tarif auf einen bis vier Nutzer begrenzt, und eine Wertpapieranlage fehlt vollständig.

bunq

bunq ist eine niederländische App-Bank. Du richtest bis zu 25 Unterkonten mit jeweils eigener IBAN ein, deutsche Geschäftskunden bekommen eine deutsche IBAN, dazu kommen eine DATEV-Schnittstelle und ein Multi-Währungskonto. Als Vollbank ist dein Guthaben über die niederländische Einlagensicherung bis 100.000 € abgedeckt. Eng wird es beim kostenlosen Free-Konto, das ausschließlich Einzelunternehmern und Freiberuflern offensteht, sodass Unternehmen ab dem Core-Tarif für 7,99 € einsteigen. Cashback gibt es nicht, bunq verzinst stattdessen nur das Guthaben, und Wertpapiere bleiben dem Privatkonto vorbehalten.

Fyrst

Fyrst ist die Geschäftskonto-Marke der Deutschen Bank und bietet, anders als die reinen App-Anbieter, Filialen für die Bargeldeinzahlung. Der BASE-Tarif startet bei 0 € für Einzelunternehmer und Freiberufler, GmbH und UG zahlen nach sechs Monaten 6 € im Monat, COMPLETE liegt bei 10 € und PREMIUM bei 24 €, dazu bekommst du eine deutsche IBAN und einen DATEV-Export über das angebundene Rechenzentrum. Abgerechnet wird pro Buchung, im BASE-Tarif nach 50 freien Posten mit 0,19 € je Transaktion. Einen Cashback gibt es hier nicht, Unterkonten erst ab PREMIUM, und eine Geldanlage nur über das angebundene maxblue-Depot, nicht nativ im Geschäftskonto selbst.

Qonto

Qonto ist ein Zahlungsinstitut mit Schwerpunkt Buchhaltung. Es liefert eine deutsche IBAN in sämtlichen Tarifen, dazu eine DATEV- und Lexoffice-Anbindung, die One Card Mastercard und eine Teamverwaltung mit Rollenberechtigungen. Anders als beim kostenlosen Holvi-Modell ist hier auch eine GmbH oder UG ohne enge Grenzen willkommen. Beim Preis bleibt ein Aber: Der kostenlose Starter-Tarif deckt fünf Transaktionen im Monat ab, Basic liegt bei 9 € zzgl. Mehrwertsteuer, also 10,71 €, und darüber wird die Zahl der Buchungen weiter gestaffelt. Das Geschäftskonto führt allein Euro, das erste Unterkonto gibt es für Selbstständige mit dem Smart-Tarif, Cashback nur kartenabhängig zwischen 0,4 und 0,8 % und gedeckelt, und statt Aktien bietet Qonto lediglich einen Geldmarktfonds.

Die richtige Holvi-Alternative wählen

Welche Alternative passt, hängt ganz an deinem Bedarf: Willst du Cashback und eine breite Wertpapieranlage aus einem Geschäftskonto, das auch GmbH und UG offensteht, führt der Weg ziemlich sicher zu Vivid, während N26 als deutsche Bank für Solo-Selbstständige infrage kommt und Fyrst für alle, die regelmäßig Bargeld einzahlen wollen. Schreibst du sehr viele Rechnungen, kommt Finom infrage, wer viele Unterkonten und Fremdwährungen braucht, schaut sich bunq an, und für die tiefe Finanzbuchhaltung eignet sich Qonto. Eine Faustregel hilft dabei ungemein: Zähl niemals nur den Grundpreis, sondern rechne die Gebühr pro Überweisung, zusätzliche Firmenkarten und Auslandsüberweisungen obendrauf, denn erst diese Gesamtsumme zeigt, was ein Konto dich im Jahr wirklich kostet.

Fazit: Welche Holvi-Alternative passt?

Holvi kommt weiter infrage, wenn du vor allem Rechnungen schreibst und deine Buchhaltung im Konto haben willst. Wer fürs Business aber ein dauerhaft kostenloses Konto ohne Stückpreis je Überweisung braucht, dazu beliebig viele Unterkonten mit eigener IBAN, Teamzugänge ohne Aufpreis, eine breite Geldanlage und Cashback, kommt mit Vivid weiter, auch als GmbH oder UG. Die übrigen Anbieter decken je nach Schwerpunkt einzelne Bedürfnisse ab. Am Ende entscheidet dein eigenes Profil, und die Tabelle und die Kriterien oben helfen dir bei der Wahl.

Bereit für dein Geschäftskonto?

Mit dem Vivid Geschäftskonto bekommst du Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, Geldanlage direkt aus dem Konto und Rechnungs-Tools in einer App, auch für GmbH und UG.

Geschäftskonto entdecken

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Was ist die beste Holvi Alternative?

    Das hängt von deinem Bedarf ab. Für ein Geschäftskonto mit Cashback und Geldanlage in einer App, das auch GmbH und UG offensteht, ist Vivid eine starke Wahl. Willst du viel Bargeld einzahlen, kommt Fyrst infrage; geht es vor allem um Rechnung und Buchhaltung, sind Finom und Qonto darauf ausgelegt.

  • Ja. Holvi selbst bietet keinen Cashback. Vivid zahlt Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe direkt aus dem Geschäftskonto, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %. N26 legt im Standard 0,1 % obendrauf, Finom zahlt erst ab dem Basic-Tarif und dann monatlich gedeckelt.

  • Holvi bietet nur einen einzelnen Geldmarktfonds, den auch nur GmbH und UG nutzen können. Wer aus dem Geschäftskonto in Aktien, ETFs und Fonds anlegen will, findet das bei Vivid über das integrierte Firmendepot, ergänzt um ein Zinskonto.

  • Holvi rechnet transaktionsbasiert ab: Das kostenlose Flex-Konto kostet 0,25 € pro SEPA-Überweisung, unbegrenzt überweist du erst ab Pro für 15 € zzgl. Umsatzsteuer. Eine Holvi Alternative, die dauerhaft kostenlos bleibt und SEPA ohne Stückpreis überweist, bietet Vivid mit dem Free-Start-Tarif, und zwar auch für GmbH und UG. N26 führt ebenfalls einen 0-€-Tarif, allerdings nur für Solo-Selbstständige.

  • Beide sind regulierte Nicht-Banken: Holvi ist ein finnisches Zahlungsinstitut, Vivid ein E-Geld-Institut. Beide verwahren Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen (Safeguarding), und eine gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € gibt es bei beiden nicht. Ein fairer Gleichstand.

  • Holvi bietet ein Gründerkonto für GmbH und UG, allerdings ohne Cashback und mit teureren höheren Tarifen. Für GmbH und UG mit Cashback und Geldanlage eignen sich Vivid oder bunq, für die reine Buchhaltung Qonto.

Stand: Juli 2026. Die Angaben zu Holvi, N26, Finom, bunq, Fyrst und Qonto wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Holvi, N26, Finom, bunq, Fyrst und Qonto sind Marken der jeweiligen Unternehmen; zwischen Vivid und diesen Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich.

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