Das Wichtigste in Kürze:
- Ein Konto, kein Tarifpuzzle: das ING Geschäftskonto läuft auf einer deutschen IBAN, bringt Rechnungsmanager, bis zu 5 Unterkonten mit eigener IBAN und eine VISA Business Debitkarte mit. Einen Tarif wählst du nicht, die ING rechnet am Monatsende rückwirkend den günstigsten ab.
- Was die Rechnung wirklich macht: die ersten 6 Monate kosten nichts, für Gründerinnen und Gründer 12. Danach zählt jede Bewegung: Tarif S hat 0 € Grundpreis, aber 0,30 € pro Transaktion, und als Transaktion gilt auch jede eingehende Überweisung und jede Lastschrift, die von deinem Konto abgeht. Dazu zwei harte Grenzen, GbR und Unternehmen in Gründung sind ausgeschlossen, und es gibt genau einen Zugang und eine Karte je Konto.
- Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Preis pro Buchung, beliebig viele Konten mit eigener IBAN und beliebig viele Teammitglieder ohne Aufpreis.
Du hast das Banner gesehen: sechs Monate ohne Grundpreis, dazu ein Bonus. Die spannendere Frage ist die nach Monat sieben. Beim ING Geschäftskonto hängt die Antwort an einer Zahl, und das ist nicht der Preis eines Tarifs, sondern die Anzahl der Bewegungen auf deinem Konto. Wer zwanzig Rechnungen im Monat schreibt, zahlt hier mehr als jemand mit fünf, obwohl beide dasselbe Konto haben. Die Rechnung dazu steht nicht im Werbeversprechen, sondern auf der Konditionenseite.
Es geht hier um das Geschäftskonto der ING für Selbstständige und kleine Unternehmen, nicht um das private Girokonto und nicht um das Log-in-Portal Business Banking. Formal heißt das Institut ING-DiBa AG, im Markt tritt es als ING auf: wer nach dem ING DiBa Geschäftskonto sucht, meint dieses Konto. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen von den offiziellen Produkt- und Konditionenseiten der ING, gelesen im August 2026. Aktionen sind als solche gekennzeichnet, weil sie ablaufen.
Was ist das ING Geschäftskonto?
Für wen die ING das Konto öffnet
Bevor du Preise vergleichst, lohnt der Blick auf die Rechtsform, denn hier endet die Suche für manche schon. Das ING Geschäftskonto ist für Freiberufler, Kleinunternehmer und Gewerbebetriebe verfügbar, die ihr Geschäft als natürliche Person unter dem eigenen Namen führen, auch ein eingetragener Kaufmann e. K. kann eröffnen. Kapitalgesellschaften kommen dazu: GmbH, UG, KG und OHG können das Konto eröffnen, sofern ein Eintrag im Handelsregister vorliegt. Der Unternehmenssitz muss in Deutschland liegen.
Und dann der Satz, der auf der Produktseite ohne Umschweife dasteht: „Andere Rechtsformen wie z. B. GbR, GmbH & Co. KG und GmbH i.G. sind nicht möglich.“ Eine GbR aus zwei Fotografinnen fällt damit raus. Wer eine GmbH gegründet hat und auf den Handelsregistereintrag wartet, ebenfalls, denn das Gründungskonto für die Einzahlung des Stammkapitals gibt es hier nicht. Für e.K., GmbH, OHG, KG und UG kommt eine zweite Bedingung hinzu: das Unternehmen muss bei KYCnow registriert sein, einem Dienst der SCHUFA. Das klingt nach Formalie, entscheidet aber, ob der Antrag überhaupt durchläuft.
Ein Zugang, eine Karte
Der zweite Punkt steht als freundlicher Hinweis auf derselben Seite und wird oft überlesen: „Aktuell gibt es je Konto einen Online-Banking-Zugang und eine VISA Business Debitkarte.“ Beim ING Business-Konto teilen sich also alle Beteiligten einen Login. Zwei Geschäftsführende einer GmbH bekommen keine getrennten Zugänge, und die Assistenz, die sonst Zahlungen vorbereitet, arbeitet mit denselben Daten wie du. Nur eine Person kann mit der Karte bezahlen.
Die ING führt beides in ihrer Leistungsübersicht unter den kommenden Funktionen: zusätzliche Log-ins für Geschäftsführende und Mitarbeitende, dazu weitere VISA Business Debitkarten. Ein Datum nennt sie nicht. Für heute heißt das: ein Konto, ein Zugang, eine Karte. Rechne mit dem, was es gibt.
Drei weitere Eckpunkte gehören ins Bild, damit später klar ist, worüber wir vergleichen. Cashback gibt es nicht, das Wort kommt auf keiner der zehn gelesenen Seiten vor. Wertpapiere kannst du aus dem Konto nicht kaufen, weder Aktien noch ETFs. Und das Konto führt ausschließlich Euro, ein Fremdwährungskonto ist nicht Teil des Angebots.
Was das ING Geschäftskonto kostet
Der Bestpreis und die drei Tarife
Die Kosten des ING Geschäftskontos funktionieren anders als beim Rest des Marktes, und das ist der interessanteste Teil des Produkts. Beim ING Geschäftskonto wählst du keinen Tarif. Die ING nennt es persönlicher Bestpreis: abgerechnet wird am Monatsende. Am Ende jedes Monats schaut die ING, wie viele Transaktionen gelaufen sind, und rechnet rückwirkend die günstigste Kombination aus Grundpreis und Transaktionskosten ab. Das Prinzip lautet günstigster Tarif, rückwirkend ermittelt, in ihren Worten: „zahlen Sie jeden Monat rückwirkend immer nur die günstigste Kombination aus Grundpreis und Transaktionskosten“. Die Tarife unterscheiden sich ausschließlich im Preis, denn „Services und Leistungen sind in allen Tarifen gleich“. Vorher liegt die Aktionsphase: 6 Monate ohne Grundpreis und ohne Transaktionskosten, bei Gründerinnen und Gründern im ersten Geschäftsjahr sind es 12 Monate. Die Gebühren des ING Geschäftskontos greifen also erst danach, und die Konditionen sehen dann so aus:
| Tarif | Preis im Monat | Preis je Transaktion | Bestpreis bei | Reicht für |
|---|---|---|---|---|
| Tarif S | 0 € | 0,30 € | bis zu 50 Transaktionen | Einstieg mit wenigen Buchungen |
| Tarif M | 4,90 € | 0,20 € | 50 bis 100 Transaktionen | laufendes Geschäft mit regelmäßigen Rechnungen |
| Tarif L | 14,90 € | 0,10 € | mehr als 100 Transaktionen | viel Zahlungsverkehr im Monat |
Jetzt der Teil, den die meisten Übersichten weglassen. „Als eine Transaktion gilt jede ausgehende oder eingehende Überweisung“, schreibt die ING, und ein Dauerauftrag zählt genauso wie eine Lastschrift, die dein Versicherer einzieht. Eingänge zählen also mit. Rechne einmal für einen normalen Monat durch: zwanzig gestellte Rechnungen, die auch bezahlt werden, sind vierzig Bewegungen, dazu Miete, Versicherung, zwei Abos und ein paar eigene Überweisungen. Du landest bei etwa 45 Transaktionen, im Tarif S sind das 13,50 €, und der Bestpreis-Automatismus greift erst darüber zum Tarif M. Die ING rechnet auf ihrer Seite selbst mit 27 Transaktionen für 8,10 € und mit 67 für 18,30 €.
Der 0-Euro-Grundpreis ist damit ein Startwert, kein dauerhaft kostenloses Konto: je mehr du in Rechnung stellst, desto höher die Rechnung der Bank. Fair ist die andere Hälfte des Modells trotzdem, und sie gehört dazu. Überweisungen zwischen ING-Business-Konten kosten nichts, und Kartenzahlungen mit der VISA Business Debitkarte im Euro-Raum gelten überhaupt nicht als Transaktion. Wer viel mit Karte zahlt und wenig überweist, fährt hier günstig.
Was der Grundpreis abdeckt
Der Umfang ist in allen drei Tarifen identisch, und er ist für ein Konto dieser Preisklasse ordentlich bestückt:
Daneben führt die Konditionenseite die Posten auf, die oben dazukommen. Bargeld am Geldautomaten abheben kannst du dreimal im Monat kostenlos, danach kostet jede Auszahlung 2,00 €, und unter 50 € geht ohnehin nichts. In Fremdwährung werden beim Kartenzahlen wie beim Abheben 2,20 % fällig; in Casinos, Lotteriegesellschaften und Wettbüros sind es 3 %, mindestens 3,90 €. Eine Ersatzkarte kostet 10 €, eine abgelehnte Überweisung oder Lastschrift mangels Deckung je 1 €. Und ein Posten, der überrascht: buchst du in den ersten 12 Monaten überhaupt keine Transaktion, berechnet die ING eine Nicht-Nutzungsgebühr von 4,90 € pro Monat.
Der Tarifautomatismus nimmt dir eine Entscheidung ab, und das ist ein echter Vorteil gegenüber Anbietern mit drei Preisstufen zur Selbstauswahl. Die Bemessungsgrundlage bleibt aber die Zahl der Bewegungen inklusive Eingänge. Genau deshalb kostet dasselbe Konto den einen 8 € und die andere 20 € im Monat.
Leistungen im ING Geschäftskonto
Zahlungsverkehr in Echtzeit
Im Tagesgeschäft deckt das Konto ab, was ein Geschäftsgirokonto abdecken muss, und zum Zahlungsverkehr schreibt die ING: „Mit unserem Geschäftskonto gehen alle Ihre Überweisungen in Echtzeit raus.“ Es gibt Dauerauftrag und Terminüberweisung, Vorlagen und ein Adressbuch, Überweisungen per Foto und QR-Code direkt in der App, eine Vorschau auf die nächsten 30 Tage und eine Verifizierung der Empfängerdaten. Limits setzt du pro Kalendertag oder pro Überweisung. Das Online-Banking heißt Business Banking Home, die App ING Business, und beide greifen auf dasselbe Konto zu.
Eine Lücke gehört an diese Stelle, und sie trifft alle mit wiederkehrenden Einnahmen. Lastschriften bei eigenen Kunden einzuziehen ist nicht vorgesehen. In der FAQ steht es wörtlich: „Es ist aktuell nicht möglich, mit dem Geschäftskonto am B2B-Lastschriftverfahren teilzunehmen. Wir arbeiten daran, dass das bald möglich ist.“ Wer Abos, Mitgliedschaften oder Wartungsverträge abrechnet, braucht dafür heute einen zweiten Weg, etwa einen Zahlungsdienstleister.
VISA Business Debitkarte und Bargeld
Zum ING Geschäftskonto gehört eine VISA Business Debitkarte ohne Kartenpreis, nutzbar mit Apple Pay und Google Pay und weltweit an allen VISA-Akzeptanzstellen. Kartenlimits stellst du selbst ein, im Verlustfall sperrst du die Karte in der App, und die App zeigt dir, wie viele kostenlose Abhebungen der Monat noch hergibt. Eine Kreditkarte ist es nicht, es bleibt eine Debitkarte mit sofortiger Belastung. In Deutschland und im Euro-Raum kostet das Bezahlen nichts. Außerhalb rechnet die ING 2,20 % vom Umsatz ab.
Abheben ist der einfache Teil, einzahlen der aufwendige, und das folgt aus dem Geschäftsmodell: eine Direktbank hat keinen Schalter. Bargeld nimmt die Partnerin Reisebank an. Vorher füllst du eine Selbstauskunft aus und schickst sie ein, die Prüfung dauert bis zu 14 Tage, danach bekommst du einen Einzahlungsschein, den du ausgedruckt und unterschrieben zu jeder Einzahlung mitbringst, zusammen mit dem Ausweis. Pro Einzahlung sind bis 25.000 € möglich, Münzen nimmt die Reisebank nicht, und sie berechnet 9,50 € je angefangene 5.000 €. Über 10.000 € kommt ein Herkunftsnachweis dazu. Für einen Bäckereibetrieb mit Tageskasse ist dieser Weg aufwendig, ein Beratungsgeschäft merkt davon nichts.
Rechnungsmanager, Buchhaltung und DATEV
Der ING Rechnungsmanager ist im Konto enthalten und kostet nichts extra. Du kannst Rechnungen erstellen und verwalten, Belege digitalisieren, Ausgaben in Echtzeit verfolgen und Dokumente mit der Steuerberatung teilen. Für ein Konto in dieser Preisklasse ist das ein Werkzeug, das sonst als Abo daneben liegt. Der Weg in die Buchhaltung führt danach über eine Schnittstelle, und hier lohnt die Präzision: eine eigene DATEV-Schnittstelle gibt es nicht. DATEV Unternehmen Online, Lexware Office, Sevdesk und Buchhaltungsbutler bindest du über die PSD2-Schnittstelle der ING an, synchronisierst darüber Kontoinformationen und löst Zahlungen aus. Dazu kommt ein CSV-Export, der auf genau diese Programme zugeschnitten ist. Für den Monatsabschluss heißt das: die Daten kommen an, der Weg dorthin ist ein anderer als bei einer nativen Anbindung.
Unterkonten und Business Extra-Konto
Bis zu 5 Unterkonten sind kostenlos, jedes mit eigener IBAN, und einen zusätzlichen Grundpreis verlangt die ING dafür nicht. Am Monatsende zählt sie die Transaktionen aller Unterkonten und des Hauptkontos zusammen und berechnet daraus einen Bestpreis. Ein Unterkonto mit eigener IBAN für die Umsatzsteuer, eines für Rücklagen, zwei für Projekte: dafür reicht das gut. Wer je Kunde ein eigenes Konto führen will, ist bei fünf schnell am Ende.
Zinsen zahlt das Geschäftskonto selbst nicht. Dafür gibt es das ING Business Extra-Konto, ein kostenloses Konto für Tagesgeld, das du dazu eröffnest. Die Zinsen auf das Tagesgeld liegen bei 3,75 % p. a. in den ersten vier Monaten auf bis zu 1.000.000 € Guthaben, danach beim variablen Basis-Zinssatz von aktuell 1 % p. a. Beide Werte sind Aktionskonditionen beziehungsweise variabel, gelesen im August 2026. Wertpapiere bleiben außen vor: kein Depot, keine Aktien, keine ETFs aus dem Geschäftskonto.
Geschäftskredit bis 250.000 Euro
Exklusiv für Kundinnen und Kunden mit Geschäftskonto bietet die ING einen Geschäftskredit bis 250.000 €, der digital beantragt wird. Für Gründerinnen und Gründer kommen zertifizierte Gründungsberatung und eine Vermittlung zu Steuerthemen dazu. Das ist eine Fähigkeit, die eine Vollbank mitbringt und die auf dieser Seite schlicht so stehen bleibt: Vivid vergibt keine Kredite, deshalb wird auf dieser Achse nicht verglichen.
Grenzen des ING Geschäftskontos
Wer Vorteile und Nachteile gegeneinander stellt, sieht beim ING Firmenkonto keine Mängel, sondern einen Zuschnitt. Die ING baut ein schlankes Konto für eine Person, die zahlt und Rechnungen schreibt. Sechs Punkte fallen dabei ins Gewicht:
Dazu die Rechtsformen, die gar nicht erst anfangen können: GbR, GmbH & Co. KG und jede Gesellschaft in Gründung. Und Lastschriften bei Kunden einzuziehen ist heute nicht möglich. Gebaut ist dieses Konto für Freiberufler und Einzelunternehmen mit überschaubarem Zahlungsverkehr, die Rechnungsstellung und Banking an einer Stelle haben wollen und den Kredit einer Vollbank im Rücken schätzen.
Die Grenzen liegen nicht in der Qualität, sondern im Zuschnitt: ein sauber gebautes Einzelplatz-Konto einer Direktbank. Alles, was mehrere Hände, mehrere Währungen oder arbeitendes Geld braucht, liegt außerhalb.
ING Geschäftskonto eröffnen
Ein ING Geschäftskonto eröffnen kannst du komplett online, die Kontoeröffnung online läuft über business.ing.de. Drei Dinge musst du vorher klären: der Unternehmenssitz liegt in Deutschland, Kapitalgesellschaften stehen bereits im Handelsregister, und für e.K., GmbH, OHG, KG und UG ist die Registrierung bei KYCnow erforderlich, dem SCHUFA-Dienst. Kommst du von einem anderen Institut, kannst du den kostenlosen Kontowechselservice nutzen: er informiert Geschäftspartner und exportiert bestehende Daueraufträge. Eine Dauer in Minuten nennt die ING nicht, und wir erfinden hier keine.
Der Einstieg ist zum Zeitpunkt dieses Artikels günstig: 6 Monate ohne Kontoführungsgebühren im Monat und ohne Transaktionskosten, 12 Monate für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr, dazu eine Gutschrift von bis zu 200 € in vier Schritten von je 50 €, etwa für die erste Überweisung oder die Nutzung des Rechnungsmanagers. Das sind Aktionen mit Enddatum. Prüfe vor dem Antrag, was gerade läuft.
Alternativen zum ING Geschäftskonto
Bleibt die Frage, was das Konto offen lässt. Die ING ist für eine Person gebaut, die überweist und Rechnungen stellt. Mehrere Menschen mit eigenem Zugang, mehr als fünf Konten, eine zweite Währung, Geld das arbeitet, während es liegt: dafür ist an anderer Stelle Platz. Genau diese Lücke füllt der nächste Abschnitt, und die Tabelle zeigt vorher die Unterschiede in einer Zeile.
| Anbieter | Grundpreis | IBAN | Cashback | Geldanlage | Konten & IBANs | Währungen | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vivid | 0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG | deutsche IBAN | 0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in Kategorien | Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Krypto | unbegrenzt, jedes mit eigener IBAN | 22 Währungen | Freiberufler bis GmbH/UG |
| ING | 0 € (Tarif S), aber 0,30 € je Transaktion inkl. Zahlungseingängen · 4,90 € (M) und 14,90 € (L) mit niedrigeren Transaktionspreisen | deutsche IBAN | kein Cashback | keine Wertpapiere, nur Tagesgeld über das Business Extra-Konto | bis zu 5 Unterkonten, jedes mit eigener IBAN | nur EUR | Freiberufler & Einzelunternehmen |
Vivid als Alternative zur ING
Vivid rechnet von der anderen Seite. Nicht Grundpreis plus Preis je Bewegung, sondern ein Umfang, der schon im günstigsten Tarif drin ist. Das Geschäftskonto läuft auf einer deutschen IBAN und bringt Zahlungsverkehr, Karten, mehrere Konten und die Geldanlage in einer App zusammen.
Was Vivid Business bietet
Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat, und zwar dauerhaft, ohne Aktionsfrist. Offen ist er für alle Rechtsformen, von Freiberuflern über die GbR bis zu GmbH und UG, also auch für die drei Formen, bei denen die ING abwinkt. SEPA-Überweisungen sind darin ohne Preis pro Buchung enthalten, ein- und ausgehend.
Für die Rechnung aus dem Kostenabschnitt heißt das: die 45 Bewegungen spielen keine Rolle mehr. Zwanzig Rechnungen kosten so viel wie zwei, nämlich nichts, und ein starker Monat wird nicht teurer als ein ruhiger. Der Preis hängt am Tarif, nicht am Umsatz.
Beim Team ist der Unterschied am größten. Bei Vivid arbeiten beliebig viele Teammitglieder auf dem Konto, ohne Aufpreis je Nutzer, in vier Rollen von Inhaberin bis Mitarbeitender. Jede Person bekommt eigene Karten für das Team mit eigenen Limits, und Limiterhöhungen laufen über eine Freigabe statt über einen Anruf. Zwei Geschäftsführende, eine Assistenz für die Zahlläufe, eine Werkstudentin mit gedeckelter Karte: das ist hier eine Einstellung, keine Wartefrage.
Auch beim Aufbau der Konten fällt die Grenze weg. Du legst beliebig viele Konten mit eigener IBAN an, nicht höchstens fünf. Ein Konto für die Umsatzsteuer, eines für Rücklagen, eines je Projekt oder je Kunde: das Geld ist getrennt, wo es ankommt, und du erkennst am Kontoauszug sofort, wohin es gehört.
Der vierte Unterschied betrifft Geld, das gerade nicht gebraucht wird. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, dazu kommt das Zinskonto. Es braucht kein zweites Konto und keinen zweiten Anbieter dafür. Und Cashback läuft von Anfang an mit, ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, bis zu 1 % je Tarif und bis zu 10 % in ausgewählten Kategorien.
Die Vivid Tarife im Überblick
Drei Tarife, feste Preise, keine Staffelung nach Buchungen:
| Tarif | Preis im Monat | Cashback auf alle Einkäufe | Konten mit eigener IBAN | Reicht für |
|---|---|---|---|---|
| Free Start | 0 € | 0,1 % | unbegrenzt | Einstieg für alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG |
| Basic | 6,90 € | 0,2 % | unbegrenzt | Arbeiten in mehreren Währungen |
| Pro | 18,90 € | 0,5 % | unbegrenzt | Teams mit Kartenregeln und Freigaben |
Die 6,90 € und 18,90 € gelten bei jährlicher Zahlung; monatlich gezahlt sind es 8,90 € im Basic und 24,90 € im Pro. Was ausgewiesen ist, wird auch abgerechnet, eine Umsatzsteuer kommt nicht obendrauf. Der Free Start bleibt bei 0 €, unabhängig von der Zahlweise.
Was im 0-Euro-Tarif steckt
Free Start ist kein Schnuppertarif mit Sperren, sondern der Einstieg mit vollem Zahlungsverkehr: SEPA rein und raus ohne Preis pro Buchung, Visa Karten physisch und virtuell, beliebig viele Konten je mit eigener IBAN, beliebig viele Teammitglieder und garantiertes Cashback ab diesem Tarif. Ein Enddatum gibt es nicht.
Für eine Neugründung ist das der ruhigere Start. Nichts läuft nach sechs Monaten aus, und kein Upgrade wird durch die Zahl der Rechnungen erzwungen. Du entscheidest nach Funktionen, nicht nach Buchungszahlen.
Basic und Pro: was oben dazukommt
Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, was den Unterschied für alle macht, die außerhalb der Eurozone einkaufen oder abrechnen. Ab Pro kommen erweiterte Kartenlimits obendrauf, mit Regeln nach Kategorie, Händler und Land, dazu Firmenkarten und der bessere Satz für die Kartenannahme. Beides baut auf demselben Konto auf, ein Wechsel des Anbieters ist dafür nicht nötig.
Geldanlage und Zinsen aus dem Konto
Rücklagen müssen nicht auf ein zweites, separates Konto wandern. Aus dem Vivid Geschäftskonto kaufst du Aktien, ETFs, iBonds und Geldmarktfonds, es gibt Modellportfolios für Unternehmen, und das Zinskonto liegt daneben. Die Sätze je Tarif stehen in der Tarifübersicht, nicht hier im Text, denn sie ändern sich.
Der Unterschied ist weniger eine Frage der Rendite als eine der Wege. Ein Konto statt Hauptkonto plus Extra-Konto, keine zweite Eröffnung, kein Referenzkonto, das erst hinterlegt werden muss. Für Rücklagen bedeutet das einen Schritt weniger.
Konto bei Vivid eröffnen
Die Eröffnung läuft online: Antrag ausfüllen, Ausweis fotografieren, Selfie zur Identitätsprüfung, fertig. Daueraufträge und Lastschriften ziehen nach und nach um, das lässt sich parallel zum alten Konto erledigen. Die deutsche IBAN steht dir danach für Zahlungseingänge zur Verfügung.
Wenn Zahlungsverkehr, mehrere Menschen mit eigenem Zugang, beliebig viele Konten mit eigener IBAN und die Geldanlage in einem Konto liegen sollen, deckt Vivid das ab 0 € im Monat ab, für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG.
Welches Geschäftskonto passt zu wem?
Fang bei der Frage an, wie viele Menschen und wie viele Bewegungen auf das Konto kommen. Vivid ist die passende Wahl, sobald mehr als eine Person zugreift oder viel abgerechnet wird: 0 € im Monat für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Preis pro Buchung, beliebig viele Teammitglieder je ohne Aufpreis, beliebig viele Konten mit eigener IBAN und die Geldanlage, die im selben Konto liegt. Die ING kommt dort infrage, wo ihr Zuschnitt genau passt: eine Person, überschaubarer Zahlungsverkehr, Rechnungsstellung im Konto und der Wunsch nach einem Kreditrahmen bis 250.000 € aus derselben Hand.
Die restlichen Fälle sortieren sich schnell. Zwei Geschäftsführende, mehr als fünf Konten, Rechnungen in Fremdwährung oder Rücklagen, die Zinsen bringen sollen: das ist Vivid-Terrain. Wer eine GbR führt oder auf den Handelsregistereintrag wartet, hat bei der ING ohnehin keine Wahl. Und wer als Gründerin die zertifizierte Beratung und den Rechnungsmanager an einem Ort will, findet das bei der ING. Vivid ist für das gebaut, was danach kommt: wachsende Teams, mehrere Konten, Geld das arbeitet.
Fazit zum ING Geschäftskonto
Das ING Geschäftskonto rechnet monatlich rückwirkend den günstigsten der drei Tarife ab. Der Rechnungsmanager ist ohne Aufpreis dabei, der Geschäftskredit reicht bis 250.000 €. Was am Ende über die Passung entscheidet, sind zwei Zahlen: die Anzahl der Bewegungen inklusive Eingänge und die Zahl der Menschen, die mit dem Konto arbeiten sollen. Eine Note geben wir hier nicht, die Rechnung machst du selbst.
Die passendere Wahl ist Vivid, sobald mehr als eine Person, mehr als fünf Konten oder arbeitendes Geld in ein Konto sollen. 0 € im Monat im Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Preis pro Buchung, beliebig viele Konten mit eigener IBAN und Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe. Der Umfang wächst mit, der Anbieter bleibt derselbe.
Bereit für ein Geschäftskonto?
Eröffne das Vivid Geschäftskonto online: 0 € im Monat im Free Start, deutsche IBAN, beliebig viele Unterkonten je mit eigener IBAN und Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet das ING Geschäftskonto?
Die ersten 6 Monate kosten keinen Grundpreis und keine Transaktionskosten, bei Gründerinnen und Gründern im ersten Geschäftsjahr sind es 12 Monate. Danach rechnet die ING monatlich rückwirkend den günstigsten Tarif ab: Tarif S mit 0 € Grundpreis und 0,30 € je Transaktion, Tarif M mit 4,90 € und 0,20 €, Tarif L mit 14,90 € und 0,10 €.Für welche Rechtsformen ist das ING Geschäftskonto möglich?
Für Freiberufler, eingetragene Kaufleute (e.K.) und nicht eingetragene Gewerbebetriebe, die als natürliche Person unter eigenem Namen arbeiten, dazu GmbH, UG, KG und OHG, sofern das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist. Laut ING sind andere Rechtsformen wie GbR, GmbH & Co. KG und GmbH i.G. nicht möglich.Kann ich beim ING Geschäftskonto Bargeld einzahlen?
Ja, aber nicht am Schalter der ING, denn sie betreibt als Direktbank keine Kassen. Einzahlungen laufen über die Partnerin Reisebank: erst eine Selbstauskunft einsenden, dann mit Einzahlungsschein und Ausweis einzahlen, bis 25.000 € je Einzahlung und ohne Münzen. Die Reisebank berechnet 9,50 € je angefangene 5.000 €.Hat das ING Geschäftskonto eine DATEV-Schnittstelle?
Eine eigene DATEV-Schnittstelle gibt es nicht. DATEV Unternehmen Online, Lexware Office, Sevdesk und Buchhaltungsbutler lassen sich über die PSD2-konforme Schnittstelle der ING anbinden, um Kontoinformationen zu synchronisieren und Zahlungen auszulösen. Zusätzlich gibt es einen CSV-Export der Transaktionen.Wie viele Zugänge und Karten gibt es beim ING Geschäftskonto?
Aktuell einen Online-Banking-Zugang und eine VISA Business Debitkarte je Konto. Zusätzliche Log-ins für Geschäftsführende und Mitarbeitende und weitere Karten führt die ING in ihrer Leistungsübersicht als kommende Funktionen, ohne Termin. Ein Team teilt sich heute also einen Zugang.Was ist die Alternative zum ING Geschäftskonto?
Wenn mehrere Menschen mit eigenem Zugang, mehr als fünf Konten oder eine Geldanlage aus dem Konto dazugehören sollen, passt Vivid: der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat, steht allen Rechtsformen inklusive GmbH und UG offen und bringt SEPA-Überweisungen ohne Preis pro Buchung, beliebig viele Teammitglieder und beliebig viele Konten, jedes mit einer eigenen deutschen IBAN.
Stand: August 2026. Die Angaben zur ING wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Produkt- und Konditionenseiten von ing.de erhoben und können sich ändern; es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die kostenlose Anfangszeit von 6 beziehungsweise 12 Monaten und die Gutschrift von bis zu 200 € sind zeitlich begrenzte Aktionen. Prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. ING und ING-DiBa sind Marken der jeweiligen Unternehmen; zwischen Vivid und diesen Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein in Luxemburg zugelassenes E-Geld-Institut und keine Bank. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung.






