Das Wichtigste in Kürze:
- Commerzbank Geschäftskonto im Überblick: drei Kontomodelle, von 15,90 € bis 54,90 € im Monat. Jedes bringt ein Kontingent an freien beleglosen Buchungen mit, danach zahlst du pro Posten. Bargeld läuft über die eigenen Automaten und den Schalter, Auszahlungen zusätzlich an über 5.000 Automaten der Cash Group. Alle Rechtsformen sind zugelassen, von Freiberufler:innen bis zur GmbH.
- Wo es teuer wird: einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, die 0 € im Einstieg gelten 12 Monate als Aktion. Buchungen über dem Freikontingent kosten extra, das Kartenpaket und das Fremdwährungskonto im Klassik-Tarif ebenfalls. Cashback zahlt die Bank nicht, und Wertpapiere laufen über ein separates Depot statt aus dem Konto heraus.
- Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen bis GmbH und UG, unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN und Geldanlage direkt aus dem Konto.
Beim Commerzbank Geschäftskonto entscheidet sich früh, ob es zu dir passt, und die Frage lautet nicht "was kostet es", sondern "wofür zahle ich". Ab dem ersten Monat läuft eine Grundgebühr, dafür bekommst du eine Filiale in erreichbarer Nähe, einen Schalter für Bargeld, eine echte Firmenkreditkarte und eine Ansprechperson für Firmenkunden. Brauchst du davon nichts, zahlst du für Infrastruktur, die ungenutzt bleibt. Wer täglich Münzgeld einzahlt oder einen Kontokorrentkredit verhandeln will, findet bei einer rein digitalen Alternative kaum einen Ersatz.
Hier geht es um das Geschäftskonto, nicht um das private Girokonto der Commerzbank. Dieser Artikel nimmt die drei Kontomodelle auseinander, rechnet die Nebenkosten dazu, benennt die Grenzen und stellt am Ende beide Konten nebeneinander. Sämtliche Zahlen stammen von der offiziellen Commerzbank-Seite und wurden im August 2026 gelesen. Aktionspreise laufen aus, deshalb steht am Ende ein datierter Hinweis.
Was ist das Commerzbank Geschäftskonto?
Die Commerzbank AG ist eine bundesweite Vollbank und vergibt eine deutsche IBAN. Für Unternehmerkunden führt sie drei Kontomodelle: KlassikGeschäftskonto, PremiumGeschäftskonto und PremiumPlusGeschäftskonto. Anders als bei den rund 340 rechtlich selbstständigen Sparkassen gilt die Preisliste bundesweit einheitlich. Was du in Hamburg zahlst, zahlst du auch in Passau. Das klingt nach einer Kleinigkeit, erspart dir beim Vergleich aber die Suche nach dem regionalen Preisaushang.
Für wen die Commerzbank Geschäftskonten gedacht sind
Die Konten stehen praktisch jeder Rechtsform des Unternehmens offen. Freiberufler:innen, Einzelunternehmen und Gewerbetreibende können eröffnen, ebenso GbR, GmbH, GmbH & Co. KG, KG und OHG. Welche Unterlagen die Bank sehen will, hängt genau daran: Freiberufler:innen weisen die Steueridentifikationsnummer nach, Gewerbetreibende zusätzlich die Gewerbeanmeldung und, falls eingetragen, den Handelsregisterauszug. Eine GbR braucht Steueridentifikation, Gesellschaftervertrag und den Nachweis der Vertretungsberechtigung. Bei GmbH, KG und OHG kommen Handelsregisterauszug, Gesellschaftervertrag und Gesellschafterliste dazu.
Eine Grenze zieht die Bank selbst, und sie liegt weiter oben, als die meisten erwarten. Ab etwa 15 Mio. € Jahresumsatz verweist die Commerzbank auf ein separates Firmenkonto im Firmenkundenbereich. Darunter läuft alles über die drei Unternehmerkunden-Modelle.
Ein Punkt bleibt trotzdem stehen, egal welche Rechtsform du mitbringst: Ein dauerhaft beitragsfreies Kontomodell gibt es im Unternehmerkunden-Bereich nicht. Die Grundgebühr fällt an, sobald die Einstiegsaktion ausläuft. Für ein Unternehmen mit Personal, Warenlager und Filialbedarf ist das eine kalkulierbare Fixposition. Für eine Solo-Selbstständige, die zwölf Rechnungen im Jahr stellt, ist es der Posten, an dem die Rechnung kippt.
Commerzbank Geschäftskonto Kosten und Tarife
Die Kosten für ein Commerzbank Geschäftskonto setzen sich aus drei Teilen zusammen, und nur der erste steht groß auf der Produktseite. Es gibt die monatliche Kontoführungsgebühr, den Preis je Buchungsposten oberhalb des Freikontingents und die Entgelte für Karten, Bargeld und Zusatzdienste. Schaust du nur auf die Grundgebühr, verschätzt du dich.
Klassik, Premium und Premium Plus im Überblick
Die Bank staffelt das Konto in drei Stufen, und die Staffelung folgt einer einzigen Größe: wie viele beleglose Buchungen im Monat anfallen. Alles andere hängt daran. Den Einstieg macht das Commerzbank Geschäftskonto Klassik, darüber liegen Premium und Premium Plus.
| Tarif | Preis pro Monat | Freie beleglose Buchungen | Karten im Tarif | Reicht für |
|---|---|---|---|---|
| KlassikGeschäftskonto | 15,90 € | 10, danach 0,20 € je Posten | Girocard mit Visa-Funktion; Business Card Premium Debit 5,90 € im Monat | Einstieg mit grundlegenden Funktionen |
| PremiumGeschäftskonto | 34,90 € | 50, danach 0,15 € je Posten | Girocard plus Business Card Premium Debit oder Kreditkarte inklusive | Selbstständige mit vielen Überweisungen und Rechnungen |
| PremiumPlusGeschäftskonto | 54,90 € | 250, danach 0,10 € je Posten | 2 Girocards plus 2 Business Cards inklusive | KMU und Start-ups mit Teams |
Rechne die Stufen einmal gegeneinander, dann wird die Logik sichtbar. Zwischen Klassik und Premium liegen 19 € im Monat und 40 zusätzliche Freiposten. Der Wechsel trägt sich also rechnerisch erst, wenn regelmäßig deutlich mehr als 100 Buchungen anfallen, denn 40 Posten zu 0,20 € sind nur 8 €. Was die Lücke füllt, sind die Inklusivleistungen: Im Premium liegen Kartenpaket, COINFO und COTRANSFER ohne Aufpreis dabei, im Klassik kosten sie zusammen rund 25 € im Monat. Über diesen Umweg rechnet sich der teurere Tarif oft früher als über die Buchungen.
Zu den Aktionspreisen: Das KlassikGeschäftskonto ist derzeit 12 Monate beitragsfrei, die Bank erstattet den Grundpreis von 190,80 € über das erste Jahr. Beim Premium liegt der Preis 24 Monate bei 8,90 € statt 34,90 €, dazu kommen 100 € Online-Bonus bei digitaler Eröffnung. Beides sind befristete Angebote und keine Dauerkonditionen. Rechnest du die Gesamtkosten über drei Jahre, kalkuliere mit dem Listenpreis.
Was zusätzlich zur Grundgebühr anfällt
Hier liegt der Teil, den die Vergleichsportale gern verkürzen: Die Gebühren für ein Commerzbank Geschäftskonto enden nicht bei der Grundgebühr. Im Klassik-Tarif ist die Girocard mit Visa-Funktion enthalten, jede weitere Karte kostet: die Business Card Premium Debit 5,90 € im Monat, die Business Card Premium als echte Kreditkarte 79,90 € im Jahr. Bargeld schlägt mit 2,50 € je Ein- oder Auszahlung am Automaten zu Buche, am Schalter sind es 5,00 € je Kassenvorgang.
Dazu kommen die beiden Datendienste, ohne die eine angebundene Buchhaltung schwer funktioniert. Die Digitale Umsatzinformation COINFO kostet im Klassik 13 € im Monat, die Digitalen Zahlungsaufträge COTRANSFER 6 €. Ein Fremdwährungskonto schlägt mit 9,90 € im Monat zu Buche. Im Premium sind COINFO und COTRANSFER enthalten, im Premium Plus zusätzlich das Fremdwährungskonto.
Ein Beispiel macht es greifbar. Eine Einzelunternehmerin im Klassik-Tarif mit 40 Buchungen im Monat, einer Debitkarte fürs Team und angebundener Buchhaltung landet bei 15,90 € Grundgebühr plus 6 € für die 30 Posten über dem Freikontingent plus 5,90 € Karte plus 13 € COINFO. Macht rund 41 € im Monat, ohne dass eine einzige Bargeldeinzahlung dabei wäre.
Zwischenfazit zu den Kosten: Die Grundgebühr ist nur der Einstiegspreis. Was das Commerzbank Geschäftskonto am Monatsende wirklich kostet, entscheidet sich an den Buchungsposten über dem Freikontingent und an den Entgelten für Karten, Bargeld und Datendienste. Bei Vivid liegt der Tarif Free Start bei 0 € im Monat, und SEPA-Überweisungen laufen dort ohne Stückpreis.
Leistungen im Commerzbank Geschäftskonto
Zahlungsverkehr und Buchungsposten
Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge laufen über das Online Banking, das auch HBCI unterstützt. Eine beleghafte Überweisung am Schalter wird separat bepreist, und Lastschriften einziehen kannst du ebenfalls über das Konto. Freigegeben wird per photoTAN-Verfahren in der zugehörigen App. Der Unterschied zu den digitalen Anbietern liegt nicht in der Funktion, sondern in der Abrechnung: Jede beleglose Buchung oberhalb des Freikontingents wird einzeln bepreist, mit 0,20 €, 0,15 € oder 0,10 € je nach Tarif. Bewegst du viele kleine Zahlungen, etwa im Handel oder bei Abo-Modellen, spürst du das am Monatsende.
Die Umsatzübersicht reicht im Klassik-Tarif 24 Monate zurück, ab Premium darüber hinaus. Auslandsüberweisungen sind laut offizieller FAQ über das Online Banking möglich. Was sie kosten, steht ausschließlich im Preis- und Leistungsverzeichnis. Eine Zahl nennt die Produktseite nicht, und erfunden wird hier keine.
Karten fürs Geschäftskonto
Als Debitkarte zum Commerzbank Geschäftskonto dient die Girocard mit Visa-Funktion, und die gehört zu jedem Tarif. Darüber liegen zwei Business Cards: die Premium Debit und die Premium als Kreditkarte. Beide kosten im Einstiegstarif extra, ab Premium ist eine von ihnen enthalten, im Premium Plus sind es zwei Girocards und zwei Business Cards. Apple Pay und Google Pay funktionieren mit Debit- und Kreditkarte.
Eine Besonderheit gegenüber den meisten Fintechs: Die Business Card Premium ist eine echte Kreditkarte mit Kreditlinie, keine Debitkarte mit Kreditkarten-Logo. Beantragt wird sie nach der Kontoeröffnung in einer Filiale, Bonität und Volljährigkeit vorausgesetzt. Für Firmen, die Reisekosten oder Lieferantenzahlungen über einen Zahlungsaufschub abwickeln, ist das ein konkreter Unterschied im Alltag.
Bargeld einzahlen und abheben
An diesem Punkt werfen viele Ratgeberseiten zwei Dinge zusammen, die getrennt gehören. Einzahlungen nimmt die Commerzbank an ihren eigenen Geldautomaten entgegen, für 2,50 € je Vorgang, sowie am Schalter für 5,00 € je Kassenvorgang. Auszahlungen gehen darüber hinaus an über 5.000 Automaten der Cash Group, zu der neben der Commerzbank auch Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Postbank samt Tochtergesellschaften zählen, ebenfalls für 2,50 €.
Im PremiumPlusGeschäftskonto sind fünf Einzahlungen und fünf Auszahlungen im Monat frei, ab dem sechsten Vorgang greifen die 2,50 €. Für ein Ladengeschäft mit täglicher Kassenabrechnung ist das die eigentliche Rechengröße, nicht die Grundgebühr. Genau hier liegt die strukturelle Trennlinie zwischen einer Filialbank und den digitalen Anbietern, die Bargeld gar nicht oder nur über Partner annehmen.
Unterkonten und Fremdwährungskonto
Ein Detail, bei dem sich die Portale reihenweise irren: Ein Unterkonto zum Commerzbank Geschäftskonto kostet nichts. Die offizielle FAQ formuliert es unmissverständlich, du kannst Unterkonten im Online Banking kostenfrei eröffnen, etwa für Steuerrücklagen oder um Projektbudgets zu trennen. Hast du den Satz auf einer Vergleichsseite anders gelesen, ist die Quelle veraltet.
Fremdwährungen laufen dagegen über ein eigenes Produkt. Das Fremdwährungskonto deckt über 25 Währungen ab und kostet 9,90 € im Monat, im Premium Plus ist es enthalten. Das Geschäftskonto selbst bleibt ein Euro-Konto. Fakturierst du regelmäßig in Dollar oder Pfund, kalkulierst du diesen Posten also zusätzlich ein.
Buchhaltung, DATEV und Online Banking
DATEV und Commerzbank Geschäftskonto treffen sich über zwei Dienste mit sperrigen Namen. COINFO, die Digitale Umsatzinformation, übermittelt Umsätze für bis zu 5 Konten an angebundene Servicerechenzentren, ausdrücklich auch an DATEV. COTRANSFER reicht in der Gegenrichtung Zahlungsaufträge ein. Zubuchen musst du sie nur im Einstiegstarif, ab Premium gehören sie zum Paket.
Für die Zusammenarbeit mit einer Steuerkanzlei heißt das: Die Schnittstelle existiert und ist etabliert, sie ist im Einstiegstarif nur kein Bestandteil des Preises. Hinzu kommen Banking-App, der Kontoauszug im elektronischen Postfach, ein Kundensupport an 7 Tagen in der Woche und die Sicherheitsgarantie, mit der die Bank Schäden aus Phishing unter definierten Bedingungen erstattet.
Grenzen des Commerzbank Geschäftskontos
Kein Konto deckt alles ab, und beim Commerzbank Geschäftskonto lassen sich die offenen Punkte klar benennen. Sie liegen alle an derselben Stelle: dort, wo ein Konto vom Zahlungsverkehr zum Finanzwerkzeug wird. Für eine GmbH oder UG kommt dabei noch ein Punkt dazu, denn die Rechtsform ändert am Preis nichts, wohl aber an der Zahl der Buchungen.
Diese Punkte sind kein Urteil über die Bank, sondern eine Frage der Passung. Ein Handwerksbetrieb mit Kassenumsätzen, Kreditbedarf und einer Ansprechperson vor Ort bekommt für die Grundgebühr etwas, das digital schwer zu ersetzen ist. Eine Agentur, die 200 Überweisungen im Monat auslöst, Rücklagen sortieren und Liquidität arbeiten lassen will, rechnet anders.
Zwischenfazit zu den Grenzen: Das Commerzbank Geschäftskonto ist auf Filiale, Bargeld und Firmenkundenbetreuung ausgelegt, und dafür zahlst du eine feste Grundgebühr plus Posten. Was es nicht abdeckt, sind Cashback, Geldanlage aus dem Konto heraus und ein Einstieg ohne monatlichen Preis. Genau diese drei Lücken schließt der nächste Abschnitt.
Commerzbank Geschäftskonto eröffnen
Der Weg ist inzwischen vollständig digital. Du füllst den Online-Antrag aus, was laut Bank etwa 5 Minuten dauert, legst Nutzernamen und PIN fürs Online Banking fest und bekommst sofort eine Auftragsbestätigung. Danach folgt die Legitimation direkt im Webbrowser, mit Personalausweis oder Reisepass. Zum Schluss aktivierst du die photoTAN-App, mit der du später Überweisungen freigibst.
Welche Unterlagen dazukommen, hängt an der Rechtsform und steht weiter oben. Was du außerdem einplanen solltest: Die Commerzbank prüft die Bonität. Ein Geschäftskonto trotz negativem Schufa-Eintrag ist bei einer Vollbank die Ausnahme, ein Eintrag kann zur Ablehnung führen. Eine Zusage vorab gibt es nicht, und pauschale Versprechen dazu sind auf keiner seriösen Seite zu finden.
Alternativen zum Commerzbank Geschäftskonto
Acht Kriterien, zwei Konten, eine Tabelle. Sie stellt das Commerzbank Geschäftskonto und das Vivid Geschäftskonto nebeneinander und zeigt, was der Einstieg wirklich kostet, für wen der günstigste Tarif überhaupt offensteht und was an Konten, Währungen und Geldanlage dazugehört. Stand August 2026, die aktuellen Konditionen stehen beim jeweiligen Anbieter.
| Anbieter | Grundpreis | IBAN | Cashback | Geldanlage | Konten & IBANs | Währungen | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vivid | 0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG | deutsche IBAN | 0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in Kategorien | Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Krypto | unbegrenzt, jedes mit eigener IBAN | 22 Währungen | Freiberufler bis GmbH/UG |
| Commerzbank | ab 15,90 € (Klassik), kein kostenloser Tarif | deutsche IBAN | kein Cashback | keine Geldanlage aus dem Konto | Unterkonten kostenfrei im Online Banking | nur EUR | KMU & GmbH/UG |
Zwei Zeilen lohnen einen zweiten Blick. Der Grundpreis, weil er bei der Commerzbank ab dem ersten Monat läuft und im Tarif Free Start bei 0 € bleibt, für alle Rechtsformen bis GmbH und UG. Und die Geldanlage, die bei der Commerzbank über ein separates Depot läuft und bei Vivid im selben Konto liegt.
Vivid als Alternative zur Commerzbank
Die Commerzbank deckt Filiale, Bargeld und Kredit ab, und das zu einem Preis, der ab dem ersten Monat läuft. Offen bleiben drei Dinge: ein Einstieg ohne Grundgebühr, der auch einer GmbH offensteht, Geldanlage direkt aus dem Konto und Cashback auf das, was das Unternehmen ohnehin ausgibt. Genau an dieser Stelle kommt Vivid ins Spiel.
Was Vivid Business bietet
Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat, und er steht allen Rechtsformen offen, von Freiberufler:innen über die GbR bis zur GmbH und UG. SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, ein Freikontingent gibt es nicht, weil es keins braucht. Löst du heute 40 Buchungen aus und in einem halben Jahr 400, zahlst du weiterhin dasselbe. Das Geschäftskonto kommt mit deutscher IBAN.
Konten legst du in beliebiger Zahl an, und jedes bekommt eine eigene deutsche IBAN. Steuerrücklage, Projektbudget, Gehaltspuffer: Jeder Topf wird sichtbar, und Lastschriften lassen sich gezielt auf ein einzelnes Konto ziehen. Wie die Unterkonten im Alltag funktionieren, steht auf der Produktseite im Detail.
Teammitglieder kannst du unbegrenzt einladen, ohne Aufpreis je Person, mit vier Rollen von Inhaber:in bis Mitarbeitende und Kartenlimits je Karte. Die DATEV-Schnittstelle für Transaktionen und Belege gehört zum Konto, ohne monatliches Zusatzentgelt. Buchhaltung, Rechnungsstellung und Zahlungsverkehr liegen damit in derselben App.
Die Vivid Tarife im Überblick
Drei Tarife decken den Alltag ab, darüber liegen die Enterprise-Stufen für größere Teams.
| Tarif | Preis pro Monat | Reicht für |
|---|---|---|
| Free Start | 0 € | Einstieg mit grundlegenden Funktionen |
| Basic | 6,90 € | Selbstständige mit vielen Überweisungen und Rechnungen |
| Pro | 18,90 € | KMU und Start-ups mit Teams |
Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, dazu ein höheres Freivolumen beim Umtausch. Ab Pro kommen erweiterte Kartenlimits mit Kategorie-, Händler- und Länderregeln obendrauf, dazu Firmenkarten und ein günstigerer Satz bei der Kartenakzeptanz. Was im Free Start bereits liegt, bleibt in jedem Tarif erhalten.
Geldanlage und Zinsen aus dem Konto
Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto liegen bei Vivid im selben Zugang wie das Konto. Ergänzt wird das um Modellportfolios für Firmen, die nicht selbst auswählen wollen, und ein integriertes Zinskonto für Guthaben, das kurzfristig verfügbar bleiben soll. Ein separates Wertpapierdepot bei einem zweiten Anbieter brauchst du dafür nicht.
Im Alltag bedeutet das vor allem eins: Rücklage, Puffer und Anlage laufen im selben Überblick. Du siehst am Monatsende, was auf dem Zahlungskonto liegt und was arbeitet, ohne zwischen zwei Logins zu wechseln.
Konto bei Vivid eröffnen
Der Antrag läuft online. Du gibst die Angaben zum Unternehmen ein und weist dich mit einem Selfie samt Ausweisdokument aus, ganz ohne Filialtermin. Daueraufträge und Lastschriften ziehen anschließend nach und nach mit um, sobald du die neue IBAN bei Kunden und Dienstleistern hinterlegt hast.
Und dann ist da noch das Cashback, das bei Vivid nicht an einem kostenpflichtigen Tarif hängt. Auf alle Einkäufe gibt es bis zu 1 %, garantiert und ohne monatliches Limit, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %. Es startet im Tarif Free Start, also genau dort, wo das Konto noch nichts kostet.
Fazit zu Vivid: Wenn Konto, Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback an einer Stelle zusammenlaufen sollen, deckt Vivid das ab 0 € im Monat ab, auch für GmbH und UG. Unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und unbegrenzt viele Teammitglieder gehören in diesem Tarif dazu.
Welches Geschäftskonto passt zu wem?
Willst du alles in einem Konto führen, kommst du bei Vivid an. Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat, steht auch einer GmbH und UG offen, bringt unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis mit, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage aus demselben Zugang und Cashback von bis zu 1 % ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe. Ein Geschäftskonto für GmbH und UG lässt sich damit ohne Grundgebühr führen.
Wer Erfahrungen mit dem Commerzbank Geschäftskonto sucht, stößt in den Bewertungsportalen immer wieder auf dieselben zwei Themen: die Filiale und den Preis. Eine eigene Testnote steht hier bewusst nicht. Die Commerzbank kommt infrage, wenn regelmäßig Bargeld über den Schalter geht, ein Kontokorrentkredit oder eine echte Firmenkreditkarte gebraucht wird oder eine feste Ansprechperson vor Ort den Ausschlag gibt. Wer stattdessen Konto, Unterkonten, Geldanlage und Cashback an einer Stelle bündelt, bleibt bei Vivid ab 0 € im Monat.
Fazit zum Commerzbank Geschäftskonto
Das Commerzbank Geschäftskonto ist ein klassisches Filialbankkonto mit einheitlicher bundesweiter Preisliste, drei Kontomodellen zwischen 15,90 € und 54,90 € im Monat und einer Struktur, die auf Bargeld, Kredit und Beratung ausgelegt ist. Unterkonten legst du kostenfrei im Online Banking an, die DATEV-Anbindung läuft über COINFO, im Klassik-Tarif gegen Aufpreis.
Die Grenzen liegen dort, wo aus dem Zahlungskonto ein Finanzwerkzeug werden soll: kein beitragsfreier Tarif, Buchungsposten über dem Freikontingent, kein Cashback und keine Geldanlage aus dem Konto heraus. Genau an dieser Stelle steht Vivid: 0 € im Monat im Tarif Free Start, auch für GmbH und UG, mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig vielen Konten mit eigener deutscher IBAN und Geldanlage aus demselben Zugang. Welches Konto am Ende passt, entscheidest du an zwei Fragen: Wie viel Bargeld bewegt der Betrieb, und soll das Geld zwischen zwei Rechnungen arbeiten?
Bereit für ein Geschäftskonto?
Mit dem Vivid Geschäftskonto bekommst du unbegrenzt viele Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe in einer App, auch für GmbH und UG.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet das Commerzbank Geschäftskonto?
Die Kosten für ein Commerzbank Geschäftskonto hängen am Kontomodell. Das KlassikGeschäftskonto kostet 15,90 € im Monat, das PremiumGeschäftskonto 34,90 € und das PremiumPlusGeschäftskonto 54,90 €. Enthalten sind 10, 50 beziehungsweise 250 freie beleglose Buchungen, darüber hinaus werden 0,20 €, 0,15 € oder 0,10 € je Posten berechnet. Aktuell läuft das Klassik-Konto 12 Monate beitragsfrei und das Premium-Konto 24 Monate zu 8,90 €; beides sind befristete Angebote.
Wer kann ein Commerzbank Geschäftskonto eröffnen?
Freiberufler:innen, Einzelunternehmen und Gewerbetreibende ebenso wie GbR, GmbH, GmbH & Co. KG, KG und OHG. Die Unterlagen richten sich nach der Rechtsform: Steueridentifikationsnummer immer, dazu Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Gesellschaftervertrag oder Gesellschafterliste. Legitimiert wird im Webbrowser mit Personalausweis oder Reisepass. Ab etwa 15 Mio. € Jahresumsatz verweist die Bank auf ein separates Firmenkonto.
Gibt es ein kostenloses Geschäftskonto bei der Commerzbank?
Nein, ein dauerhaft beitragsfreies Kontomodell führt die Commerzbank für Unternehmerkunden nicht. Die 0 € im KlassikGeschäftskonto sind eine Aktion über 12 Monate, danach greift der Grundpreis von 15,90 € im Monat. Wer dauerhaft ohne Grundgebühr arbeiten will, findet das bei Vivid im Tarif Free Start, der auch einer GmbH und UG offensteht.
Kann ich beim Commerzbank Geschäftskonto Unterkonten anlegen?
Ja. Laut der offiziellen FAQ legst du ein Unterkonto zum Commerzbank Geschäftskonto im Online Banking kostenfrei an, zum Beispiel für Rücklagen oder um Vermögen sauber aufzuteilen. Mehrere Vergleichsseiten führen diesen Punkt bis heute falsch.
Bietet die Commerzbank eine DATEV-Schnittstelle?
Ja, das Commerzbank Geschäftskonto bindet DATEV über die Digitale Umsatzinformation COINFO an. Sie übermittelt Umsätze für bis zu 5 Konten an angebundene Servicerechenzentren, ausdrücklich auch an DATEV. Im Klassik-Tarif kostet der Dienst 13 € im Monat, ab dem PremiumGeschäftskonto ist er enthalten. Bei Vivid gehört die DATEV-Schnittstelle zum Konto.
Bekomme ich ein Commerzbank Geschäftskonto trotz Schufa-Eintrag?
Geprüft wird im Rahmen der Kontoeröffnung auch die Bonität. Ein negativer Schufa-Eintrag kann zur Ablehnung führen, eine Zusage vorab gibt es nicht. Pauschale Aussagen dazu sind unseriös, weil die Bank jeden Antrag einzeln bewertet. Dieser Absatz ist keine Rechtsberatung.
Welche Alternative zum Commerzbank Geschäftskonto gibt es?
Wenn Konto, Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback zusammenliegen sollen, deckt Vivid das ab 0 € im Monat ab, auch für GmbH und UG. Unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und unbegrenzt viele Teammitglieder gehören in diesem Tarif dazu. Die Tabelle weiter oben stellt beide Konten mit denselben acht Kriterien nebeneinander.
Stand: August 2026. Die Angaben zur Commerzbank wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife, Aktionen und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Commerzbank ist eine Marke der Commerzbank AG; zwischen Vivid und der Commerzbank besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank; Kundengelder werden getrennt verwahrt. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.