Fyrst vs. Qonto: Der ultimative Vergleich 2026

17 Juni 2026
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Qonto vs. Fyrst: Geschäftskonto-Vergleich

Das Wichtigste in Kürze:

  • Qonto: digitales Geschäftskonto aus Frankreich mit deutscher IBAN, starker DATEV-Anbindung und moderner App.
  • Fyrst: Geschäftskonto der Deutschen Bank mit deutscher IBAN, Bargeld-Einzahlung über das Filialnetz und Buchung nach Posten.
  • Vivid: bündelt Cashback, Geldanlage und ein Zinskonto in einem Geschäftskonto, auch für Unternehmen.

Qonto und Fyrst zählen zu den bekanntesten Anbietern für ein Geschäftskonto in Deutschland, oft auch Firmenkonto oder Business Account genannt. Beide richten sich an Selbstständige, Freiberufler:innen und Unternehmen. Doch im Vergleich Qonto vs. Fyrst zeigen sich klare Unterschiede bei Preisen, Karten, Bargeld und Buchhaltung. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Punkte für 2026 ein und stellt am Ende mit Vivid Money eine moderne Alternative vor.

Qonto und Fyrst im Überblick

Beide Anbieter sind in Deutschland beliebt, setzen aber auf unterschiedliche Modelle. Qonto kommt als digitales Fintech daher, Fyrst gehört zur Deutschen Bank. Dieser Vergleich konzentriert sich auf die Geschäftskonten für Selbstständige, Freiberufler:innen und Unternehmen, nicht auf private Konten. Wir schauen uns Preise, Kontoeröffnung, Funktionen und Buchhaltung an. So findest du das passende Konto für dein Business.

Was ist Qonto?

Qonto ist ein digitales Geschäftskonto aus Frankreich und richtet sich an Selbstständige und kleine bis mittlere Unternehmen. Auf dem deutschen Markt bietet Qonto eine deutsche IBAN in allen Tarifen, eine starke DATEV-Anbindung für die Buchhaltung und einen deutschsprachigen Kundenservice. Qonto ist allerdings keine Bank, sondern ein Zahlungsinstitut unter Aufsicht der französischen Banque de France; die Kundengelder sind über die französische Einlagensicherung bis 100.000 € abgesichert. Das Konto läuft in Euro, Cashback oder eine Geldanlage gehören nicht zum Angebot.

Was ist Fyrst?

Fyrst ist das digitale Geschäftskonto der Deutschen Bank, ein Firmenkonto mit klassischem Bank-Hintergrund. Es richtet sich an Gründer:innen, Selbstständige und Unternehmen und unterstützt nahezu alle Rechtsformen, von Freiberuf über Einzelunternehmen bis GmbH und UG. Fyrst bietet eine deutsche IBAN und greift auf das Filialnetz der Deutschen Bank zu, etwa für Bargeld. Als Bank unterliegt Fyrst der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kund:in, ergänzt um den freiwilligen Sicherungsfonds der privaten Banken. Cashback oder eine integrierte Wertpapier-Anlage bietet Fyrst nicht.

Kontomodelle und Preise im Detail

Beim Preis liegt der erste große Unterschied im Vergleich Qonto vs. Fyrst. Qonto staffelt die Tarife über die Zahl der enthaltenen Überweisungen, Karten und Unterkonten sowie den Umfang der Buchhaltungstools. Fyrst verlangt eine niedrige bis keine Kontoführungsgebühr, rechnet dafür aber pro Buchung ab und verteilt die Leistungen auf nur zwei Kontomodelle. Wer viel bucht, kalkuliert also anders als jemand mit wenigen Belegen pro Monat.

Qonto Preismodelle

Qonto bietet ein kostenloses Einstiegskonto (Starter) mit fünf kostenlosen Transaktionen pro Monat und einer virtuellen Karte. Darüber liegen die kostenpflichtigen Tarife Basic, Smart und Premium für Solo-Selbstständige sowie die Team-Tarife Essential, Business und Enterprise für KMU und Startups. Mit jedem Tarif steigen die enthaltenen SEPA-Überweisungen, Karten und Unterkonten sowie der Umfang der Buchhaltungsfunktionen. Alle Tarife enthalten eine deutsche IBAN.

TarifPreis pro MonatIdeal für
Qonto Starter0 €Einstieg mit wenigen Überweisungen
Qonto Basic9 €Solo-Selbstständige mit wenigen Buchungen
Qonto Smart19 €Selbstständige mit Bedarf an Buchhaltungstools
Qonto Premium39 €höheres Volumen und mehrere Unterkonten
Qonto Essential / Business / Enterpriseab 49 €KMU und Start-ups mit Teams

Fyrst Preismodelle

Fyrst setzt auf zwei Kontomodelle. Fyrst Base ist für natürliche Personen wie Einzelunternehmer:innen und Freiberufler:innen kostenlos und enthält 50 kostenfreie Buchungen pro Monat; jede weitere Buchung kostet 0,19 €. Für juristische Personen ist Base in den ersten sechs Monaten gratis und danach 6 € pro Monat. Fyrst Complete kostet 10 € pro Monat, enthält 75 kostenfreie beleglose Buchungen und berechnet danach 0,08 € je Buchung. Complete bringt zusätzlich ein kostenloses Zweitkonto mit eigener IBAN mit. Zu jedem Konto gehören eine Debit-Mastercard und auf Wunsch eine Girocard.

TarifPreis pro MonatIdeal für
Fyrst Base0 € (Einzelunternehmen)Freiberufler:innen und Selbstständige mit wenigen Buchungen
Fyrst Base (juristische Person)6 € (nach 6 Monaten gratis)GmbH, UG und weitere Rechtsformen
Fyrst Complete10 €mehr Freibuchungen und ein Zweitkonto mit eigener IBAN

Preis-Leistungs-Vergleich

Im direkten Fyrst vs. Qonto rechnet sich kein Modell pauschal besser. Qonto verlangt schon im Basic-Tarif 9 € pro Monat, bündelt dafür aber Überweisungen, Karten und Buchhaltung in feste Pakete. Fyrst startet bei 0 €, berechnet aber jede Buchung über dem Freikontingent. Ein Beispiel: Wer 80 Buchungen im Monat hat, zahlt bei Fyrst Base zusätzlich für 30 Buchungen. Bei vielen Belegen lohnt eher ein Paketpreis, bei wenigen Buchungen das kostenlose Base. Cashback auf deine Ausgaben bekommst du bei keinem der beiden zurück.

Qonto kostet ab dem Basic-Tarif, Fyrst Base rechnet pro Buchung ab. Cashback gibt dir keiner der beiden zurück. Vivid verbindet ein kostenloses Geschäftskonto mit Cashback ohne monatliches Limit.

Kontoeröffnung und Legitimation

Beide Anbieter lassen sich vollständig online eröffnen, direkt am Computer oder per App im Online-Banking. Du füllst den Antrag digital aus und legitimierst dich per Video-Identifikation. Anschließend erhältst du deine deutsche IBAN und kannst das Konto sofort nutzen. Welche Unterlagen du brauchst, hängt von der Rechtsform ab, etwa Ausweis, Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug.

Kontoeröffnung bei Qonto

Bei Qonto läuft die Eröffnung komplett digital. Du gibst deine Unternehmensdaten ein, lädst die nötigen Dokumente hoch und legitimierst dich per Video-Ident. Je nach Rechtsform brauchst du Ausweis, Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug. Die Freischaltung erfolgt meist schnell, und die deutsche IBAN steht direkt zur Verfügung. Der gesamte Prozess findet in der App oder im Browser statt.

Kontoeröffnung bei Fyrst

Auch Fyrst eröffnest du online. Nach der Registrierung legitimierst du dich per Video-Ident über einen Partner, danach ist das Konto mit deutscher IBAN nutzbar. Als Angebot der Deutschen Bank unterstützt Fyrst nahezu alle Rechtsformen, von Freiberufler:innen bis zur GmbH. Wer es gewohnt ist, profitiert zusätzlich vom Filialnetz der Deutschen Bank, etwa für Bargeld oder persönliche Fragen. Die nötigen Nachweise richten sich nach der Rechtsform.

Banking-Funktionen und Features

Bei den Grundfunktionen liegen Qonto und Fyrst näher beieinander, als viele denken. Beide wickeln alle gängigen Transaktionen ab: SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge, dazu Debitkarten sowie mobiles und kontaktloses Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay. Eine klassische Kreditkarte ist bei beiden nicht der Standard, ausgegeben wird jeweils eine Debitkarte. Unterschiede zeigen sich bei den Karten, beim Bargeld und bei den Schnittstellen für die Buchhaltung.

Überweisungen und Lastschriften

Beide Konten decken den klassischen Zahlungsverkehr ab. SEPA-Überweisungen, Echtzeit-Überweisungen und Lastschriften sind bei Qonto und Fyrst möglich. Der Unterschied liegt in der Abrechnung. Qonto bündelt eine feste Zahl an Überweisungen je Tarif, darüber hinaus fallen Gebühren an. Fyrst zählt jede Buchung und rechnet über dem Freikontingent pro Posten ab. Auslandsüberweisungen in Fremdwährung sind bei beiden möglich, das Konto selbst läuft jedoch in Euro.

Banking-Schnittstellen

Bei den Schnittstellen spielt Fyrst seinen Bank-Hintergrund aus. Als Angebot der Deutschen Bank unterstützt Fyrst den deutschen Standard FinTS/HBCI und lässt sich so mit gängiger Banking- und Buchhaltungssoftware verbinden. Qonto setzt stärker auf moderne Programmierschnittstellen und direkte App-Integrationen, darunter DATEV. Beide bieten eine deutsche IBAN. Wer feste Software-Anbindungen über FinTS nutzt, fühlt sich bei Fyrst schnell zu Hause; wer auf direkte App-Integrationen setzt, ist bei Qonto gut aufgehoben.

FunktionQontoFyrst
Deutsche IBAN (DE)ja, in allen Tarifenja
KartenOne Card (Mastercard) plus virtuelle KartenDebit-Mastercard, Girocard auf Wunsch
Bargeld-Einzahlungdigital, kein eigenes Filialnetzüber das Netz der Deutschen Bank, gegen Gebühr
Cashback auf Kartenzahlungenkein Cashbackkein Cashback
Buchhaltung & SchnittstellenDATEV-Partner, App-IntegrationenFinTS/HBCI, DATEV-Export, Buchhaltungspaket
Mobiles BezahlenApple Pay, Google PayApple Pay, Google Pay

Qonto und Fyrst führen ihr Konto in Euro. Bei Vivid zahlst und tauschst du in mehreren Währungen und siehst den Wechselkurs vor jeder Überweisung transparent in der App.

Buchhaltung und Integrationen

Für den Geschäftsalltag zählt, wie gut sich das Konto mit der Buchhaltung verbindet. Qonto ist offizieller DATEV-Partner und bietet zahlreiche Integrationen, darunter Lexware Office und sevDesk, dazu Rechnungstools und eine automatische Belegerfassung. Fyrst bietet ein optionales Buchhaltungspaket und einen DATEV-Export über die SRZ-Schnittstelle, setzt insgesamt aber auf den klassischen Bank-Standard. Wer viele moderne Integrationen sucht, findet bei Qonto mehr Auswahl.

Neben dem reinen Zahlungsverkehr stellt sich die Frage, was mit liquiden Mitteln passiert. Beim Thema Geldanlage bleibt eine Lücke. Sowohl Qonto als auch Fyrst konzentrieren sich beim Geschäftskonto auf Zahlungen und Verwaltung. Eine integrierte Geldanlage in Wertpapiere fehlt bei beiden. Das Guthaben bleibt liegen. Vivid geht hier weiter und kombiniert Banking mit Geldanlage in ETFs, Geldmarktfonds und Anleihen sowie einem integrierten Zinskonto. So lässt sich ungenutztes Guthaben gezielt anlegen, ohne die App zu wechseln.

Bei Qonto und Fyrst bleibt dein Guthaben liegen, eine integrierte Geldanlage in Wertpapiere fehlt bei beiden. Vivid bündelt Banking, Geldanlage in ETFs, Geldmarktfonds und Anleihen sowie ein Zinskonto in einer App.

Geschäftskonto-Vergleich: Qonto und Fyrst im Überblick
Qonto setzt auf digitale Tools, Fyrst auf das Filialnetz der Deutschen Bank.

Vor- und Nachteile

Zur besseren Übersicht fassen wir die wichtigsten Stärken und Schwächen zusammen, von der Kontoführung über die Gebühren bis zu Karten und Buchhaltung. So siehst du auf einen Blick, wo jeder Anbieter punktet und wo er an Grenzen stößt.

Qonto Vorteile und Nachteile

Deutsche IBAN in allen Tarifen, auch für Unterkonten
Offizieller DATEV-Partner mit vielen Buchhaltungs-Integrationen
Moderne App und deutschsprachiger Support
Rechnungstools und automatische Belegerfassung
Kostenpflichtig ab dem Basic-Tarif; kostenloser Starter mit wenigen Überweisungen
Kein Cashback und keine integrierte Geldanlage
Konto in Euro, kein echtes Mehrwährungskonto
Bargeld-Einzahlung nur eingeschränkt, kein eigenes Filialnetz

Fyrst Vorteile und Nachteile

Angebot der Deutschen Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung und freiwilligem Sicherungsfonds
Deutsche IBAN und Bargeld-Einzahlung über das Filialnetz
Kostenloses Base-Konto für Einzelunternehmer:innen und Freiberufler:innen
Unterstützt nahezu alle deutschen Rechtsformen, von Freiberuf bis GmbH
Abrechnung pro Buchung; über dem Freikontingent fallen Gebühren an
Kein Cashback und keine integrierte Wertpapier-Anlage
Nur Debit-Mastercard, kein Mehrwährungskonto
Weniger moderne App-Integrationen als Qonto

Für wen eignet sich welches Konto?

Welches Geschäftskonto passt, hängt von deinem Business ab. Qonto eignet sich für Selbstständige und KMU, die eine moderne App, viele Buchhaltungs-Integrationen und eine starke DATEV-Anbindung schätzen. Fyrst passt zu Gründer:innen und Unternehmen, die den Rückhalt einer klassischen Bank, ein kostenloses Einstiegskonto und die Möglichkeit zur Bargeld-Einzahlung suchen. Wer viele Belege hat, prüft bei Fyrst die Buchungsgebühren; wer feste Pakete bevorzugt, schaut bei Qonto auf den passenden Tarif. Und wer Banking, Cashback und Geldanlage an einem Ort steuern möchte, kann sein Firmenkonto direkt bei Vivid eröffnen.

Vivid Money als moderne Alternative

Qonto punktet mit moderner Buchhaltung, Fyrst mit dem Rückhalt einer Bank. Beide lösen damit jeweils nur einen Teil. Was bei beiden fehlt, ist die Kombination aus Cashback, einer integrierten Geldanlage und einem Zinskonto. Genau diese Lücke schließt Vivid Money: eine Finanzplattform, die das Geschäftskonto mit Vermögensaufbau verbindet und besonders auf Selbstständige und Unternehmen zugeschnitten ist.

Du sammelst Cashback auf deine Geschäftsausgaben, in der Kategorie „Alle Einkäufe“ ganz ohne monatliches Limit. Du legst Guthaben in derselben App in Aktien, ETFs, Geldmarktfonds und Anleihen an und lässt über das integrierte Zinskonto liquide Mittel für dich arbeiten. Unterkonten mit eigener IBAN trennen deine Ausgaben sauber. Den Wechselkurs siehst du vor jeder Überweisung transparent in der App.

FunktionVividQontoFyrst
Cashback auf Geschäftsausgabenja, „Alle Einkäufe“ ohne monatliches Limitkein Cashbackkein Cashback
Geldanlage in der AppAktien, ETFs, Geldmarktfonds, Anleihenkein Investment-Angebotkein Investment-Angebot
Zinskontointegriertes Zinskontokein Zinskontokein integriertes Zinskonto
Unterkonten mit eigener IBANinklusiveje nach TarifZweitkonto bei Complete
Mehrere Währungenmehrere Währungen, Kurs vorab sichtbarEUR-KontoEUR-Konto

Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online per Video- oder Selfie-Ident. Hinzu kommen Visa Business Karten, eine DATEV-Schnittstelle für die Buchhaltung und ein kostenloser Standard-Tarif für den Einstieg. So bringt Vivid Banking, Geldanlage und die Verwaltung deiner Unternehmensfinanzen an einem Ort zusammen.

Geschäftskonto mit Cashback und Geldanlage in einer App

Eröffne dein Vivid Geschäftskonto vollständig online und bring zusammen, was bei anderen Konten getrennt ist: Cashback auf deine Geschäftsausgaben, integrierte Geldanlage und ein Zinskonto.

Geschäftskonto eröffnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Welches Konto ist günstiger: Qonto oder Fyrst?

    Das hängt von deinem Buchungsverhalten ab. Qonto startet mit einem kostenlosen Starter-Tarif und kostet ab dem Basic-Tarif 9 € pro Monat, dafür sind Überweisungen und Karten in Paketen enthalten. Fyrst Base ist für Einzelunternehmer:innen kostenlos, berechnet aber jede Buchung über 50 Posten mit 0,19 €. Bei wenigen Buchungen ist Fyrst Base oft günstiger, bei vielen Buchungen kann ein Paketpreis sinnvoller sein. Vivid bietet einen kostenlosen Standard-Tarif und gibt dir zusätzlich Cashback auf deine Geschäftsausgaben zurück.

  • Beim Bargeld trennen sich die Wege. Fyrst gehört zur Deutschen Bank und ermöglicht Bargeld-Einzahlungen über das Filialnetz und Partner, wofür je nach Konto eine Gebühr anfällt. Qonto ist ein digitales Zahlungsinstitut ohne eigenes Filialnetz, weshalb Bargeld-Einzahlungen nur eingeschränkt möglich sind. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, ist mit Fyrst flexibler aufgestellt.

  • Ja, beide haben einen kostenlosen Einstieg. Qonto Starter kostet 0 € pro Monat, ist aber auf fünf Überweisungen und eine virtuelle Karte begrenzt. Fyrst Base ist für Einzelunternehmer:innen und Freiberufler:innen kostenlos und enthält 50 Buchungen pro Monat. Für mehr Leistungen fallen bei beiden kostenpflichtige Tarife oder Buchungsgebühren an. Vivid bietet einen kostenlosen Standard-Tarif mit zusätzlichem Cashback auf Geschäftsausgaben.

  • Bei der Lizenz unterscheiden sich die beiden. Fyrst ist ein Angebot der Deutschen Bank und damit eine Bank; das Guthaben ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kund:in geschützt, ergänzt um den freiwilligen Sicherungsfonds der privaten Banken. Qonto ist ein Zahlungsinstitut unter französischer Aufsicht; die Kundengelder werden bei Partnerbanken verwahrt und sind dort über die französische Einlagensicherung bis 100.000 € abgesichert. Beide unterliegen der EU-Finanzaufsicht.

  • Qonto und Fyrst konzentrieren sich beim Geschäftskonto auf Zahlungsverkehr und Verwaltung und bieten kein Cashback und keine integrierte Wertpapier-Anlage. Vivid vereint beides in einem Geschäftskonto: Cashback auf Geschäftsausgaben, in der Kategorie „Alle Einkäufe“ ohne monatliches Limit, Geldanlage in Aktien und ETFs sowie ein integriertes Zinskonto.

  • Für Selbstständige mit Fokus auf Buchhaltung und einer modernen App ist Qonto eine gute Wahl. Gründer:innen, die den Rückhalt einer klassischen Bank und Bargeld-Einzahlung suchen, sind bei Fyrst gut aufgehoben. Wer Banking, Cashback und Geldanlage in einer App vereinen möchte, findet bei Vivid ein Geschäftskonto mit Unterkonten und eigener IBAN, Visa Business Karten, einer DATEV-Schnittstelle und integrierter Geldanlage.

Fazit: Qonto oder Fyrst – Welches Geschäftskonto ist besser?

Im direkten Vergleich Qonto vs. Fyrst gibt es keinen pauschalen Gewinner. Beide bieten ein solides Geschäftskonto mit deutscher IBAN und punkten in unterschiedlichen Bereichen. Qonto eignet sich besonders für Selbstständige und KMU, die eine moderne App und eine starke DATEV-Anbindung suchen. Fyrst spielt seine Stärken als Angebot der Deutschen Bank aus, mit kostenlosem Base-Konto und Bargeld-Einzahlung über das Filialnetz.

Wer Cashback, Geldanlage und ein Zinskonto in einem Geschäftskonto vereinen möchte, findet bei Vivid Money eine Kombination, die ein klassisches Konto so nicht bietet. Am Ende entscheidet dein Bedarf.

Stand: Juni 2026. Die Angaben zu Qonto und Fyrst wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Qonto und Fyrst sind Marken der jeweiligen Unternehmen; zwischen Vivid und diesen Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung.

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