FYRST Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen

Geschäftskonto19 Min. Lesezeit
FYRST Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen im Überblick
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • FYRST im Überblick: drei Tarife von 0 € bis 24 € im Monat, eine Marke der Deutschen Bank, deutsche IBAN, und fast jede deutsche Rechtsform kann eröffnen. Jeder Tarif rechnet Buchungen über ein Kontingent ab: 50 beleglose Buchungen sind im Einstieg enthalten, danach kostet jede einzeln.
  • Wo es teurer wird als gedacht: die 0 € gelten nur für das erste Konto von Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen. GmbH, UG und GbR zahlen ab dem siebten Monat einen Grundpreis. Ein Zweitkonto gibt es im Einstiegstarif nicht, die Anbindung an die Steuerberatung kostet in den beiden unteren Tarifen extra, Cashback gibt es keins, und Wertpapiere laufen über ein separates Depot.
  • Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen bis GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Buchungsentgelt, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN und Geldanlage direkt aus dem Geschäftskonto.

Ob das Geschäftskonto von FYRST günstig ist, hängt an einer Zahl, die auf keiner Tarifkarte groß steht: wie viele Buchungen im Monat über dein Konto laufen. Bei zwanzig Überweisungen kostet der Einstieg nichts. Bei zweihundert sieht die Rechnung anders aus, denn dann zahlst du nicht den Grundpreis, sondern den Grundpreis plus jeden Posten oberhalb des Kontingents. Die zweite Frage kommt gleich danach: in welcher Rechtsform du arbeitest, denn davon hängt ab, ob die Null überhaupt für dich gilt.

Hier geht es um das Geschäftskonto von FYRST, nicht um ein privates Girokonto. Dieser Artikel nimmt die drei Tarife auseinander und rechnet die Buchungsposten vor. Er zeigt, was Karten, Bargeld und die Anbindung an die Buchhaltung wirklich kosten, benennt die Grenzen und stellt am Ende beide Konten gegenüber. Alle Zahlen stammen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis von FYRST und den offiziellen Tarifseiten, gelesen im August 2026. Konditionen ändern sich, deshalb steht am Ende ein datierter Hinweis.

Was ist das FYRST Geschäftskonto?

Für wen FYRST gedacht ist

FYRST ist eine Marke der Deutschen Bank AG und vergibt eine deutsche IBAN. Das Banking läuft digital, über Desktop und App. Im Hintergrund steht aber das Filialnetz von Deutscher Bank und Postbank: dort kannst du Bargeld einzahlen, und dort holst du es auch wieder ab. Diese Kombination ist der eigentliche Unterschied zu rein digitalen Anbietern, und sie erklärt auch, warum das Konto anders kalkuliert ist als eine App ohne Schalter.

Bei den Rechtsformen nennt FYRST selbst fast alle gängigen Formen. Freiberufler:innen, Gewerbetreibende mit Kleingewerbe, Einzelunternehmer:innen, e. K., GbR, OHG, KG, GmbH, GmbH & Co. KG und UG können ein Geschäftskonto eröffnen, für eingetragene Vereine gibt es zusätzlich ein eigenes Vereinskonto. Der Haken liegt nicht in der Zulassung, sondern im Preis. Das erste Konto kostet Gewerbetreibende und Freiberufler:innen im Einstiegstarif 0 € im Monat. Für alle anderen Rechtsformen, also für GmbH und UG als juristische Personen, sind es 6 € im Monat, wobei die ersten sechs Monate ohne Grundpreis laufen. Wer gerade gründet, sollte sich diese Grenze in den Kalender schreiben.

Ein Punkt gehört noch vor die Eröffnung, weil er sonst überrascht: FYRST prüft die Bonität und fragt dazu die Schufa ab. Ein Geschäftskonto ohne Schufa-Abfrage ist das hier also nicht, und bei negativen Einträgen kommt eine Eröffnung in der Regel nicht zustande. Das folgt der Logik einer Bank, die im selben Haus auch Kontokorrentlinien und Kredite vergibt. Wer ein Konto ohne diese Prüfung sucht, ist bei FYRST an der falschen Adresse und sollte gezielt nach Anbietern ohne Bonitätsabfrage schauen.

FYRST Tarife und Kosten

Was das FYRST Geschäftskonto kostet, entscheidet sich fast nur in einer Dimension: wie viele Buchungen inklusive sind und was jede weitere kostet. Drei Tarife stehen zur Wahl, und alles andere darin, von der Karte bis zum Bargeld, ist in allen drei Stufen gleich aufgebaut.

Die drei Tarife im Überblick

Ein Buchungsposten ist bei FYRST jede beleglose Zahlung, die über das Konto läuft, also Überweisungen und Lastschriften in beide Richtungen. Das Kontingent gilt pro Monat und verfällt am Monatsende. FYRST selbst spricht von kostenfreien Transaktionen: 50 sind es im Einstieg, dem FYRST BASE Geschäftskonto. Die weiteren Stufen heißen COMPLETE und PREMIUM, und wie du in der Tabelle siehst, dreht sich das Verhältnis von Grundpreis zu Stückpreis von Stufe zu Stufe.

TarifPreis im MonatFreie BuchungenPreis je weitere BuchungZweitkontenReicht für
FYRST BASE0 €50 im Monat0,19 €kein ZweitkontoEinstieg mit wenigen Buchungen im Monat
FYRST COMPLETE10 €75 im Monat0,08 €1 Zweitkonto mit eigener IBANSelbstständige mit vielen Zahlungen
FYRST PREMIUM24 €keine Freiposten0,04 €bis zu 5 ZweitkontenHohes Belegvolumen mit Steuerberatung

Zwei Dinge stehen so nicht in der Tabelle und entscheiden trotzdem mit. Erstens gilt der Nullpreis in BASE nur für das erste Konto von Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen; jede juristische Person zahlt dort nach den ersten sechs Monaten 6 € im Monat. Zweitens hat PREMIUM überhaupt kein Freikontingent: dort wird jede Buchung ab der ersten abgerechnet, dafür mit dem niedrigsten Stückpreis. Und eine beleghafte Buchung, also ein Auftrag am Schalter oder ein eingereichter Scheck, kostet 5 € in BASE und 4 € in den beiden anderen Tarifen.

Was in jedem Tarif enthalten ist

Bei den Konditionen jenseits der Buchungsposten macht das FYRST Geschäftskonto keinen Unterschied zwischen den Stufen. Was du unabhängig vom Tarif bekommst:

eine kostenfreie Debit Mastercard, die FYRST Card, als erste Karte
die Girocard, bei FYRST Service Card genannt, als zubuchbare Ergänzung
Bargeldein- und -auszahlung am Schalter ohne zusätzliches Serviceentgelt
Firmenlastschriften und den Lastschrifteinzug, beleglos beauftragt ohne Entgelt
Auslandszahlungsverkehr weltweit, abgerechnet nach Promille des Betrags
einen Kontokorrentkredit ab 9,95 % als Überziehungsmöglichkeit
ein Tagesgeld- und ein Festgeldkonto als zubuchbare Anlagekonten
Online-Banking, das direkt nach der Einrichtung HBCI-fähig ist

An den Karten hängt allerdings eine Preisliste, die man leicht überliest. Die erste FYRST Card ist ohne Jahresentgelt dabei, ab der zweiten kostet sie 12 € im Jahr in BASE und 6 € in COMPLETE und PREMIUM. Die Girocard schlägt mit 24 €, 18 € oder 12 € im Jahr zu Buche, je nach Tarif. Virtuelle Karten, die man für ein Team oder für Abo-Zahlungen ausgeben und wieder sperren könnte, gehören nicht zum Angebot.

Rechne vor dem Tarifwechsel einmal durch, was du wirklich buchst. Bei 150 beleglosen Zahlungen im Monat kostet BASE dich 0 € Grundpreis plus 19 € Buchungsposten, COMPLETE 10 € plus 6 € und PREMIUM 24 € plus 6 €. Der günstigste Grundpreis ist also nicht automatisch der günstigste Tarif, und der Tarif mit der billigsten Einzelbuchung ist der mit dem höchsten Grundpreis. Bei Vivid entfällt diese Rechnung: SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, unabhängig von der Anzahl.

Leistungen im FYRST Geschäftskonto

Zahlungsverkehr und Karten

Im Alltag läuft der Zahlungsverkehr über das Online-Banking und die Banking-App. SEPA-Überweisungen zählen ins Kontingent, eine SEPA-Echtzeitüberweisung ist möglich und bei 100.000 € pro Auftrag begrenzt. Für Rechnungen, die du selbst einziehst, ist der wichtigste Punkt: der SEPA-Lastschrifteinzug kostet beleglos beauftragt nichts, eine Rücklastschrift 5,11 €, und ein hinterlegtes Firmenlastschriftmandat 9,99 € pro Jahr. Wer B2B-Kunden per Lastschrift abrechnet, findet diese Funktionen im Konto.

Bei den Karten bleibt es beim Debit-Prinzip. Die FYRST Card ist eine Debit Mastercard, eine Kartenzahlung in Euro im EWR kostet nichts, alles andere 1,85 % Fremdwährungsentgelt. Eine echte Kreditkarte mit Zahlungsziel ist nicht Teil des Kontos, sie lässt sich als Postbank Mastercard Business dazubuchen. Apple Pay und Google Pay funktionieren. Wer nach dem FYRST Geschäftskonto mit Kreditkarte sucht, sollte diesen Unterschied kennen: die Karte im Paket ist eine Debitkarte, die Kreditkarte ein separates Produkt.

Zweitkonten mit eigener IBAN

FYRST nennt sie Zweitkonten: zusätzliche Konten unter derselben Hauptkontonummer, jedes mit eigener IBAN. Praktisch ist das für alles, was man nicht vermischen will, von der Umsatzsteuerrücklage über Projektgelder bis zur Rücklage für die Steuernachzahlung.

Die Verfügbarkeit hängt am Tarif, und zwar deutlich. In BASE gibt es kein Zweitkonto, in COMPLETE eines, in PREMIUM bis zu fünf. Wer also im Einstiegstarif Rücklagen trennen möchte, hat zwei Möglichkeiten: den Tarif wechseln oder ein weiteres Konto eröffnen, das für Gewerbetreibende und Freiberufler:innen ebenfalls 6 € im Monat kostet. Aus einer Organisationsfrage wird so eine Preisfrage.

Bargeld einzahlen und abheben

Beim Bargeld läuft FYRST über das Filialnetz der Deutschen Bank und der Postbank. Einzahlen kannst du in den Filialen der Deutschen Bank und an den Schaltern der Postbank, abheben zusätzlich an rund 7.000 Automaten der Cash Group. Betriebe mit Tageskasse, also Handwerk, Gastronomie oder Einzelhandel, zahlen ihre Einnahmen damit am Schalter ein.

Kostenlos ist Bargeld deshalb nicht. Das Serviceentgelt am Schalter beträgt 0 €, aber die Einzahlung selbst wird gestaffelt abgerechnet: je angefangene 5.000 € sind es 3 € in BASE und 2,50 € in COMPLETE und PREMIUM. Über den Bargeld-Code an den Kassen von Partnerunternehmen kostet die Einzahlung 1,5 % des Betrags. Beim Abheben sieht die Liste anders aus: an Postbank-Automaten, an Postbank-Schaltern und in Filialen der Deutsche Bank Gruppe zahlst du nichts, bei fremden Zahlungsdienstleistern 3,95 € pro Verfügung.

Buchhaltung, DATEV und Schnittstellen

Der Weg zur Steuerberatung führt bei FYRST über den beleglosen Datenaustausch: Kontodaten im Format MT940 gehen per Datenfernübertragung an ein Service-Rechenzentrum, und von dort greift die DATEV zu. Genau das ist die Zeile, die im Preis- und Leistungsverzeichnis Geld kostet. Diese Zeile steht mit monatlich 5 € in BASE und COMPLETE und mit 0 € in PREMIUM. Die DATEV-Anbindung ist also nicht generell inklusive, sondern eine Funktion des Tarifs, und in der Rechnung verschiebt sie die Grenze zwischen COMPLETE und PREMIUM um 5 € im Monat.

Für größere Zahlungsvolumen gibt es EBICS, das aber eigene Preise mitbringt: 50 € einmalig für die Ersteinmeldung und 20 € monatlich Grundgebühr je Format. Buchhaltungssoftware selbst gehört nicht zum Konto, sondern kommt als zubuchbares Paket über sevdesk dazu, im Gründerkonto zwölf Monate ohne Aufpreis und danach nach Modell. Rechnungen schreibst du also nicht im Konto, sondern in einem angeschlossenen Werkzeug.

Tagesgeld, Festgeld und Firmendepot

Für liegendes Geld bietet FYRST ein Business-Tagesgeldkonto und ein Festgeldkonto an. Beim Festgeld liegt die Einstiegshürde hoch: ab 50.000 € Anlagesumme, mit Laufzeiten zwischen einem und zwölf Monaten. Zinssätze nennen wir hier bewusst nicht, weil sie als Aktion laufen und schneller veralten als dieser Artikel.

Wertpapiere sind ein eigenes Kapitel, im Wortsinn. Aktien, ETFs oder Fonds kaufst du nicht aus dem Geschäftskonto heraus. Dafür gibt es ein separates Firmendepot der Deutschen Bank, das unter dem Namen maxblue läuft, optional mit der digitalen Vermögensverwaltung ROBIN. Das bedeutet: zweites Produkt, zweiter Antrag, zweite Oberfläche. Für Rücklagen, die arbeiten sollen, ist das ein Umweg.

Grenzen des FYRST Geschäftskontos

Nach den Leistungen die Kehrseite. Die Gebühren beim FYRST Geschäftskonto verstecken sich weniger im Grundpreis als in den Zeilen darunter, und diese Punkte kosten im Alltag entweder Geld oder einen Tarifwechsel:

Buchungen laufen über ein Kontingent. Ist es aufgebraucht, wird jeder weitere Posten einzeln abgerechnet, und in PREMIUM gibt es gar kein Freikontingent.
Die 0 € im Einstiegstarif gelten nur für Gewerbetreibende und Freiberufler:innen. GmbH, UG, GbR und alle weiteren Rechtsformen zahlen ab dem siebten Monat 6 € im Monat.
In BASE gibt es kein Zweitkonto. Wer Rücklagen trennen will, wechselt den Tarif oder zahlt für ein weiteres Konto.
Wertpapiere laufen über ein separates Firmendepot, und das Festgeld beginnt erst bei 50.000 € Anlagesumme.
Das Konto ist ein Euro-Konto. Fremdwährungskonten gibt es nicht, Auslandsüberweisungen werden mit 0,8 Promille des Betrags abgerechnet, mindestens 6 € und höchstens 40 €.
Die Anbindung an die Steuerberatung kostet in BASE und COMPLETE 5 € im Monat und ist nur in PREMIUM ohne Aufpreis dabei.
Virtuelle Karten fehlen, und bei der Eröffnung läuft eine Schufa-Abfrage.
Cashback auf Kartenzahlungen gibt es nicht.

Keiner dieser Punkte macht das Konto unbrauchbar. Zusammen zeichnen sie aber ein klares Profil: FYRST ist auf klassisches Girokonto-Geschäft mit Bargeldzugang ausgelegt, und alles, was darüber hinausgeht, ist entweder ein anderer Tarif oder ein anderes Produkt.

Die Grenzen sind selten ein Mangel an Funktionen, sondern eine Frage der Tarifstufe. Zweitkonten, günstige Buchungen und die DATEV-Anbindung gibt es alle, nur eben nach oben verschoben. Bei Vivid liegt dieser Umfang bereits im Tarif Free Start für 0 € im Monat: SEPA-Überweisungen ohne Buchungsentgelt, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN, DATEV-Schnittstelle und garantiertes Cashback, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG.

FYRST Geschäftskonto eröffnen

Die Eröffnung läuft in drei Schritten und komplett online. Du registrierst dich und wählst dabei das Kontomodell, danach folgt die Video-Legitimation über WebID oder den Personalausweis mit eID-Funktion, und am Ende wird das Konto aktiviert. Bereithalten musst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass; juristische Personen brauchen zusätzlich die Registerunterlagen und die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten.

Zwischen Antrag und fertigem Konto liegt die Bonitätsprüfung, und die ist bei FYRST kein Nebenschritt: die Schufa wird abgefragt, und negative Einträge führen in der Regel zur Ablehnung. Die IBAN steht bereit, sobald die Prüfung durch ist. Wenn du parallel schon ein Konto woanders führst, lohnt es sich, mit dem Wechsel der Daueraufträge zu warten, bis die Aktivierung bestätigt ist.

Alternativen zum FYRST Geschäftskonto

Wenn du das Konto nicht wegen des Schalters wählst, sondern wegen der Kosten, lohnt der Blick auf Anbieter mit anderer Kalkulation. Der Unterschied liegt fast immer an derselben Stelle: ob Buchungen einzeln abgerechnet werden, ob die Zahl der Konten am Tarif hängt und ob Rücklagen im Konto arbeiten können. Die Tabelle stellt Vivid und FYRST auf genau diesen Dimensionen gegenüber, dazu Preis, IBAN, Cashback, Währungen und die Rechtsformen, für die das jeweilige Konto gedacht ist.

AnbieterGrundpreisIBANCashbackGeldanlageKonten & IBANsWährungenFür wen
Vivid0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UGdeutsche IBAN0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in KategorienAktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Kryptounbegrenzt, jedes mit eigener IBAN22 WährungenFreiberufler bis GmbH/UG
FYRST0 € (BASE), nur Freiberufler und Gewerbe · 6 € für GmbH/UG ab Monat 7deutsche IBANkein CashbackDepot über Partner (maxblue)keine Unterkonten im BASE-Tarif, bis 5 ab Premiumnur EURKMU & GmbH/UG

Vivid als Alternative zu FYRST

Vivid geht die Kalkulation von der anderen Seite an: nicht Grundpreis plus Stückpreise, sondern ein Umfang, der im günstigsten Tarif schon steht.

Was Vivid Business bietet

Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat. Offen ist er für alle Rechtsformen, von Freiberufler:innen und Einzelunternehmen über GbR bis zu GmbH und UG. SEPA-Überweisungen laufen darin ohne Stückpreis und ohne Kontingent, egal ob du zwanzig oder zweihundert im Monat auslöst. Damit fällt die Rechnung weg, die bei einem Buchungsposten-Modell jeden Monat neu aufgeht, und ein Geschäftskonto kostet dich im Einstieg tatsächlich nichts.

Beim Aufbau der Konten ist der Unterschied am größten. Du legst beliebig viele Konten an, und jedes bekommt eine eigene deutsche IBAN, bereits im 0-Euro-Tarif. Steuerrücklage, Projektgelder, Umsatzsteuer und Gehälter lassen sich damit sauber trennen, ohne dass die Zahl der Konten an einer Tarifstufe hängt. Teammitglieder kommen unbegrenzt und ohne Aufpreis je Nutzer dazu, mit vier Rollen und Freigaben für Limitänderungen.

Und Geld, das gerade nicht gebraucht wird, bleibt im selben System. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, dazu kommt ein Zinskonto. Die DATEV-Schnittstelle und die Rechnungstools sind eingebaut, nicht zugebucht, und die Visa Business Karten gibt es virtuell und physisch. Ein zweites Depot bei einem anderen Anbieter brauchst du dafür nicht.

Die Vivid Tarife im Überblick

Drei Tarife, und der Unterschied liegt nicht in der Zahl der Buchungen, sondern in Währungen, Kartenregeln und der Höhe des Cashbacks.

TarifPreis im MonatCashback auf alle EinkäufeKonten mit eigener IBANReicht für
Free Start0 €0,1 %unbegrenztEinstieg für alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG
Basic6,90 €0,2 %unbegrenztArbeiten in mehreren Währungen
Pro18,90 €0,5 %unbegrenztTeams mit Kartenregeln und Freigaben

Die Preise stehen fest, es gibt kein „ab“ davor und keine Umsatzsteuer, die noch dazukommt. Was du in der Tabelle liest, wird abgebucht.

Was im 0-Euro-Tarif steckt

Der Free Start ist keine Demoversion. Enthalten sind SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Karten virtuell und physisch, die DATEV-Schnittstelle, Rechnungstools und garantiertes Cashback auf alle Einkäufe. Auch die Teamverwaltung mit Rollen und Kartenlimits gehört dazu.

Für Gründende ist vor allem eine Kombination relevant: dauerhaft 0 € im Monat und trotzdem offen für Kapitalgesellschaften. Wer eine UG oder GmbH aufsetzt, zahlt bei Vivid im Einstieg nicht mehr als eine Einzelunternehmerin, und die Zahl der Konten bleibt in beiden Fällen unbegrenzt.

Basic und Pro: was oben dazukommt

Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, zusätzlich zu allem, was Free Start schon enthält. Ab Pro erweitern sich die Kartenregeln: Limits nach Kategorie, Händler und Land, dazu Firmenkarten und eine höhere Cashback-Stufe. Ein Geschäftskonto für GmbH und UG wächst damit mit, ohne dass du beim Wechsel Konten oder IBANs neu aufsetzen musst.

Geldanlage und Zinsen aus dem Konto

Rücklagen bleiben bei Vivid im Konto und arbeiten dort. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto lassen sich direkt aus dem Geschäftskonto kaufen, ein Zinskonto kommt hinzu. Alles läuft in derselben App, in der auch die Zahlungen stattfinden.

Genau hier liegt der Unterschied zum Depot-Umweg. Statt ein zweites Produkt bei einem anderen Anbieter zu eröffnen, verschiebst du Geld zwischen Konto, Zinskonto und Anlage, und du siehst beides im gleichen Überblick. Für Unternehmen, die Liquidität in Etappen brauchen, ist das der praktische Teil daran.

Konto bei Vivid eröffnen

Die Eröffnung läuft online mit Foto- und Selfie-Verifizierung, die deutsche IBAN steht anschließend bereit. Wenn du von einem anderen Konto kommst, ziehen Daueraufträge und Lastschriften nach und nach mit um, sobald du sie umgestellt hast.

Wenn Konto, Rücklagen und Geldanlage an einer Stelle liegen sollen, passt Vivid: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Buchungsentgelt, unbegrenzt viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Aktien und ETFs direkt aus dem Konto. Und auf alle Einkäufe kommt garantiertes Cashback ohne monatliches Limit obendrauf.

Welches Geschäftskonto passt zu wem?

Wenn du digital arbeitest, viele Zahlungen im Monat auslöst und alles an einer Stelle haben willst, führt der kürzere Weg zu Vivid: 0 € im Monat auch für GmbH und UG, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, unbegrenzt viele Konten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Zinskonto im selben Konto und Cashback auf alle Einkäufe. Das gilt für die Solo-Selbstständige mit zweihundert Buchungen genauso wie für das fünfköpfige Team, das Karten mit Regeln vergeben will.

Wer dagegen regelmäßig Bargeld am Schalter einzahlt oder eine Kontokorrentlinie beim eigenen Haus braucht, findet beides bei FYRST im Filialnetz von Deutscher Bank und Postbank. Vivid deckt die Bargeldseite über Karten und Automaten ab und ist ansonsten für bargeldloses Arbeiten gebaut, mit Kartenzahlungen, Unterkonten und Anlage im selben System. Viele kombinieren am Ende beides: ein Geschäftskonto für 0 € im Monat für den laufenden Betrieb und die Hausbank für das Bargeld.

Fazit zum FYRST Geschäftskonto

FYRST ist das digitale Geschäftskonto der Deutschen Bank, mit deutscher IBAN und Bargeld über das Filialnetz. Der Preis hängt an der Buchungszahl: wenige, gleichmäßige Buchungen bleiben im Kontingent, bei vielen kommen Stückpreise dazu, und die Anbindung an die Steuerberatung ohne Aufpreis gibt es erst im teuersten Tarif. Schwankende Buchungszahlen, Rücklagen auf mehreren Konten und die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft schlagen deshalb direkt auf die Monatsrechnung durch.

Sobald mehr als Zahlungsverkehr im Konto passieren soll, verschiebt sich das Bild. Bei Vivid liegen SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener IBAN, DATEV-Schnittstelle, Geldanlage und Cashback bereits im Tarif für 0 € im Monat, und die Rechtsform entscheidet nicht über den Preis. Wer die Preise für 2026 vergleicht, sollte deshalb nicht nur auf den Grundpreis schauen, sondern auf das, was ohne Aufpreis dabei ist.

Bereit für ein Geschäftskonto?

Eröffne ein Vivid Geschäftskonto mit deutscher IBAN: 0 € im Monat im Tarif Free Start, SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und beliebig viele Konten mit eigener IBAN.

Geschäftskonto eröffnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Ist das FYRST Geschäftskonto kostenlos?

    Der Tarif FYRST BASE kostet 0 € im Monat, allerdings nur für das erste Konto von Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen. Alle anderen Rechtsformen zahlen dort 6 € im Monat, wobei die ersten sechs Monate ohne Grundpreis laufen. Dazu kommen Buchungsposten: 50 beleglose Buchungen sind pro Monat enthalten, jede weitere kostet 0,19 €. Ein kostenloses Geschäftskonto ist FYRST BASE also für Solo-Selbstständige mit wenigen Zahlungen, nicht für jede Konstellation.
  • Ja. FYRST prüft die Bonität und fragt dazu die Schufa ab, wie es bei einer Bank üblich ist, die auch Kontokorrentlinien und Kredite vergibt. Bei negativen Einträgen kommt eine Eröffnung in der Regel nicht zustande. Ein Geschäftskonto ohne Schufa-Abfrage ist FYRST damit nicht.
  • Ja. FYRST unterstützt fast alle deutschen Rechtsformen, darunter GmbH, GmbH & Co. KG, UG, GbR, OHG, KG, e. K. und eingetragene Vereine. Der Unterschied liegt im Preis: für juristische Personen ist das erste Konto im Tarif BASE sechs Monate ohne Grundpreis und kostet danach 6 € im Monat. In COMPLETE und PREMIUM gelten für alle Rechtsformen dieselben 10 € beziehungsweise 24 € im Monat.
  • Ja, in den Filialen der Deutschen Bank und an den Schaltern der Postbank. Das Serviceentgelt am Schalter beträgt 0 €, die Einzahlung selbst wird gestaffelt abgerechnet: je angefangene 5.000 € fallen 3 € in BASE und 2,50 € in COMPLETE und PREMIUM an. Über den Bargeld-Code an Kassen von Partnerunternehmen kostet eine Einzahlung 1,5 % des Betrags. Abheben ist an rund 7.000 Automaten der Cash Group sowie an Postbank-Schaltern ohne Entgelt möglich.
  • Nein, Cashback auf Kartenzahlungen gehört nicht zum Leistungsumfang von FYRST. Bei Vivid ist garantiertes Cashback auf alle Einkäufe ab dem Tarif Free Start für 0 € im Monat enthalten, ohne monatliches Limit, und in ausgewählten Kategorien liegt der Satz höher.
  • Vivid. Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat und ist für alle Rechtsformen inklusive GmbH und UG offen, SEPA-Überweisungen laufen ohne Stückpreis, und du legst beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN an. Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto kaufst du direkt aus dem Geschäftskonto, die DATEV-Schnittstelle und Rechnungstools sind eingebaut, und auf alle Einkäufe kommt garantiertes Cashback ohne monatliches Limit.

Stand: August 2026. Die Angaben zu FYRST wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten und des Preis- und Leistungsverzeichnisses zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. FYRST ist eine Marke der Deutschen Bank AG; zwischen Vivid und FYRST besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank; Kundengelder werden getrennt verwahrt. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

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