Finom Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen

Geschäftskonto20 Min. Lesezeit
Finom Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen im Überblick
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Finom im Überblick: sechs Tarife von 0 € bis 339 € im Monat, alle Preise zzgl. MwSt. Dahinter steht ein niederländisches E-Geld-Institut, die deutsche IBAN steht laut Produktseite in weniger als 24 Stunden bereit, und die Liste der Rechtsformen reicht von Freiberufler:innen über GmbH in Gründung bis zum eingetragenen Verein. Rechnungsstellung und über 30 Buchhaltungsintegrationen inklusive DATEV sind in jedem Tarif enthalten.
  • Wo es teurer wird als gedacht: „kostenlose SEPA-Überweisungen“ ist bei Finom ein Monatsvolumen und keine Stückzahl. Im Tarif Solo sind es 2.500 €, darüber kostet jeder Euro 0,30 %. Eine physische Karte kostet dort 3 € im Monat, Cashback gibt es erst ab Basic und in den mittleren Tarifen nur bis zu einem Monatsdeckel von 15 € bis 40 €. Geldanlage bedeutet Geldmarktfonds mit Depotgebühr, ein Wertpapierdepot gehört nicht dazu.
  • Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen bis GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und ohne Volumengrenze, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN und Aktien, ETFs und Fonds direkt aus dem Geschäftskonto.

Es gibt eine Zahl, die über die Kosten eines Finom Geschäftskontos entscheidet, und sie steht auf keiner Tarifkarte groß: wie viel Geld im Monat als SEPA-Überweisung aus dem Konto geht. Nicht wie viele Überweisungen. Wie viel. Finom rechnet den Freibetrag als Volumen ab, und wer im Tarif Solo 12.000 € überweist, zahlt auf 9.500 € davon 0,30 %, also rund 29 € obendrauf. Zwei Überweisungen können damit teurer sein als zweihundert.

Hier geht es um das Geschäftskonto von Finom, nicht um ein privates Konto. Dieser Artikel nimmt die sechs Tarife auseinander, rechnet die Volumengrenzen vor und zeigt, was Karten, Auslandszahlungen und Cashback wirklich kosten. Danach kommen die Grenzen, die Kontoeröffnung und ein direkter Vergleich. Alle Zahlen stammen von den offiziellen Finom-Seiten und der vollständigen Gebührenmatrix, gelesen im August 2026. Konditionen ändern sich, deshalb steht am Ende ein datierter Hinweis.

Was ist das Finom Geschäftskonto?

Wer hinter Finom steht

Finom ist keine Bank. Der Markenname gehört der PNL Fintech B.V. aus Amsterdam, und die Zahlungs- und E-Geld-Dienste erbringt die Finom Payments B.V., die von De Nederlandsche Bank als E-Geld-Institut unter der Registernummer R180074 lizenziert ist. Das Zinskonto und das Investmentwallet kommen von einem dritten Unternehmen, der Aksys Global Markets Europe Ltd. Wer sucht, welche Bank bei Finom dahinter steckt, findet stattdessen drei Gesellschaften mit getrennten Aufgaben, und für das Konto spielt vor allem die erste eine Rolle.

Ein Hinweis zur Recherche: Solaris wird in fast jedem Vergleichsportal als Bankpartner von Finom genannt. Auf Finoms eigenen Seiten steht dieser Name heute nicht mehr. Eindeutig ist dagegen die Angabe, auf die es im Alltag ankommt: du bekommst eine deutsche IBAN, und das Konto läuft vollständig digital.

Für wen Finom gedacht ist

Bei den Rechtsformen nennt Finom selbst eine breite Liste. Eröffnen können Einzelunternehmen, Freiberufler:innen, eingetragene Kaufleute, GmbH, UG, GbR, eGbR, oHG, KG, GmbH & Co. KG, PartG und AG. Dazu kommen Gesellschaften in Gründung und eingetragene Vereine. Eine UG, die auf den Handelsregistereintrag wartet und Stammkapital einzahlen muss, kann das Finom Business Konto also schon vor dem Eintrag eröffnen.

Der Haken liegt nicht in der Zulassung, sondern im Tarif. Die Preisseite sortiert die Tarife in drei Reiter, und der Nulltarif Solo liegt im Reiter für Freiberufler:innen und Einzelunternehmen. Er lässt genau eine Person aufs Konto. Sobald ein zweiter Zugang gebraucht wird, oder sobald eine Kapitalgesellschaft dahintersteht, beginnt die Leiter bei Basic mit 8 € im Monat zzgl. MwSt. Wer als GmbH also mit „Finom kostet 0 €“ rechnet, sollte diese Zeile vorher kennen.

Finom Tarife und Kosten

Die Kosten für ein Finom Geschäftskonto entscheiden sich an drei Grenzen, nicht am Funktionsumfang: Überweisungsvolumen, Zahl der Nutzer und Höhe des Cashbacks. Sechs Tarife stehen zur Wahl.

Die sechs Tarife im Überblick

Die Finom Tarife heißen Solo, Basic, Smart, Core, Pro und Grow und liegen auf der Preisseite hinter drei Zielgruppen-Reitern, weshalb mehrere Vergleichsportale nur drei bis fünf davon kennen. Wichtig für jede Rechnung: alle Beträge sind Nettopreise, die Mehrwertsteuer kommt obendrauf. Bei jährlicher Zahlung sinken sie um 20 %, also auf 7 € für Basic, 17 € für Smart, 34 € für Core, 119 € für Pro und 249 € für Grow. Die Spalte mit dem freien SEPA-Volumen ist die entscheidende.

TarifPreis im MonatFreies SEPA-VolumenCashbackNutzerReicht für
Solo0 €2.500 € im Monatkein Cashback1Freiberufliche mit wenig Zahlungsvolumen
Basic8 €25.000 € im Monat1 %, monatlich gedeckelt2Erste Schritte mit einer zweiten Person
Smart19 €50.000 € im Monat3 %, monatlich gedeckeltmehrTagesgeschäft mit höheren Limits
Core38 €100.000 € im Monat4 %, monatlich gedeckeltmehrGewachsene Abläufe im Unternehmen
Pro149 €unbegrenztbis 0,5 % ohne DeckelmehrSkalierung mit Account-Team
Grow339 €unbegrenztbis 1 % ohne DeckelmehrGrößte Ausbaustufe mit Kundenbetreuung

Eine Fußnote zur Quellenlage: Finoms eigenes FAQ nennt noch eine ältere Leiter mit den Namen Start und Premium. In der aktuellen Preistabelle stehen sie nicht mehr, im Zweifel gilt also die Tabelle. Welcher Finom Tarif für dich der günstigste ist, entscheidet ohnehin das Volumen.

Was im Solo-Tarif für 0 Euro steckt

Finom Solo, der Nulltarif, ist keine abgespeckte Testversion. Enthalten sind eine persönliche deutsche IBAN, Mehrfachkonten, die vollständige Rechnungsstellung samt E-Invoicing, über 30 Buchhaltungsintegrationen inklusive DATEV, die automatische Belegerkennung, eine virtuelle Visa-Karte, SEPA-Echtzeitüberweisungen und der Zugang zum Zinskonto und zum Investmentwallet. Für jemanden, der vor allem Rechnungen schreibt und sie sauber in die Buchhaltung bekommen will, deckt das Finom Konto den Alltag ab.

Die Grenzen desselben Tarifs sind scharf gezogen, und sie stehen alle in der Gebührenmatrix. Das freie SEPA-Volumen endet bei 2.500 € im Monat, danach werden 0,30 % vom Volumen fällig. Eine physische Karte kostet 3 € im Monat, Kartenzahlungen in Fremdwährung 3 %, am Geldautomaten darfst du 500 € im Monat abheben. Cashback gibt es keins, und auf eine Chat-Antwort wartest du bis zu einen Werktag.

Gebühren, die nicht im Grundpreis stehen

Die vollständige Liste der Finom Preise ist lang, und ein Teil davon trifft dich erst im laufenden Betrieb. Diese Posten lohnen sich vor der Tarifwahl:

Kartenzahlungen in Fremdwährung: Solo 3 %, ab Pro 1.000 € im Monat frei, darüber 1 %.
Händlerkategorie-Aufschlag: im Solo-Tarif 3 % bis 6 %, mindestens 1 € je Zahlung.
Abhebungen am Geldautomaten: nach Betrag gestaffelt von 1 % bis 8 %, für alle Karten.
Eine Auslandszahlung kostet 5 € pro Zahlung in jede Richtung, dazu eine Volumengebühr zwischen 1 % im Solo-Tarif und 0 % in Grow.
Die Prime Card liegt bei 14,99 € im Monat, die Metal Card bei 29,99 €; ab Pro ist jeweils eine davon enthalten.
Eine abgelehnte Lastschrift kostet 5 €, der Rückruf einer SEPA-Überweisung 15 €, der Rückruf einer Auslandszahlung 60 €.
Negativer Saldo 1 € pro Tag, Mahnschreiben 5 €, Referenzschreiben für das Unternehmen 80 €.
Onboarding- und Compliance-Gebühren werden laut Preisliste „gesondert erhoben“, also nicht vorab beziffert.

In derselben Liste stehen auch zwei Nullen: inaktive Karten und die Transaktionsgebühr im Investmentwallet. Der Punkt ist nicht, dass Finom teuer wäre, sondern dass diese Kosten im Grundpreis nicht auftauchen.

Rechne einmal dein Monatsvolumen durch, nicht deine Anzahl an Überweisungen. Wer im Solo-Tarif 10.000 € über dem Freibetrag liegt, zahlt 30 € Gebühr und damit deutlich mehr als den Sprung auf Basic. Der Tarif mit dem niedrigsten Grundpreis ist also nicht automatisch der günstigste. Bei Vivid entfällt diese Rechnung: SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis und ohne Volumengrenze, egal ob 2.000 € oder 200.000 € im Monat.

Leistungen im Finom Geschäftskonto

Konto, deutsche IBAN und Mehrfachkonten

Die deutsche IBAN ist der praktische Kern des Angebots. Sie steht laut Produktseite in weniger als 24 Stunden bereit, und du hast schon während der regulatorischen Prüfung Zugriff auf Konto und Software. Die volle Funktionalität folgt in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Für deutsche Geschäftspartner und für Lastschriftmandate ist das der Unterschied, der zählt.

Was andere Anbieter Unterkonten nennen, heißt bei Finom Mehrfachkonten, und sie sind in jedem Tarif enthalten. Hier braucht es allerdings eine präzise Formulierung: Finom veröffentlicht keine Anzahl. Die Zeile in der Preismatrix trägt auf allen sechs Tarifen nur ein Häkchen. Weder „unbegrenzt“ noch „1 bis 15 je Tarif“ ist eine Angabe von Finom, obwohl du beides in Vergleichsportalen findest. Wenn du deine Umsatzsteuerrücklage, Projektgelder und Gehälter planbar auf getrennte Konten legen willst, klär die Zahl also besser vor der Eröffnung.

Karten und was sie kosten

Es sind Visa-Karten, virtuell und physisch, und zwar Debitkarten. Eine echte Firmenkreditkarte mit Zahlungsziel gehört nicht zum Konto. Wer nach der Finom Kreditkarte sucht, sollte diesen Unterschied kennen, denn er entscheidet darüber, ob du Ausgaben zwischenfinanzieren kannst oder nicht. Apple Pay und Google Pay funktionieren, kontaktlos zahlen also auch.

Die Zahl der Freikarten steigt in klaren Stufen: 0 physische Karten im Solo-Tarif, 1 in Basic, 3 ab Smart, bei den virtuellen 1, 3, 10, 20 und ab Pro so viele wie du brauchst. Im Nulltarif kostet die physische Karte deshalb 3 € im Monat. Darüber liegen zwei Sonderkarten, die Prime Card für 14,99 € und die Metal Card für 29,99 € im Monat. Kartenlimits setzt du in jedem Tarif, die erweiterte Verwaltung kommt weiter oben dazu.

SEPA, Auslandszahlungen und Währungen

SEPA-Überweisungen und Lastschriften laufen über das Monatsvolumen aus der Tabelle. Echtzeitüberweisungen sind dabei, geplante und Massenzahlungen je nach Tarif, und zwischen zwei Finom-Konten geht Geld in Sekunden durch.

International sendet Finom Geld in mehr als 17 Währungen in über 150 Länder. Abgerechnet wird zweistufig: 5 € pro Zahlung in jede Richtung, plus eine Volumengebühr, die von 1 % im Solo-Tarif auf 0 % in Grow fällt. Wer regelmäßig ins Ausland zahlt, merkt die Volumengebühr in den günstigen Tarifen deutlich. Ein Fremdwährungskonto, auf dem Guthaben in anderer Währung liegen bleibt, ist das Konto nicht.

Rechnungen, Buchhaltung und DATEV

Hier liegt der Schwerpunkt des Produkts, und er ist auf allen Tarifen gleich ausgebaut, auch im Nulltarif. Rechnungen schreibst du direkt im Konto, mit anpassbaren Vorlagen und mit E-Invoicing für die neuen gesetzlichen Vorgaben. Eingehende Belege werden erkannt und automatisch den Zahlungen zugeordnet, und eine visuelle Auswertung zeigt Einnahmen und Ausgaben.

Der Weg zur Steuerberatung führt über mehr als 30 Buchhaltungsintegrationen, darunter DATEV, sevdesk und Lexoffice, dazu kommt der DATEV Belegbilderservice. Die Finom DATEV-Schnittstelle kostet keinen Aufpreis und hängt an keinem Tarif. Am Tarif hängen dagegen der KI-Assistent und die Freigabe nach dem Mehr-Augen-Prinzip, was für Teams mit getrennten Rollen der relevantere Punkt ist.

Cashback, Zinskonto und Investmentwallet

Cashback bewirbt Finom mit „bis zu 3 %“, und die Cashback-Seite löst auf, wie das gemeint ist. Im Solo-Tarif gibt es 0 %, ab Basic 1 %, in Smart 3 % und in Core 4 %. Entscheidend ist der Satz darunter: für Basic, Smart und Core gilt ein monatlicher Deckel zwischen 15 € und 40 €, und alles darüber wird nicht gutgeschrieben. Ohne Monatsdeckel arbeiten nur Pro und Grow, dort mit bis zu 0,5 % beziehungsweise 1 %. Wer viel über die Karte zahlt, stößt in den mittleren Tarifen also schnell an die Obergrenze.

Für liegendes Geld gibt es zwei Bausteine, beide von der Aksys Global Markets Europe Ltd: ein Zinskonto mit einem Standardzins zwischen 0,25 % und 2 % je Tarif und ein Investmentwallet mit Geldmarktfonds. Transaktionen darin kosten nichts, die Depotgebühr 1,8 % im Solo-Tarif und 0,1 % in Grow. Aktien oder ETFs kaufst du hier nicht, ein Wertpapierdepot gehört nicht zum Konto.

Bargeld, App und Support

Bargeld kannst du abheben, gestaffelt nach Betrag zwischen 1 % und 8 %, mit einem Monatslimit von 500 € im Solo-Tarif und 5.000 € ab Basic. Bei Finom Geld einzahlen kannst du dagegen nicht, denn die Preisliste kennt dafür keine Position. Das ist allerdings keine Eigenheit von Finom, sondern die Grenze rein digitaler Anbieter ohne Schalter: Vivid ist genauso fürs bargeldlose Arbeiten gebaut. Wer täglich eine Tageskasse einzahlt, kombiniert das üblicherweise mit einer Filialbank.

Das Dashboard lässt sich mit Widgets einrichten, und über Multibanking bindest du Konten anderer Anbieter zum Mitlesen an. Beim Support ist die Reaktionszeit selbst ein Tarifmerkmal: bis zu einem Werktag im Solo-Tarif, bis zu drei Stunden in Basic, bis zu drei Minuten ab Smart. Ein Account-Management-Team bekommst du erst in den beiden KMU-Tarifen.

Grenzen des Finom Geschäftskontos

Nach den Leistungen die Kehrseite. Die Grenzen beim Finom Geschäftskonto stehen selten im Grundpreis, sondern in den Zeilen darunter, und diese acht kosten im Alltag entweder Geld oder einen Tarifwechsel:

Freie SEPA-Überweisungen sind ein Volumen, keine Stückzahl. Im Solo-Tarif endet es bei 2.500 € im Monat.
Der Nulltarif ist auf Freiberufler:innen und eine Person zugeschnitten. Kapitalgesellschaften und Teams starten bei Basic.
Die Anzahl der Mehrfachkonten wird nicht veröffentlicht, weder auf der Preisseite noch im FAQ.
Cashback beginnt erst ab Basic und ist in Basic, Smart und Core auf 15 € bis 40 € im Monat gedeckelt.
Geldanlage bedeutet Geldmarktfonds mit Depotgebühr. Ein Wertpapierdepot für Aktien oder ETFs gibt es nicht.
Alle Tarifpreise sind Nettopreise, die Mehrwertsteuer kommt obendrauf.
Im Solo-Tarif ist keine physische Karte im Preis enthalten, und Kartenzahlungen in Fremdwährung kosten dort 3 %.
Auf Kartenzahlungen bei bestimmten Händlerkategorien kommt ein gestaffelter Aufschlag von mindestens 1 € pro Zahlung.

Keiner dieser Punkte macht das Konto unbrauchbar. Zusammen zeichnen sie ein Profil: Finom ist auf digitale Rechnungs- und Buchhaltungsabläufe ausgelegt, und alles darüber hinaus ist eine Frage der Tarifstufe oder des Volumens.

Die Grenzen sind selten ein Mangel an Funktionen, sondern eine Frage von Tarifstufe und Monatsvolumen. Genau dieser Umfang liegt bei Vivid bereits im Tarif Free Start für 0 € im Monat: offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Volumengrenze, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Karten virtuell und physisch und garantiertes Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe.

Finom Geschäftskonto eröffnen

Die Eröffnung läuft komplett online. Du gibst die Unternehmensdaten ein, bei eingetragenen Unternehmen mit der Handelsregisternummer, und benennst Eigentümer:innen und wirtschaftlich Berechtigte. Als wirtschaftlich berechtigt gelten natürliche Personen mit mehr als 25 % der Anteile oder mit Transaktionsvollmacht. Danach folgt die Identitätsprüfung über den Dienstleister Sumsub, mit Personalausweis oder Reisepass, einem Videoanruf und einer Bestätigung der Telefonnummer.

Vorausgesetzt wird, dass dein Unternehmen angemeldet und aktiv oder in Gründung ist, dass du in einem Land mit Finom-Angebot sitzt und die Branche nicht ausgeschlossen ist. Bis alle Funktionen nutzbar sind, dauert es in der Regel zwei Werktage; auf Konto, Software und IBAN greifst du schon während der Prüfung zu. Zur Schufa, weil danach häufig gesucht wird: Finom nennt auf den eigenen Seiten keine Schufa-Abfrage. Dokumentiert ist die Identitätsprüfung.

Alternativen zum Finom Geschäftskonto

Wenn du das Konto nicht wegen der Rechnungsstellung wählst, sondern wegen der laufenden Kosten, lohnt der Blick auf eine andere Kalkulation. Drei Dimensionen entscheiden fast immer: ob Überweisungen an ein Volumen gebunden sind, ob die Zahl der Konten am Tarif hängt und ob Rücklagen im Konto arbeiten können. Die Tabelle stellt Vivid und Finom genau darauf gegenüber.

AnbieterGrundpreisIBANCashbackGeldanlageKonten & IBANsWährungenFür wen
Vivid0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UGdeutsche IBAN0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in KategorienAktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Kryptounbegrenzt, jedes mit eigener IBAN22 WährungenFreiberufler bis GmbH/UG
Finom0 € (Solo), nur Freiberufler und Gewerbe · ab 8 € (Basic) für GmbH/UGdeutsche IBANkein Cashback im Solo-Tarif, ab 1 % ab Basic (monatlich gedeckelt)nur GeldmarktfondsMehrfachkonten inklusive, Anzahl nicht veröffentlicht17+ WährungenFreiberufler & Einzelunternehmen

Vivid als Alternative zu Finom

Vivid rechnet nicht Grundpreis plus Volumengebühr, sondern legt den Umfang in den günstigsten Tarif. Was dabei herauskommt, steht in den nächsten sechs Abschnitten, in derselben Reihenfolge wie die Lücken oben.

Was Vivid Business bietet

Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat. Offen ist er für alle Rechtsformen, von Freiberufler:innen und Einzelunternehmen über GbR bis zu GmbH und UG. SEPA-Überweisungen laufen darin ohne Stückpreis und ohne Volumengrenze, also unabhängig davon, ob im Monat 2.000 € oder 200.000 € aus dem Konto gehen. Damit fällt die Rechnung weg, die ein Volumenmodell jeden Monat neu aufmacht, und ein Geschäftskonto kostet dich im Einstieg tatsächlich nichts.

Beim Aufbau der Konten ist der Unterschied am deutlichsten. Du legst beliebig viele Konten an, und jedes bekommt eine eigene deutsche IBAN, bereits im Nulltarif. Steuerrücklage, Projektgelder, Umsatzsteuer und Gehälter lassen sich damit sauber trennen, und zwar in einer Zahl, die veröffentlicht ist. Teammitglieder kommen unbegrenzt und ohne Aufpreis je Nutzer dazu, mit vier Rollen und Freigaben für Limitänderungen.

Und Geld, das gerade nicht gebraucht wird, bleibt im selben System. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, dazu kommt ein Zinskonto. DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools sind eingebaut, die Visa Business Karten gibt es virtuell und physisch.

Die Vivid Tarife im Überblick

Drei Tarife, und der Unterschied liegt nicht in Volumengrenzen, sondern in Währungen, Kartenregeln und der Höhe des Cashbacks.

TarifPreis im MonatCashback auf alle EinkäufeKonten mit eigener IBANReicht für
Free Start0 €0,1 %unbegrenztEinstieg für alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG
Basic6,90 €0,2 %unbegrenztArbeiten in mehreren Währungen
Pro18,90 €0,5 %unbegrenztTeams mit Kartenregeln und Freigaben

Diese Preise sind Bruttopreise: es gibt kein „ab“ davor und keine Umsatzsteuer, die noch dazukommt. Sie gelten bei jährlicher Zahlung, bei monatlicher Zahlung sind es 8,90 € im Basic und 24,90 € im Pro. Beim Vergleich mit netto ausgewiesenen Tarifen ist genau das der Punkt, an dem sich zwei Zahlen erst wirklich gegenüberstehen lassen.

Was im 0-Euro-Tarif steckt

Der Free Start ist keine Demoversion. Enthalten sind SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Karten virtuell und physisch, die DATEV-Schnittstelle, Rechnungstools und garantiertes Cashback auf alle Einkäufe. Auch die Teamverwaltung mit Rollen und Kartenlimits gehört dazu.

Für Gründende ist vor allem eine Kombination relevant: dauerhaft 0 € im Monat und trotzdem offen für Kapitalgesellschaften. Wer eine UG oder GmbH aufsetzt, zahlt bei Vivid im Einstieg nicht mehr als eine Einzelunternehmerin, und die Zahl der Konten bleibt in beiden Fällen unbegrenzt.

Basic und Pro: was oben dazukommt

Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, zusätzlich zu allem, was Free Start schon enthält. Ab Pro erweitern sich die Kartenregeln um Limits nach Kategorie, Händler und Land. Ein Geschäftskonto für GmbH und UG wächst damit mit, ohne dass du Konten oder IBANs neu aufsetzen musst.

Geldanlage und Zinsen aus dem Konto

Rücklagen bleiben bei Vivid im Konto und arbeiten dort. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto lassen sich direkt aus dem Geschäftskonto kaufen, ein Zinskonto kommt hinzu. Der Unterschied zu einem reinen Geldmarktfonds-Wallet liegt in der Breite und darin, dass alles im selben Konto und in derselben App liegt wie die Zahlungen.

Und auf jede Kartenzahlung kommt Cashback obendrauf, garantiert und ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe, in ausgewählten Kategorien mit einem höheren Satz. Für Unternehmen, die Liquidität in Etappen brauchen und dabei nicht auf einen Monatsdeckel achten wollen, ist das der praktische Teil daran.

Konto bei Vivid eröffnen

Die Eröffnung läuft online mit Foto- und Selfie-Verifizierung, die deutsche IBAN steht anschließend bereit. Daueraufträge und Lastschriften ziehen nach und nach mit um, sobald du sie umgestellt hast.

Wenn Konto, Rücklagen und Geldanlage an einer Stelle liegen sollen, passt Vivid: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und ohne Volumengrenze, unbegrenzt viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Aktien und ETFs direkt aus dem Konto. Und auf alle Einkäufe kommt garantiertes Cashback ohne monatliches Limit obendrauf.

Welches Geschäftskonto passt zu wem?

Wenn du digital arbeitest, im Monat größere Summen überweist und alles an einer Stelle haben willst, führt der kürzere Weg zu Vivid: 0 € im Monat auch für GmbH und UG, Überweisungen ohne Volumengrenze, unbegrenzt viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Zinskonto im selben Konto und Cashback ohne Monatsdeckel. Das gilt für die Solo-Selbstständige mit 30.000 € Monatsumsatz wie für das fünfköpfige Team.

Wer vor allem Rechnungen schreibt, Belege automatisch zuordnen lassen und in einem Tarif mit persönlicher Betreuung bleiben will, findet diese Abläufe bei Finom im Konto. Für alle, die auf die laufenden Kosten schauen, bleibt die Ausgangsfrage dieselbe: ein kostenloses Geschäftskonto ist nur dann kostenlos, wenn der Freibetrag zu deinem Monatsvolumen passt.

Fazit zum Finom Geschäftskonto

Finom ist ein digitales Geschäftskonto mit deutscher IBAN, integrierter Rechnungsstellung und einer Buchhaltungsanbindung, die auf jedem Tarif dieselbe ist. Auch die Liste der Rechtsformen ist breit und schließt Gesellschaften in Gründung und Vereine ein. Der Preis entscheidet sich woanders: am Überweisungsvolumen, an der Zahl der Nutzer und am Cashback-Deckel.

Sobald mehr als Zahlungsverkehr und Buchhaltung im Konto passieren soll, verschiebt sich das Bild. Bei Vivid liegen SEPA-Überweisungen ohne Volumengrenze, beliebig viele Konten mit eigener IBAN, DATEV-Schnittstelle, Geldanlage und Cashback bereits im Tarif für 0 € im Monat, und die Rechtsform entscheidet nicht über den Preis. Wer die Preise für 2026 vergleicht, sollte deshalb nicht auf den Grundpreis schauen, sondern auf das, was ohne Aufpreis dabei ist.

Bereit für ein Geschäftskonto?

Eröffne ein Vivid Geschäftskonto mit deutscher IBAN: 0 € im Monat im Tarif Free Start, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und beliebig viele Konten mit eigener IBAN.

Geschäftskonto eröffnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Ist das Finom Geschäftskonto kostenlos?

    Das Finom Konto im Tarif Solo kostet 0 € im Monat, ist aber auf Freiberufler:innen und genau eine Person zugeschnitten. Dazu kommen Grenzen: kostenlose SEPA-Überweisungen bedeuten dort ein Volumen von 2.500 € im Monat, darüber werden 0,30 % vom Volumen berechnet. Eine physische Karte kostet 3 € im Monat, Cashback gibt es in diesem Tarif nicht. Kapitalgesellschaften und Teams starten bei Basic mit 8 € im Monat zzgl. MwSt.
  • Nein. Finom ist der Handelsname der PNL Fintech B.V. aus den Niederlanden; die Zahlungs- und E-Geld-Dienste erbringt die Finom Payments B.V., die von De Nederlandsche Bank als E-Geld-Institut unter der Nummer R180074 lizenziert ist. Zinskonto und Investmentwallet stellt die Aksys Global Markets Europe Ltd bereit. Eine deutsche IBAN bekommst du trotzdem, laut Produktseite in weniger als 24 Stunden.
  • Finom nennt selbst eine breite Liste: Einzelunternehmen, Freiberufler:innen, eingetragene Kaufleute, GmbH und GmbH i.G., UG und UG i.G., GbR und eGbR, oHG, KG, GmbH & Co. KG, PartG, AG und AG i.G. sowie eingetragene Vereine und Genossenschaften. Der Unterschied liegt im Tarif: das Finom Business Konto im Tarif Solo ist auf Freiberufler:innen zugeschnitten, Kapitalgesellschaften beginnen bei Basic.
  • Ja. Finom bietet über 30 Buchhaltungsintegrationen, darunter DATEV, sevdesk und Lexoffice, dazu den DATEV Belegbilderservice sowie Erkennung und Abgleich von Rechnungen und Belegen. Das gilt auf allen Tarifen, auch im Nulltarif. Bei Vivid sind DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools ebenfalls ab dem Tarif Free Start für 0 € im Monat eingebaut.
  • Nein, die Preisliste kennt nur Abhebungen am Geldautomaten. Sie werden nach Betrag gestaffelt mit 1 % bis 8 % berechnet, bei einem Monatslimit von 500 € im Solo-Tarif und 5.000 € ab Basic. Bei Finom Geld einzahlen ist also nicht vorgesehen, wie bei rein digitalen Anbietern ohne Schalter generell; Vivid ist ebenfalls fürs bargeldlose Arbeiten gebaut.
  • Vivid. Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat und ist für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG offen, SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis und ohne Volumengrenze, und du legst beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN an. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, die DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools sind eingebaut, und auf alle Einkäufe kommt garantiertes Cashback ohne monatliches Limit.

Stand: August 2026. Die Angaben zu Finom wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten und der dort veröffentlichten Preisübersicht zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. Finom ist eine Marke der PNL Fintech B.V.; zwischen Vivid und Finom besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank; Kundengelder werden getrennt verwahrt. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

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