Das Wichtigste in Kürze:
- Qonto im Überblick: ein Zahlungsinstitut mit deutscher IBAN und sieben Tarifen in zwei Reihen. Für Freiberufler:innen und Einzelunternehmen sind das Starter für 0 €, Basic für 9 €, Smart für 19 € und Premium für 39 €, für Teams Essential für 49 €, Business für 109 € und Enterprise für 199 €. Alle Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer.
- Was die Rechnung wirklich bestimmt: Überweisungen und Lastschriften teilen sich ein monatliches Kontingent von 5 bis 200 Stück, jede weitere Transaktion kostet 0,20 €. Das erste Unterkonto gibt es ab Smart, Cashback nur mit einer Karte für 8 € oder 20 € im Monat, und der Geldmarktfonds steht ausschließlich einer GmbH oder UG ab Smart offen.
- Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN und Geldanlage direkt aus dem Geschäftskonto.
Die Zahl auf der Preisseite von Qonto ist ein Grundpreis, und mit der Rechnung am Monatsende hat sie nur bedingt zu tun. Dazwischen liegen drei Fragen: wie viele Zahlungen über das Konto laufen, wie viele Menschen Zugriff brauchen und welche Karte in der Tasche steckt. Wer nur auf die 9 € für Basic schaut, plant an den Posten vorbei, die den Unterschied machen. Dieser Artikel rechnet sie vor, für das Qonto Geschäftskonto in Deutschland und nicht für ein privates Konto.
Wenn du diese Rechnung gar nicht führen willst: beim Geschäftskonto von Vivid gibt es sie nicht. SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, du legst beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN an, Teammitglieder kosten keinen Aufpreis pro Person, und auf alle Einkäufe kommt Cashback ohne monatliches Limit. Das steckt im Tarif Free Start für 0 € im Monat, offen für jede Rechtsform inklusive GmbH und UG. Dein kostenloses Geschäftskonto eröffnest du in wenigen Minuten, die Prüfung läuft in der Regel binnen 24 Stunden.
Was ist das Qonto Geschäftskonto?
Wer bei Qonto ein Konto eröffnen kann
Viele suchen nach der Qonto Bank. Genau genommen ist Qonto keine Bank, und das Unternehmen schreibt es selbst: es ist ein Zahlungsinstitut unter der Aufsicht der Banque de France, geführt unter der Nummer CIB 16958, und Qonto Deutschland läuft als Zweigniederlassung der französischen Olinda SAS. Was ist Qonto also genau? Die kurze Antwort: ein reguliertes Zahlungsinstitut, dessen Kontonummer in jedem Tarif eine deutsche IBAN ist.
Bei den Rechtsformen ist die Liste lang. Qonto nennt Einzelunternehmer mit e. K., Freiberufler:innen, die GbR und eGbR, GmbH und UG jeweils auch in Gründung, gGmbH und gUG, AG, oHG, KG, KGaA, PartG sowie die Kombinationen wie GmbH & Co. KG. Eröffnen darf die gesetzliche Vertretung oder eine bevollmächtigte Person, wobei die Vollmacht bei Ein-Personen-Rechtsformen ausgeschlossen ist. Ein Ausweisnachweis wird von allen Beteiligten verlangt. Ein Qonto Privatkonto gibt es nicht: das Angebot richtet sich an Unternehmen und Selbstständige.
Im Kleingedruckten schließt Qonto bestimmte Branchen aus, unabhängig von der Rechtsform. Die Geldanlage im Konto bleibt dagegen einer GmbH oder UG vorbehalten. Wer eine GmbH gründet, kann schon vor dem Handelsregistereintrag starten und lädt die Handelsregisteranmeldung in der App hoch.
Sieben Tarife in zwei Reihen
Qonto sortiert seine Tarife nicht als eine Leiter, sondern als zwei. Unter dem Reiter für Freiberufler:innen und Einzelunternehmen stehen Starter, Basic, Smart und Premium. Darüber liegen die Team-Tarife Essential, Business und Enterprise. Der Starter ist für neue Freiberufler:innen gedacht und der einzige Tarif ohne Grundpreis im gesamten Angebot.
Der Unterschied zwischen den beiden Reihen ist nicht in erster Linie das Volumen, sondern der Zugang. In den Solo-Tarifen arbeiten zwei Personen im Konto, die Inhaberin und ein Admin, und jedes weitere Teammitglied kostet 10 € im Monat. Ab Essential ist die Zahl unbegrenzt, dazu kommen individuelle Rollen und Rechte für zusätzliche Teammitglieder. Ein Team von vier Personen zahlt im Solo-Tarif also 20 € Aufpreis, bevor die erste Überweisung gebucht ist.
Ein Hinweis zur Preisangabe: alle Beträge auf der Qonto-Preisseite sind Nettopreise. Zu jedem Tarif kommt die Mehrwertsteuer hinzu, und aus 9 € werden damit 10,71 € auf der Rechnung. Wer jährlich zahlt, überweist einmal 108 € für Basic, 228 € für Smart oder 468 € für Premium. Die bezahlten Tarife lassen sich einen Monat lang testen.
Was das Qonto Geschäftskonto kostet
Die Tarife für Selbstständige im Preisvergleich
Die vier Tarife für Selbstständige unterscheiden sich in drei Größen: wie viele Transaktionen im Monat inklusive sind, ob ein Unterkonto dabei ist und wie viele Karten ausgegeben werden dürfen. Alles andere, von der deutschen IBAN über die E-Rechnung bis zur DATEV-Synchronisierung, steckt schon im Einstieg. Die Qonto Preise stehen netto auf der Seite, und die Qonto Unterkonten hängen am Tarif.
| Tarif | Preis im Monat | Überweisungen inklusive | Unterkonten inklusive | Karten inklusive | Reicht für |
|---|---|---|---|---|---|
| Starter | 0 € netto | 5 im Monat | kein Unterkonto | 1 virtuelle Karte | Einstieg mit grundlegenden Funktionen |
| Basic | 9 € netto | 30 im Monat | kein Unterkonto | 1 physische und 2 virtuelle Karten | Selbstständige mit wenigen Überweisungen |
| Smart | 19 € netto | 100 im Monat | 1 Unterkonto | 2 physische und 50 virtuelle Karten | Selbstständige mit vielen Überweisungen und Rechnungen |
| Premium | 39 € netto | 200 im Monat | 4 Unterkonten | zusätzlich 50 Instant Cards | höheres Volumen und mehrere Unterkonten |
Zwei Punkte zur Tabelle. Die fünf Transaktionen im Starter-Tarif sind schnell aufgebraucht, sobald Miete, Versicherung und ein paar Lieferantenrechnungen abgehen. Und der Sprung von Basic auf Smart kostet zwar 10 € mehr im Monat, bringt aber das erste Unterkonto mit eigener IBAN, das viele für Steuerrücklagen brauchen. Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied greifbar. Wer im Basic-Tarif 60 Zahlungen im Monat auslöst, zahlt 9 € Grundpreis plus 30 zusätzliche Transaktionen zu 0,20 €, also 6 € extra und zusammen 15 € netto. Im Smart-Tarif mit 100 inklusiven Transaktionen wären es 19 €, dafür mit Unterkonto. Der Wechsel entscheidet sich also nicht am Preis allein, sondern an dem Moment, in dem das Unterkonto gebraucht wird.
Die Tarife für Teams
Die zweite Reihe beginnt bei Essential für 49 € im Monat mit 250 Überweisungen, fünf physischen und 50 virtuellen Karten sowie neun Unterkonten. Business kostet 109 € und deckt 500 Überweisungen, zehn physische Karten und 29 Unterkonten ab. Enterprise liegt bei 199 € mit 10.000 Überweisungen, 30 physischen Karten und bis zu 99 Unterkonten. Bei jährlicher Zahlung sind das 588 €, 1.308 € und 2.388 €, jeweils netto.
Der Schritt von Premium für 39 € auf Essential für 49 € entscheidet sich selten am Volumen. Es sind die Zugänge: ab Essential arbeiten beliebig viele Personen mit eigenen Rollen im Konto, und genau daran scheitert der Solo-Tarif, sobald ein Team mitverwaltet wird. Die Sprünge im Kontingent sind groß: von 250 auf 500 und dann auf 10.000 Überweisungen im Monat.
Was zusätzlich abgerechnet wird
Neben dem Grundpreis führt Qonto eine Reihe von Posten, die in keiner Tarifkarte groß stehen, die Rechnung aber spürbar bewegen. Diese sechs sind die wichtigsten:
Dazu kommen weitere virtuelle Karten für 2 € im Monat in Starter und Basic und für 1 € ab Smart. Rechne das einmal für einen normalen Monat durch. Eine Selbstständige im Basic-Tarif mit 45 Zahlungen, zwei eingehenden Auslandsüberweisungen und einer Plus Card zahlt 9 € Grundpreis, 3 € Transaktionen, 10 € Zahlungseingänge und 8 € Karte, also 30 € netto statt der 9 €, die auf der Preisseite stehen. Der Grundpreis beantwortet eine andere Frage als die Rechnung.
Bei Qonto legt der Monatspreis ein Kontingent fest, und die Rechnung wächst mit zwei Größen: der Zahl der Zahlungen und der Zahl der Zugänge. Wer im Sommer dreißig Rechnungen begleicht und im Herbst hundertzwanzig, zahlt zwei verschiedene Beträge. Bei Vivid entfällt diese Rechnung: SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, und Teammitglieder kosten keinen Aufpreis pro Person.
Leistungen im Qonto Geschäftskonto
Zahlungsverkehr und Transaktionskontingent
Echtzeitüberweisungen und Standardzahlungen, Lastschriften, Daueraufträge und Sammelüberweisungen laufen alle in der App. Wichtig ist dabei die Mechanik dahinter, denn Qonto führt für Überweisungen und Lastschriften einen gemeinsamen Zähler. Wer viele Lastschriften einzieht, verbraucht das Kontingent also schneller, als es das eigene Zahlungsverhalten vermuten lässt, und landet früher bei den 0,20 € je zusätzlicher Transaktion.
Kartenzahlungen annehmen kannst du über Zahlungslinks, Tap to Pay und ein Kartenterminal, buchbar ab dem Basic-Tarif, abgerechnet ab 1,4 % plus 0,25 € je Transaktion. Eine Grenze zieht das Konto bei den Währungen: es ist ein Euro-Konto, Fremdwährung läuft als kostenpflichtige Überweisung und nicht als Guthaben, und für diese Zahlungen nennt Qonto in der eigenen Matrix Wise als Dienstleister im Hintergrund. Für die Planung heißt das: entscheidend ist nicht die Zahl der Überweisungen, sondern die Summe aller Buchungen im Monat. Wer Lastschriften einzieht, zählt sie besser mit.
Karten und Cashback
Nach der Qonto Kreditkarte wird häufig gesucht; ausgegeben werden Mastercard-Karten in drei Stufen. Die One Card ist ab Basic im Tarif enthalten, die Plus Card kostet 8 € im Monat, die metallene X Card 20 €. Dazu kommen virtuelle Karten und ab Premium 50 Instant Cards für kurzfristige Ausgaben. Apple Pay und Google Pay funktionieren in jedem Tarif. Die Kartenwahl entscheidet damit über den Cashback-Satz, nicht der Tarif.
Cashback hängt bei Qonto an der Karte, nicht am Konto. Mit der Plus Card sind es 0,4 % auf berechtigte Käufe, gedeckelt auf 15 € im Monat und 180 € im Jahr, mit der X Card 0,8 % mit einer Grenze von 30 € im Monat und 360 € im Jahr. Die Gutschrift kommt automatisch am ersten des Monats, und die monatliche Obergrenze gilt je Unternehmen. Die Rechnung dazu ist kurz: die Plus Card kostet 8 € im Monat, ihr Deckel liegt bei 15 €, und um überhaupt in die Nähe zu kommen, brauchst du 3.750 € berechtigten Kartenumsatz. Bei der X Card führt derselbe Rechenweg ebenfalls zu 3.750 €, weil der höhere Satz auf einen höheren Deckel trifft.
Buchhaltung, DATEV und Rechnungen
Hier liegt der operative Schwerpunkt des Produkts. Gesetzeskonforme E-Rechnungen und die Datensynchronisierung mit DATEV und Lexware sind schon im Tarif für 0 € enthalten. Die Belegverwaltung sitzt in der App: du hängst den Beleg an die Transaktion und ergänzt den Steuersatz, wahlweise 7 %, 19 % oder einen abweichenden Wert, und ab Premium erfasst Qonto Satz und Betrag automatisch aus dem Beleg.
Ab Smart kommen der Zugang für Buchhalter:innen als Lesezugriff und die Buchhaltungsintegrationen dazu. Für eigene Systeme gibt es API und Integrationen, dazu einen KI-Agenten mit Anbindung über Claude MCP und einen Mehrwertsteuerrechner. Weil DATEV und Rechnungsstellung bei Qonto vorhanden sind, tauchen sie in diesem Artikel nirgends als Lücke auf. Sie sind Gleichstand, kein Unterscheidungsmerkmal. Damit ist die E-Rechnung bereits im Tarif für 0 € abgedeckt, ohne Zusatzmodul.
Qonto Investments: Geldmarktfonds für GmbH und UG
Ungenutztes Guthaben kannst du bei Qonto anlegen, allerdings in genau einem Produkt: dem BlackRock ICS Euro Liquidity Fund, einem Geldmarktfonds. Aktien und ETFs gibt es nicht. Die variable Rendite p. a. nennt Qonto ausdrücklich ohne Garantie, sie reicht laut Qonto von 1,16 % p. a. im Smart-Tarif bis 1,96 % im Enterprise-Tarif, und neue Kundschaft bekommt für 90 Tage einen Bonus von 3 % auf bis zu 100.000 €. Das Geld ist in der Regel innerhalb von ein bis drei Tagen wieder auf dem Konto.
An dieser Stelle steht eine doppelte Einschränkung, die in Anbieterprofilen meist fehlt. Qonto schreibt wörtlich: „Verfügbar für GmbHs und UGs in den Plänen Smart, Premium, Essential, Business und Enterprise.“ Freiberufler:innen und Einzelunternehmen sind damit außen vor, und in Starter und Basic ist die Funktion ebenfalls nicht freigeschaltet. Wer als Solo-Selbstständige Rücklagen verzinsen möchte, findet das im Qonto Geschäftskonto also nicht.
Gründung, Kapitaleinzahlung und Kredit
Rund um das Konto führt Qonto mehrere Bausteine für die Gründungsphase auf. Wer mit Qonto eine UG gründen oder eine GmbH aufsetzen will, zahlt das Kapital online ein, den Einzahlungsbeleg gibt es nach Angaben von Qonto binnen 24 Stunden. Dazu kommt eine Gründung mit Notartermin über Partnerkanzleien, wahlweise mit Online-Beurkundung per Video. Wer noch auf den Handelsregistereintrag wartet, lädt die Anmeldung hoch und nutzt die wesentlichen Funktionen des Kontos schon vorher.
Auf der Finanzierungsseite nennt Qonto einen Dispositionskredit von bis zu 15.000 €, einen Firmenkredit und eine Ratenzahlung für Rechnungen. Konditionen dazu stehen nicht auf der Preisseite, deshalb steht hier auch kein Zinssatz. Ein Punkt bleibt: das sind eigenständige Services mit eigener Preisgestaltung, sie gehören nicht zum monatlichen Tarif.
Grenzen des Qonto Geschäftskontos
Kein Konto passt für jede Arbeitsweise, und bei Qonto lassen sich die Grenzen ziemlich genau benennen. Sieben Punkte fallen im Alltag auf:
Das sind Folgen eines Preismodells, das je Tarif und je Transaktion kalkuliert. Für ein Büro mit gleichmäßigem Zahlungsvolumen und zwei Zugängen geht diese Rechnung auf. Bei schwankendem Volumen, mehreren Rücklagenkonten oder einem wachsenden Team verschiebt sie sich Monat für Monat. Wer die sieben Punkte durchgeht, sieht ein Muster: fast jede Grenze ist eine Frage des Tarifs, nicht der Funktion.
Die Grenzen sind weniger Lücken als eine Frage der Passung. Qonto rechnet ein Geschäftskonto je Tarif und je Transaktion ab, was zu planbarem Volumen und wenigen Zugängen passt. Bei Vivid liegen SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, unbegrenzt viele Teammitglieder und Cashback auf alle Einkäufe bereits im Tarif für 0 € im Monat.
Qonto Geschäftskonto eröffnen
Die Kontoeröffnung läuft online, von der ersten Eingabe bis zur Freischaltung. Den Antrag stellt die gesetzliche Vertretung oder eine bevollmächtigte Person, und einen Ausweisnachweis verlangt Qonto von allen Beteiligten. Ein Unternehmen in Gründung lädt seine Handelsregisteranmeldung hoch und arbeitet danach mit den wesentlichen Funktionen des Kontos, noch bevor der Eintrag durch ist. Für GmbH und UG läuft im selben Schritt die Kapitaleinzahlung.
Die bezahlten Tarife lassen sich einen Monat lang testen, und bei einem bestehenden Unternehmen wird die erste Zahlung am Ende dieser Testphase fällig. Wer monatlich zahlt, bekommt den ersten Monat anteilig ab dem Eröffnungstag berechnet. Zur Dauer der Prüfung macht Qonto auf den öffentlichen Seiten keine Angabe, und zu einer Bonitätsabfrage steht dort ebenfalls nichts. Beides solltest du im Zweifel direkt erfragen.
Alternativen zum Qonto Geschäftskonto
Wer das Qonto Geschäftskonto vergleicht, schaut meist auf dieselben Punkte: Preis, IBAN, was ohne Aufpreis dabei ist und was mit dem Guthaben passiert. Die Tabelle stellt Qonto einem Anbieter gegenüber, der genau an diesen Stellen anders kalkuliert. Zwei Fragen entscheiden dabei fast immer: ob der Grundpreis an die Rechtsform gekoppelt ist und ob jede einzelne Zahlung am Monatsende noch einmal abgerechnet wird. Beides steht in der Tabelle und ist dort in derselben Zeile ablesbar.
| Anbieter | Grundpreis | IBAN | Cashback | Geldanlage | Konten & IBANs | Währungen | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vivid | 0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG | deutsche IBAN | 0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in Kategorien | Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Krypto | unbegrenzt, jedes mit eigener IBAN | 22 Währungen | Freiberufler bis GmbH/UG |
| Qonto | 0 € (Starter), nur 5 Transaktionen im Monat · ab 9 € (Basic), zzgl. MwSt. | deutsche IBAN | 0,4–0,8 % (nur mit Upgrade-Karte, gedeckelt) | nur Geldmarktfonds | 1 Unterkonto ab Smart (Selbstständige) | nur EUR | KMU & GmbH/UG |
Vivid als Alternative zu Qonto
Was Vivid Business bietet
Der Einstiegstarif von Vivid heißt Free Start und kostet 0 € im Monat. Er steht dir in jeder Rechtsform offen, auch als GmbH und als UG, und SEPA-Überweisungen laufen darin ohne Preis je Überweisung. Damit fällt für dich die Frage weg, wie viele Zahlungen ein Monat verträgt. Dein Geschäftskonto mit deutscher IBAN steht ab dem ersten Tag.
Der zweite Punkt betrifft die Struktur. Du legst beliebig viele Konten an, jedes mit eigener deutscher IBAN, und das schon im Tarif für 0 € im Monat. Rücklagen für die Umsatzsteuer, ein Projektbudget, das Gehaltskonto: alles liegt getrennt, ohne dass ein höherer Tarif dafür nötig wird. Dazu kommen unbegrenzt viele Teammitglieder ohne Aufpreis je Nutzer, mit vier Rollen und Kartenlimits pro Person. Genau hier liegt ein Unterschied zu Qonto, wo in den Solo-Tarifen jedes Mitglied ab dem dritten mit 10 € im Monat zu Buche schlägt.
Und drittens arbeitet das Guthaben im selben Konto. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, dazu kommt ein integriertes Zinskonto. Eine DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools sind eingebaut, Visa Business Karten gibt es virtuell und physisch. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank.
Die Vivid Tarife im Überblick
Drei Tarife decken deinen Bedarf ab, von Solo bis zum wachsenden Team. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl der Buchungen, sondern in Währungen, Kartenregeln und dem Cashback-Satz. Alle drei stehen jeder Rechtsform offen.
| Tarif | Preis im Monat | Cashback auf alle Einkäufe | Konten mit eigener IBAN | Reicht für |
|---|---|---|---|---|
| Free Start | 0 € | 0,1 % | unbegrenzt | Einstieg für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG |
| Basic | 6,90 € | 0,2 % | unbegrenzt | Arbeiten in mehreren Währungen |
| Pro | 18,90 € | 0,5 % | unbegrenzt | Teams mit Kartenregeln und Freigaben |
Die Preise für Basic und Pro gelten bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung sind es 8,90 € und 24,90 €. In beiden Fällen ist der genannte Betrag der Betrag auf der Rechnung, denn Vivid schlägt keine Mehrwertsteuer auf den Tarifpreis auf. Wer die 9 € netto bei Qonto gegenrechnet, vergleicht deshalb 10,71 € mit 6,90 € oder 8,90 €.
Was im 0-Euro-Tarif steckt
Free Start ist kein Schnupperzugang, sondern ein vollständiges Konto. Enthalten sind SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener IBAN, virtuelle und physische Visa Business Karten, die DATEV-Schnittstelle, Rechnungstools und Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe. Teammitglieder kommen ohne Aufpreis dazu. Am Geldautomaten sind 100 € im Monat ohne Gebühr dabei, darüber liegt der Satz bei 2 %, und Belege für die Buchhaltung lädst du direkt in der App hoch.
Wenn du gerade gestartet bist, zählt genau das. Im ersten Jahr weiß niemand, ob im Monat fünf oder achtzig Zahlungen anfallen und ob im Herbst zwei Leute dazukommen. Ein Konto, dessen Preis auf keine dieser Fragen reagiert, spart dir die Rechnerei am Monatsende.
Basic und Pro: was oben dazukommt
Ab Basic bekommst du Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen, zusätzlich zu allem, was Free Start schon enthält. Ab Pro kommen erweiterte Kartenlimits mit Regeln nach Kategorie, Händler und Land sowie Firmenkarten für das Team hinzu, dazu ein höherer Cashback-Satz. Konkret liegen im Basic fünf Auslandsüberweisungen im Monat ohne Gebühr und 200 € am Geldautomaten, im Pro zehn Überweisungen und 500 € am Automaten. Für ein Geschäftskonto für GmbH und UG ändert sich an der Rechtsform nichts: alle drei Tarife stehen jeder Form offen.
Geldanlage und Zinsen aus dem Konto
Aus dem Geschäftskonto heraus kaufst du Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto, dazu kommt ein integriertes Zinskonto für das liegende Guthaben. Beides steht in jedem Tarif zur Verfügung und gilt für jede Rechtsform, von der Freiberuflerin bis zur GmbH. Ein zweites Depot bei einem anderen Anbieter brauchst du dafür nicht. Nach vier Monaten liegt der Zinssatz im Free Start bei 0,1 % im Jahr, im Basic bei 0,5 % und im Pro bei 1,3 %.
Praktisch heißt das: Zahlungsverkehr, Rücklagen und Anlage laufen in derselben App und derselben Buchhaltung. Was du anlegst, verlässt das Konto nicht, sondern wechselt darin die Form. Kapitalanlagen bergen Risiken, der Wert kann steigen oder fallen.
Konto bei Vivid eröffnen
Die Eröffnung läuft online, die Identitätsprüfung über ein Selfie mit dem Ausweisdokument. Die Anmeldung dauert wenige Minuten, die Prüfung der Unterlagen in der Regel bis zu 24 Stunden. Danach steht ein Geschäftskonto mit deutscher IBAN bereit, und Unterkonten legst du in der App selbst an. Daueraufträge und Lastschriften ziehen nach und nach um, das lässt sich parallel zum alten Konto erledigen.
Wenn Zahlungsverkehr, Rücklagen, Teamkarten und Geldanlage bei dir in einem Konto liegen sollen, passt Vivid: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen bis GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Aktien und ETFs direkt aus dem Konto, dazu Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe.
Welches Geschäftskonto passt zu wem?
Wenn dein Zahlungsvolumen schwankt, mehrere Personen Zugriff brauchen und Rücklagen getrennt liegen sollen, führt der kürzere Weg zu Vivid: 0 € im Monat auch für GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Zinskonto im selben Konto und Cashback auf alle Einkäufe. Das gilt für die Solo-Selbstständige mit zweihundert Buchungen genauso wie für das fünfköpfige Team, das Karten mit Regeln vergeben will.
Ein Unternehmen mit planbarer Zahlungszahl, zwei Zugängen und Bedarf an Gründungsservice und Kapitaleinzahlungskonto findet das bei Qonto. Vivid deckt die Gründungsseite über das Konto für Kapitalgesellschaften ab und ist ansonsten darauf ausgelegt, dass Zahlungen, Karten und Anlage im selben System laufen. Wer beides braucht, kombiniert am Ende oft: ein kostenloses Geschäftskonto für den laufenden Betrieb und einen Spezialisten für den Gründungsakt.
Fazit zum Qonto Geschäftskonto
Qonto rechnet ein Geschäftskonto je Tarif und je Transaktion ab. Für ein Büro mit gleichmäßigem Volumen und zwei Zugängen geht diese Rechnung auf. Sobald Zahlungen schwanken, ein Team dazukommt oder Rücklagen auf mehrere Konten sollen, wandert sie nach oben, und der Grundpreis sagt immer weniger über die echten Kosten. Für Freiberufler:innen mit wenigen Zahlungen bleibt der Starter eine Option. Ab dem ersten Unterkonto oder der zweiten Person kippt sie.
Willst du diese Rechnung nicht führen, bist du bei Vivid richtig: SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener IBAN, unbegrenzt Teammitglieder, DATEV, Geldanlage und Cashback auf alle Einkäufe ohne monatliches Limit, alles im Tarif Free Start für 0 € im Monat, offen für GmbH und UG. Beim Preisvergleich für das Konto in Deutschland zählt das Inklusive, nicht der Grundpreis.
Bereit für ein Geschäftskonto?
Eröffne ein Vivid Geschäftskonto mit deutscher IBAN: 0 € im Monat im Tarif Free Start, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und beliebig viele Konten mit eigener IBAN.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist Qonto eine Bank?
Nein. Qonto schreibt auf den eigenen Seiten, dass es keine Bank ist, sondern ein Zahlungsinstitut unter der Aufsicht der Banque de France, geführt unter der Nummer CIB 16958. Das Deutschlandgeschäft läuft als Zweigniederlassung der Olinda SAS. Kundengelder liegen getrennt vom Unternehmensvermögen, ein Teil bei Crédit Mutuel Arkéa, ein anderer in Geldmarktfonds. Die Kontonummer ist in jedem Tarif eine deutsche IBAN.Was kostet das Qonto Geschäftskonto im Monat?
Die Qonto Preise staffeln sich nach Reihe und Tarif. Für Freiberufler:innen und Einzelunternehmen kostet Starter 0 € mit fünf Überweisungen im Monat, Basic 9 €, Smart 19 € und Premium 39 €. Die Team-Tarife liegen bei 49 €, 109 € und 199 €. Alle Beträge sind Nettopreise, aus 9 € werden mit Mehrwertsteuer also 10,71 €. Oberhalb des Kontingents kostet jede weitere Transaktion 0,20 €.Bekomme ich bei Qonto eine deutsche IBAN?
Ja, in jedem Tarif. Die Feature-Übersicht von Qonto führt das Konto durchgängig als Konto mit deutscher IBAN, vom Starter-Tarif bis Enterprise. Das Deutschlandgeschäft ist eine Zweigniederlassung der französischen Olinda SAS. Unterkonten mit eigener IBAN gibt es erst ab Smart, im Starter und Basic bleibt es bei einem Konto.Kann ich bei Qonto Bargeld einzahlen?
Nein. Im Preis- und Leistungsvergleich von Qonto steht keine Bargeldeinzahlung, und der Anbieter arbeitet digital ohne eigenes Filialnetz. Wer bei Qonto Geld einzahlen will, muss das deshalb über einen anderen Weg organisieren. Für regelmäßige Bareinnahmen bleibt ein Zwischenschritt über ein anderes Konto nötig.Gibt es beim Qonto Geschäftskonto Cashback?
Ja, aber nur mit einer kostenpflichtigen Karte: 0,4 % mit der Plus Card für 8 € im Monat, gedeckelt auf 15 € im Monat, und 0,8 % mit der X Card für 20 € im Monat, gedeckelt auf 30 € im Monat, auf berechtigte Käufe. Bei Vivid ist garantiertes Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe schon im Tarif Free Start für 0 € im Monat enthalten, in ausgewählten Kategorien liegt er höher.Welche Alternative passt, wenn alles in ein Konto soll?
Vivid. Free Start kostet 0 € im Monat und ist für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG offen, SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, und du legst beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN an. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, die DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools sind eingebaut, und auf alle Einkäufe kommt Cashback ohne monatliches Limit.
Stand: August 2026. Die Angaben zu Qonto wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Qonto ist eine Marke der Olinda SAS; zwischen Vivid und Qonto besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank; Kundengelder werden getrennt verwahrt. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.






