Quandel Staudt Design:
Was man nicht prompten kann

Quandel Staudt Design ist eine Corporate-Design-Agentur aus Frankfurt am Main, die mit 18 Mitarbeitenden Markenidentitäten und Unternehmenskommunikation für Print und Digital entwickelt.

02 Oktober 2026

„Die App von Vivid hat mich sofort überzeugt, weil sie so gut funktioniert hat, dass ich dachte: endlich hat das jemand richtig gemacht.“

Marcel Staudt, Gründer und Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Fünf Personen, ein Fotomotiv, drei Wochen Arbeit. Früher wäre das ein Fotoshooting gewesen, irgendwo weit weg. Heute lässt sich das Setup per KI erzeugen, und das Fünferteam sitzt am Bildschirm und beratschlägt, welche Schuhe das Model trägt und wo die Sonne stehen muss. So sieht ein Projekt in der Unternehmenskommunikation heute bei Quandel Staudt Design aus, der Frankfurter Agentur, die Marcel Staudt vor elf Jahren mitgegründet hat. Durch den Einsatz von KI werde das Ergebnis besser, sagt Staudt, gespart werde aber nichts: „Das Invest wird nur verschoben.“

Die Agentur hat 18 Mitarbeitende. Alleiniger Gesellschafter ist Staudt, seit sein Mitgründer Roger Quandel im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen ist; die Geschäftsführung teilt er mit Matthias Neuer. Das Geld des Unternehmens liegt bei zwei Anbietern: bei einem langjährigen Institut und bei Vivid.

Elf Jahre und der Anspruch, das Beste zu liefern

Die Quandel Staudt Design GmbH wurde 2015 gegründet, als sich Marcel Staudt mit Roger Quandel zusammenschloss, für dessen frühere Agentur er jahrelang als Freelancer gearbeitet hatte. „Nachdem wir 15 Jahre zusammengearbeitet haben, beschlossen wir, gemeinsam eine neue Firma zu gründen“, sagt er. Auf die Frage, was das Unternehmen besonders macht, verweist er auf die Arbeit selbst.

„Ich glaube, die Besonderheit unseres Unternehmens liegt in der Qualität der Arbeit. Alles, was wir entwickeln, ist so umfassend durchdacht, bis wir wirklich sicher sind, das beste Ergebnis abzuliefern. Damit sind wir bislang auch immer gut gefahren, auch wenn wir im Vergleich mit anderen Designagenturen nicht immer die günstigsten waren.“

Marcel Staudt, Gründer und Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Große Herausforderungen gibt es ständig, sagt er, egal ob durch künstliche Intelligenz oder den sich verändernden Markt; die Antwort des Büros war immer Flexibilität.

Das Besondere sind die Menschen

Matthias Neuer ist seit 14 Jahren im Haus, also länger, als die GmbH besteht, und seit 2022 Teil der Geschäftsführung. Auf die Frage, was das Büro besonders macht, antwortet er überlegt.

„Ich glaube, das was uns als Agentur ausmacht, sind die Menschen, die hier zusammenarbeiten. Sie entscheiden über die Ideen, die entstehen können.“

Matthias Neuer, Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Im Kern ist es das Zusammenspiel verschiedener Faktoren: die Personen in der Agentur, die Menschen, für die sie arbeiten, der Mix an unterschiedlichen Projekten und Aufgabenstellungen. Das Team arbeite viel und vielfältig, so Neuer, aber ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeit und dem Leben darüber hinaus sei für alle im Team wichtig. Neben einer wichtiger gewordenen Work-Life-Balance gibt es auch andere Faktoren, die sich in seinen 18 Berufsjahren verändert haben: Die Arbeitsweise und die Projekte sind deutlich digitaler geworden, Printprojekte sind stark zurückgegangen. Auch die Kundenerwartungen haben sich nicht zuletzt durch KI stark verändert: Projekte müssen zügiger umgesetzt werden, bei gleichbleibender Qualität und mit genauso viel Aufmerksamkeit für die Details.

KI als ein weiteres Werkzeug

In der Agentur ist KI längst Teil der Produktion: für Bildretuschen, Bilderweiterungen und -veränderungen, für Videoretuschen und Bild-zu-Video-Generierung, für Persona-Entwicklungen und für die Recherche in der Konzeptionsphase. Aufwendige Shootings werden zum Teil ersetzt. Was für bestimmte Kampagnenmotive früher aufwendige Fotoshootings mit Location- und Model-Scouting bedeutete, ist heute mit einem gut durchdachten Setup digital realisierbar. Das Ergebnis ist nicht zwangsläufig eine kleinere Rechnung. Es ist mehr Abstimmungsbedarf und Kommunikation.

Und trotzdem hört Marcel Staudt es ständig von Kunden: Das könne KI doch schneller, besser, vor allem günstiger. Diese Erwartung sei aber leider so nicht ganz richtig. Ein großer Teil der Arbeit liegt nicht in der originären Kreation, sondern in der Kommunikation mit dem Kunden. Designs und Strategien müssen erklärt und abgestimmt werden. Bei Projekten mit grundsätzlichen Veränderungen für ein Brand oder Unternehmen bedeutet das mitunter wochenlange Abstimmungsrunden. Das sei eine Arbeit, die durch die KI im Moment noch nicht zu machen sei, sagt er; menschliche Kompetenz bleibe gefragt: die Beratungsleistung, die Abstimmung mit dem Kunden. Dann benennt er, wo für ihn vielleicht der Knackpunkt liegt.

„Unsere Kunden wissen nicht, welches Design-Ergebnis sie benötigen. Wenn sie das wüssten, wäre KI eine tolle Sache, dann müsste man es nur prompten und man hätte es. Ein gutes Design ist aber ein beratungsintensives und sehr individuelles Ergebnis, das in einem Prozess entsteht. Ein Austausch hierzu kann nicht über KI abgekürzt werden.“

Marcel Staudt, Gründer und Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Neuer beschreibt die Grenze von der Produktionsseite her. Texte, die die Agentur durch KI erstellt, klingen jedes Mal scheinbar perfekt. „Wenn man sie nochmal liest und kritisch prüft, ob die Sinnzusammenhänge richtig erfasst sind, merkt man oft, dass das nur zu 70 bis 80 Prozent der Fall ist“, sagt er. Für ihn ist KI ein weiteres Tool, das das Team erlernen musste. Gegen das Wort Angst wehrt er sich: Entscheidend sei, die KI zu beherrschen, statt von ihr beherrscht zu werden. Aber auch die Frage des ökologischen Fußabdrucks der Arbeit mit KI gehöre mit in die Bewertung dieses Werkzeugs.

Staudt sagt es direkter. „Ich finde, Designer müssen im Moment keine Angst vor KI haben, da unser Beruf so vielfältig ist und so ein weites Spektrum bietet, dass die KI zwar ihren Platz bei uns findet und man gut mit ihr zusammenarbeiten kann, aber nicht den wichtigen Part übernehmen kann“, sagt er. Anwälte oder Steuerberater müssten sich nach seiner Einschätzung viel mehr Sorgen machen: Ihr Beruf beruhe auf einem Regelwerk, das die KI sehr viel schneller beherrsche. „Man hat einen Fall und die KI kann auf tausende Fälle zugreifen“, sagt er. Designer hätten kein starres Regelwerk, und wirklich kreativ sei die KI bislang nicht: Sie bediene sich nur aus dem Fundus des Internets.

Nach Zahlen gefragt, hält er einen direkten Kostenvergleich zwischen einem KI-Abo und einem Mitarbeiter für schwierig. Betrachte man nur die Kosten, und das sehr oberflächlich, sei KI am Ende die günstigere Variante; dass sie einen Mitarbeiter eins zu eins ersetze, sehe er aber nicht. In der Programmierung sei KI sehr stark: Beispielsweise ein Formular entstehe deutlich schneller, ein Programmierer kann hier Zeit sparen. Die Agentur arbeite aber viel mehr im konzeptionellen Bereich, wo KI Impulse setzen könne, die das Team aufnehme und zu einem besseren Ergebnis führe. Wenn KI überhaupt jemanden ersetze, dann einen Mitarbeiter, der Recherche- und Zuarbeiten macht, auf dem Niveau eines Junior-Designers, der sich gerade in die Projekte hineinfindet, vielleicht sogar eine Ebene darunter. Die Ausgaben blieben gleich, aber die Ergebnisse nehmen zu. Teuer sei die KI, und das solle sie seiner Ansicht nach auch sein, weil sie unglaublich viel Energie verbrauche, die bezahlt werden müsse. Die Nutzungskosten werden mit Sicherheit auch noch steigen. Seinen Arbeitsplatz habe in der Agentur wegen des KI-Einsatzes noch niemand verloren.

Der Chef, der mehr Zeit zum Gestalten hätte

Staudt ist diplomierter Designer und führt heute ein Unternehmen. „Da bleibt leider nicht mehr viel Zeit für mich, kreativ tätig zu sein“, sagt er. „Ich muss mich verstärkt um die organisatorischen Tätigkeiten im Unternehmen kümmern, den Kundenkontakt pflegen und Neukunden gewinnen.“ Das betrachte er mit einem weinenden Auge, weil Design sein Leben und seine Leidenschaft sei. Mit steigendem Alter verliere man ein bisschen das Gefühl für die Trends der jungen Menschen, sagt er, aber dafür kommen Impulse aus dem Team. Das Durchschnittsalter ist relativ niedrig, und Praktikant:innen steuern ihren Teil bei in einer Vortragsreihe, die wirklich The Latest Shit heißt.

Sein Partner in der Geschäftsführung ergänzt:

„Marcel ist ein unheimlich kreativer Mensch. Das ist seine große Stärke, die ich in dieser Form nicht habe. Das ist auch vollkommen okay. Wir ergänzen uns auf dieser Ebene. Ich würde behaupten, dass ich derjenige bin, der ein bisschen strukturierter vorgeht, dafür aber auch schon gedankliche Einschränkungen setzt, wo Marcel noch die bessere Idee entwickelt und auch findet mit mehr Freiheiten.“

Matthias Neuer, Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Staudt trage sehr viel Verantwortung und gebe Probleme nicht nach unten weiter, ergänzt Neuer; das zeichne ihn als guten Chef aus. Gewachsen ist die Agentur seit der Gründung in jedem Jahr, bis auf das Corona-Jahr. Größere Kunden zu gewinnen und neue Branchen zu erschließen, treibt Staudt an. Dabei bleibt der Anspruch, bei allem eine hohe Qualität abzuliefern. Die Zukunft der Agentur sieht Staudt positiv: „Ich denke, wir werden als Unternehmen leistungsfähig sein, mehr Jobs gleichzeitig handhaben müssen, und ich hoffe, dass das Team beständig bleibt und wächst, vielleicht sogar auch getrieben durch die Entwicklungen mit KI.“

Wo das Geld des Unternehmens liegt

Auf Vivid gestoßen ist Staudt durch eine Internetrecherche. Er war auf der Suche nach einem zweiten Finanzanbieter, damit das Unternehmen nicht allein von seinem langjährigen Institut abhängig ist; beide nutzt das Unternehmen weiter. Überzeugt hat ihn zuerst der Auftritt – sehr jung, sehr vertrauenserweckend und wirklich von hoher Qualität –, was, wie er sagt, natürlich mit seinem Beruf zu tun hat. Dazu gab es die Konditionen, die Zinsen, das Cashback. Dann hat er die App heruntergeladen.

„Wir haben auch mit Fintechs an Apps gearbeitet. Und ich weiß, wie schwer es ist, gute Apps zu erstellen“, sagt er. Er kenne die Apps etablierter Anbieter, die als ein Baustein in einem großen System funktionieren müssen und dadurch an Bedienbarkeit und Attraktivität einbüßen. Aber es sei gut, wenn frischer Wind reinkomme und gezeigt werde, wie es auch anders geht.

Im Alltag nutzt er vor allem zwei Funktionen: Cashback und das Zinskonto. Die zweite Funktion löst ein alltägliches Problem für jeden, der ein Unternehmen führt: Was tut man mit Geld, das gerade nicht gebraucht wird?

„Wenn es liquide Masse gibt und die irgendwo geparkt werden muss, kann das Geld auf diese Art arbeiten, ist trotzdem relativ schnell verfügbar.“

Marcel Staudt, Gründer und Geschäftsführer, Quandel Staudt Design GmbH

Ob Vivid ihm schon einmal wirklich geholfen hat? Er nennt ein Beispiel, das jeder kennt, der Firmenzahlungen freigibt. „Wenn sich zum Beispiel das Finanzamt meldet und einen sehr großen Betrag überwiesen haben möchte, dann ist Vivid an der Stelle sehr hilfreich, weil ich hier einfach mit einer Sofortüberweisung den Betrag überweisen kann“, sagt er. Vivid gebe ihm von Anfang an unkomplizierteren Zugriff auf das Geld des Unternehmens, auch wenn ein größerer Betrag ansteht.

Was Vivid besser machen könnte, sei für ihn schwer zu sagen. Er sei mit der Funktion im Moment sehr zufrieden, vor allem mit der Geschwindigkeit der Überweisung und mit der Funktionalität der App. „Der Umfang ist auf jeden Fall schon sehr gut und die Performance ist total gut“, sagt er. „Deshalb hätte ich an der Stelle gar keinen Wunsch.“

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt die individuelle Erfahrung eines Vivid-Kunden und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Rechts-, Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar und ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Investieren ist mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals; Werte können steigen und fallen. Verfügbarkeit, Zinssätze und Konditionen der Produkte hängen vom jeweiligen Tarif ab und können sich ändern. Stand: September 2026. Bitte lassen Sie sich vor finanziellen Entscheidungen von einer qualifizierten Fachperson beraten.

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