N26 Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen

Geschäftskonto18 Min. Lesezeit
N26 Geschäftskonto: Tarife, Kosten und Leistungen im Überblick
Vivid Redaktion

Die Vivid-Redaktion schreibt über Gründung, Finanzen und Selbstständigkeit – mit praktischen Guides zu Geschäftskonten, Steuern und Förderungen für Gründer:innen und Selbstständige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • N26 Business im Überblick: vier Tarife, von 0 € im Monat bis 16,90 €. Beleglose Überweisungen sind in jedem Tarif ohne Stückpreis dabei. Das Konto steht ausschließlich Selbstständigen und Freiberufler:innen offen, die unter dem eigenen Namen arbeiten. Ein Firmenname passt weder aufs Konto noch auf die Karte.
  • Wo es im Alltag eng wird: Unterkonten gibt es erst ab dem Tarif Smart, Lastschriften von Kunden lassen sich nicht einziehen, Überweisungen in Fremdwährung kennt die App nicht, und eine native DATEV-Schnittstelle fehlt. GmbH und UG laufen über ein separates Firmenkonto, das noch nicht allgemein verfügbar ist.
  • Vivid als Alternative: 0 € im Monat im Tarif Free Start, offen für alle Rechtsformen bis GmbH und UG, unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis, beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN und Geldanlage direkt aus dem Konto.

Ob das Geschäftskonto von N26 zu dir passt, entscheidet sich an einer einzigen Frage, und die kommt vor jedem Preisvergleich: Unter welchem Namen stellst du deine Rechnungen? Arbeitest du als Freiberufler:in oder Einzelunternehmer:in unter deinem eigenen Namen, steht dir das Konto offen. Führst du eine GmbH oder eine UG, sieht die Sache anders aus. Alles Weitere, also Preis, Karten, Unterkonten und Bargeld, ist danach Feinabstimmung.

Hier geht es um das Geschäftskonto, nicht um das private Girokonto von N26. Dieser Artikel nimmt die vier Business-Tarife auseinander, zeigt, was im Alltag wirklich enthalten ist, benennt die Grenzen und stellt am Ende beide Konten gegenüber. Sämtliche Zahlen stammen von den offiziellen N26-Seiten und wurden im August 2026 gelesen. Preise ändern sich, deshalb steht am Ende ein datierter Hinweis.

Was ist das N26 Geschäftskonto?

Für wen N26 Business gedacht ist

N26 ist eine Bank mit Sitz in Berlin und vergibt eine deutsche IBAN. Das Geschäftskonto heißt N26 Business, im englischsprachigen Auftritt N26 Business Account, läuft ausschließlich über die App und richtet sich laut Support-Center an Selbständige und Freiberufler, die unter ihrem eigenen Namen arbeiten. Dieser Satz ist wichtiger, als er klingt. Er bedeutet, dass der Firmenname weder auf dem Konto noch auf der Karte stehen kann, und er schließt damit alle Rechtsformen aus, die einen eigenen Namen führen.

Konkret heißt das: Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG, aber auch Personengesellschaften wie GbR, OHG und KG können N26 Business nicht eröffnen. Für Einzelunternehmen, UG, GmbH und AG hat N26 inzwischen ein zweites, getrenntes Produkt aufgesetzt, das Firmenkonto für kleine Unternehmen. Die Hürden dort sind eng gesteckt und stehen so auf der offiziellen Seite: ein bestehendes deutsches N26-Konto mit einer beliebigen Mitgliedschaft außer N26 Flex, Wohnsitz in Deutschland, alleinige Geschäftsführung, höchstens 9 Mitarbeitende und maximal 2 Mio. € Jahresumsatz. Die Seite selbst spricht von der Zeit "nach dem Launch": Early Access mit Warteliste, allgemein verfügbar ist das Konto noch nicht.

Zwei Dinge musst du außerdem wissen, bevor du dich anmeldest. Ein Privatkonto und ein Geschäftskonto lassen sich bei N26 nicht gleichzeitig führen, das steht so in der offiziellen FAQ. Und wer bereits N26-Kundschaft ist, erfüllt die Voraussetzungen für ein neues Business-Konto nicht mehr. Wer sein privates N26-Konto behalten und die freiberufliche Tätigkeit trennen möchte, landet stattdessen beim Freelancer-Konto, das seit April 2025 in Deutschland verfügbar ist.

N26 Business Tarife und Kosten

Die Kosten für ein N26 Geschäftskonto hängen allein am gewählten Tarif. Kontoführungsgebühren nach Buchungsvolumen, wie sie klassische Institute berechnen, kennt N26 nicht.

Die vier Tarife im Überblick

Der Anbieter staffelt das Konto in vier Stufen: Der Einstieg kostet nichts, die Spitze 16,90 € im Monat. Was zwischen den Stufen wirklich wechselt, ist überschaubar: die Karten, die Zahl der Spaces-Unterkonten, die Freikontingente am Geldautomaten, ab Go eine Reiseversicherung von Allianz Assistance und im obersten Tarif der Cashback-Satz. Die Tabelle zeigt die Werte von der offiziellen Tarifseite.

TarifPreis im MonatCashback-SatzSpaces mit eigener IBANFreie AbhebungenReicht für
N26 Business Standard0 €0,1 %keine Spaces2 pro MonatEinstieg mit Karte und Überweisungen
N26 Business Smart4,90 €0,1 %bis zu 103 pro MonatSelbstständige, die Rücklagen trennen
N26 Business Go9,90 €0,1 %bis zu 105 pro MonatViel unterwegs, mit Versicherungspaket
N26 Business Metal16,90 €0,5 %bis zu 108 pro MonatHöherer Cashback-Satz und Metallkarte

N26 bewirbt das Geschäftskonto im Tarif Business Standard als dauerhaft kostenlos, und für den reinen Zahlungsverkehr stimmt das auch. Ein Detail geht in solchen Übersichten aber gern unter, und es betrifft ausgerechnet diesen Tarif: Im Business Standard ist die erste physische Debitkarte nicht enthalten, sie kostet einmalig 10 €. Ab Smart liegt sie ohne Aufpreis dabei, dazu bis zu sechs virtuelle Karten für Onlinezahlungen. Im Standard-Tarif bekommst du genau eine virtuelle Karte.

Was in jedem Tarif enthalten ist

Die gemeinsame Basis ist der stärkste Teil des Angebots, und sie beginnt bei den Buchungen. Beleglose Überweisungen, Echtzeitüberweisungen, Daueraufträge und Lastschriften auf dem eigenen Konto rechnet N26 nicht je Stück ab, in keinem Tarif. Wer viel überweist, zahlt also nicht mehr als jemand mit drei Buchungen im Monat. Dazu kommen in allen vier Tarifen:

Eine Mastercard Debitkarte als Zahlungsmittel, mit Apple Pay und Google Pay in der App hinterlegt.
Weltweite Kartenzahlungen ohne Fremdwährungsaufschlag, auch außerhalb der Eurozone.
Bargeld einzahlen und abheben im Einzelhandel über Cash26, mit 1,5 % Einzahlungsgebühr.
Cashback auf alle Kartenzahlungen, monatlich ausgezahlt: 0,1 % in Standard, Smart und Go, 0,5 % in Metal.
Insights, die jede Ausgabe in Echtzeit kategorisieren, dazu Regeln für Spaces und der Einkommensverteiler.
Kundenservice per Chat, rund um die Uhr erreichbar.

Auch die Geldanlage läuft in derselben App. Aktien, ETFs und ETCs kosten 0,90 € je Trade, in Business Go sind drei Trades im Monat frei, in Metal zehn. Dazu kommen Sofort-Fonds mit einer Verwaltungsgebühr zwischen 0,29 % und 0,55 % je nach Tarif, Sparpläne und die Möglichkeit, Krypto zu kaufen, zu 1,5 % für Bitcoin und 2,5 % für andere Coins. Das Depot liegt bei einem Partner, abgewickelt über die Upvest Securities GmbH.

Zwischenfazit zu den Kosten: Das Konto startet bei 0 € im Monat, aber die zwei Funktionen, nach denen Selbstständige zuerst fragen, hängen am Tarif ab 4,90 €: die physische Karte und die Spaces-Unterkonten. Bei Vivid sind unbegrenzt viele Konten mit eigener deutscher IBAN bereits im Tarif Free Start für 0 € im Monat enthalten, und dieser Tarif steht auch einer GmbH oder UG offen.

Leistungen im N26 Geschäftskonto

Zahlungsverkehr und Karten

SEPA-Überweisungen und SEPA-Echtzeitüberweisungen laufen ohne Stückkosten, Daueraufträge und Lastschriften lassen sich auf dem Konto hinterlegen. Als Karte gibt es die Mastercard Debit, virtuelle Karten kommen ab Smart dazu. Eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen gehört nicht zum Angebot.

Ein Punkt fällt im Geschäftsalltag stärker ins Gewicht, als die Tarifseite vermuten lässt. Firmenlastschriften, also der Einzug von Beträgen bei deinen eigenen Kundinnen und Kunden, sind mit N26 Business laut Support-Center nicht möglich. Wer Mitgliedsbeiträge, Abos oder wiederkehrende Rechnungen per Lastschrift einzieht, braucht dafür einen zweiten Weg. Ebenfalls nicht in der App vorgesehen: Überweisungen in Fremdwährung. Das Konto führt Euro, und dabei bleibt es.

Unterkonten mit eigener IBAN

Spaces heißen bei N26 die Unterkonten. Ab dem Tarif Business Smart legst du bis zu zehn davon an, jedes mit eigener IBAN und mit einer Karte verknüpfbar. Im Standard-Tarif gibt es keine. Für Selbstständige ist das der praktische Kern des Kontos: ein Space für die Umsatzsteuer, einer für die Einkommensteuer, einer als Puffer für ruhige Monate. Regeln für Spaces und der Einkommensverteiler schieben eingehende Beträge automatisch dorthin, wo sie hingehören, und die Aufrundungsregel legt Kleinbeträge beiseite.

Zehn Spaces reichen für die meisten Einzelunternehmen. Wer je Projekt, je Kunde oder je Gesellschaft trennt, stößt schneller an die Grenze, als er denkt. Bei Vivid sind Unterkonten in unbegrenzter Zahl angelegt, jedes ebenfalls mit eigener deutscher IBAN, und das schon im Tarif Free Start.

Bargeld einzahlen und abheben

Hier hat N26 etwas, das viele digitale Anbieter nicht haben. Über Cash26 zahlst du Bargeld im Einzelhandel ein und hebst dort ab, per Barcode an der Kasse, ohne Filiale und ohne Termin. Laut N26 sind rund 13.000 Partnergeschäfte in Deutschland angebunden, darunter REWE, Penny und dm. Die Einzahlung kostet 1,5 % des Betrags, auf allen vier Tarifen gleich.

Am Geldautomaten sind die Gratisabhebungen in Euro nach Tarif gestaffelt: zwei im Monat im Standard, drei in Smart, fünf in Go und acht in Metal. Danach fällt je Abhebung ein Entgelt an. Außerhalb der Eurozone kostet die Abhebung 1,7 %, in Business Go und Business Metal entfällt dieser Satz. Bei den Beträgen wird es allerdings eng: Cash26 nimmt mindestens 50 € und höchstens 999 € pro Tag, im Monat sind 8.000 € die Grenze. Wer täglich vierstellige Summen aus dem Laden trägt, kommt damit nicht aus, und 1,5 % auf jede Einzahlung summieren sich über ein Jahr spürbar.

Buchhaltung und Schnittstellen

Eine native DATEV-Schnittstelle gibt es nicht. Transaktionen exportierst du als CSV-Export oder als PDF, externe Buchhaltungssoftware bindest du über die PSD2-Schnittstelle an. HBCI und EBICS fehlen ebenso. Rechnungsstellung ist nicht Teil des Kontos, dafür brauchst du ein separates Tool.

Für die Zusammenarbeit mit einer Steuerberatung heißt das: Ein Zwischenschritt bleibt jeden Monat stehen. Bei kleinen Belegmengen ist das eine Sache von Minuten. Wächst das Geschäft, wird aus der Minute eine Stunde, und irgendwann fragt die Kanzlei nach einer direkten Anbindung.

Grenzen des N26 Geschäftskontos

Kein Konto kann alles, und bei N26 lassen sich die offenen Punkte klar benennen. Fünf davon tauchen in den Erfahrungsberichten immer wieder auf, und sie hängen alle an derselben Grundentscheidung: N26 Business ist als schlankes Konto für eine Person gebaut, nicht als Plattform für ein wachsendes Unternehmen.

Rechtsformen: Vom regulären Business-Konto ausgeschlossen sind GmbH und UG, ebenso die GbR. Das Firmenkonto für kleine Unternehmen fängt sie teilweise auf, verlangt aber ein bestehendes privates N26-Konto, alleinige Geschäftsführung, höchstens 9 Mitarbeitende und maximal 2 Mio. € Umsatz, und es läuft als Early Access mit Warteliste.
Unterkonten: Im Tarif für 0 € gibt es keine Spaces. Wer Rücklagen trennen will, zahlt ab 4,90 € im Monat.
Ein Konto pro Person: Privat- und Geschäftskonto lassen sich bei N26 nicht parallel führen. Wer bereits ein N26-Konto hat, kommt für ein neues Business-Konto nicht mehr infrage.
Lastschriften und Währungen: Firmenlastschriften kannst du nicht einziehen, und Überweisungen in Fremdwährung sind aus der App nicht möglich. Das Konto führt ausschließlich Euro.
Buchhaltung: Keine native DATEV-Anbindung, keine Rechnungsstellung im Konto. Export als CSV oder PDF, Anbindung über PSD2.

Diese Punkte sind kein Urteil über N26, sondern eine Frage der Passung. Für eine Grafikerin mit zwanzig Rechnungen im Jahr fällt keiner davon ins Gewicht. Sobald ein Geschäftskonto für GmbH und UG gebraucht wird, Beträge eingezogen werden oder in einer zweiten Währung abgerechnet wird, ist die Frage aber sofort da.

Zwischenfazit zu den Grenzen: N26 Business bedient Solo-Selbstständige mit einem digitalen Konto, das im Zahlungsverkehr nichts je Buchung berechnet. Wer eine Kapitalgesellschaft führt, Rücklagen auf eigene IBANs trennt oder in mehreren Währungen abrechnet, findet genau das bei Vivid schon im Tarif Free Start für 0 € im Monat.

N26 Geschäftskonto eröffnen

Die Kontoeröffnung läuft vollständig online und dauert nach Angaben von N26 wenige Minuten. Du lädst die App, registrierst dich mit dem Vor- und Nachnamen aus deinem Ausweisdokument und durchläufst die Identitätsprüfung. Ist die Identität bestätigt, ist das Konto sofort nutzbar. Unterlagen aus dem Handelsregister brauchst du nicht, weil das Konto ohnehin auf deinen Namen läuft.

Drei Voraussetzungen prüft N26 dabei: Du nutzt das Konto überwiegend geschäftlich, du wohnst in einem Land, in dem N26 aktiv ist, und du bist noch keine N26-Kundschaft. Beim Firmenkonto für kleine Unternehmen dreht sich diese Logik um: Dort ist ein bestehendes privates N26-Konto ausdrücklich Voraussetzung.

Alternativen zum N26 Geschäftskonto

Acht Kriterien, zwei Konten, eine Tabelle. Sie stellt N26 Business und das Vivid Geschäftskonto nebeneinander und zeigt, was der Einstieg wirklich kostet, für wen der günstigste Tarif überhaupt offensteht und was an Konten, Währungen und Geldanlage dazugehört. Stand August 2026, die aktuellen Konditionen stehen beim jeweiligen Anbieter.

AnbieterGrundpreisIBANCashbackGeldanlageKonten & IBANsWährungenFür wen
Vivid0 € (Free Start), alle Rechtsformen inkl. GmbH und UGdeutsche IBAN0,1 % bis 1 % je Tarif, ohne monatliches Limit (alle Einkäufe), bis 10 % in KategorienAktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds, Kryptounbegrenzt, jedes mit eigener IBAN22 WährungenFreiberufler bis GmbH/UG
N26 Business0 € (Business Standard), nur Freiberufler und Gewerbe · separates Firmenkonto für GmbH/UGdeutsche IBAN0,1 % (Standard), 0,5 % (Metal)Aktien & ETFs ab 1 €keine Unterkonten im Free-Tarif, bis 10 Spaces mit eigener IBAN ab Smartnur EURFreiberufler & Einzelunternehmen

Vivid als Alternative zu N26 Business

N26 deckt den digitalen Alltag einer Solo-Selbstständigen ab, und das zu einem Preis, der bei null beginnt. Wer eine Kapitalgesellschaft führt, Rücklagen auf eigene IBANs trennt, Beträge einzieht oder in mehreren Währungen abrechnet, sucht danach weiter. Genau an dieser Stelle setzt Vivid an.

Was Vivid Business bietet

Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat und steht allen Rechtsformen offen, von der Freiberuflerin über die GbR bis zur GmbH und UG. SEPA-Überweisungen rechnet Vivid nicht je Buchung ab, und zwar unbegrenzt, auch in diesem Tarif. Dazu kommen beliebig viele Konten, jedes mit einer eigenen deutschen IBAN, sodass du Umsatzsteuer, Projektbudgets und Rücklagen sauber getrennt führst, ohne für jedes weitere Konto zu zahlen.

Teammitglieder kannst du in unbegrenzter Zahl einladen, ohne Aufpreis je Person, mit vier Rollen von der Inhaberin bis zur Mitarbeiterin und mit Kartenlimits je Karte. Die Geldanlage sitzt im selben Geschäftskonto: Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto, dazu Modellportfolios und ein Zinskonto für Guthaben, das gerade nicht gebraucht wird. Die DATEV-Schnittstelle gehört dazu, Rechnungen schreibst du direkt im Konto. Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen hinzu.

Und dann ist da noch das Cashback, das bei Vivid nicht an einen kostenpflichtigen Kartenzusatz gekoppelt ist. Je nach Tarif liegt die Rate auf alle Einkäufe zwischen 0,1 % und 1 %, ohne monatliches Limit, in ausgewählten Kategorien bis zu 10 %. Es ist schon im Tarif Free Start dabei.

Die Vivid Tarife im Überblick

Vivid führt Free Start für 0 €, Basic für 6,90 € und Pro für 18,90 € im Monat, darüber die Enterprise-Tarife für größere Teams. Jeder Tarif nimmt den vorherigen mit und legt etwas obendrauf. Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, ab Pro erweiterte Kartenlimits mit Regeln für Kategorie, Händler und Land, dazu Firmenkarten fürs Team. Der Cashback-Satz und die Guthabenverzinsung steigen mit jeder Stufe.

TarifPreis im MonatCashback auf alle EinkäufeKonten mit eigener IBANReicht für
Free Start0 €0,1 %unbegrenztEinstieg für alle Rechtsformen inkl. GmbH und UG
Basic6,90 €0,2 %unbegrenztArbeiten in mehreren Währungen
Pro18,90 €0,5 %unbegrenztTeams mit Kartenregeln und Freigaben

Darüber liegen noch die Enterprise-Tarife für größere Teams. Was bei Vivid im Tarif steht, ist der Betrag, der abgebucht wird. Mehrere Anbieter weisen netto aus, die Umsatzsteuer kommt dort obendrauf. Sonst vergleichst du zwei unterschiedliche Zahlen.

Was im 0-Euro-Tarif steckt

Free Start ist der Tarif, an dem sich der Unterschied entscheidet. Er kostet 0 € im Monat und steht allen Rechtsformen offen, von der Freiberuflerin über die GbR bis zur GmbH und UG. SEPA-Überweisungen laufen unbegrenzt und ohne Entgelt je Buchung. Konten legst du an, so viele du brauchst, jedes mit eigener deutscher IBAN. Teammitglieder lädst du unbegrenzt ein, ohne Aufpreis je Person.

Rechne es einmal gegen: Unterkonten und die physische Karte kommen bei N26 mit dem Tarif für 4,90 € dazu, bei Vivid sind sie im Tarif für 0 € enthalten. Dasselbe gilt für die DATEV-Schnittstelle, die Rechnungsstellung im Konto und das Cashback, das ab der ersten Stufe mitläuft. Über zwölf Monate ist das der Unterschied zwischen 58,80 € und null.

Basic und Pro: was oben dazukommt

Ab Basic kommen Konten in 22 Währungen und internationale Überweisungen dazu, der Cashback-Satz steigt und das Guthaben wird höher verzinst. Ab Pro schaltest du erweiterte Kartenlimits frei, mit Regeln für Kategorie, Händler und Land, dazu Firmenkarten fürs Team und Freigabeprozesse für höhere Limits. Jede Stufe nimmt alles aus der vorherigen mit.

Geldanlage und Zinsen aus dem Konto

Aktien, ETFs, iBonds, Geldmarktfonds und Krypto liegen bei Vivid im selben Zugang wie das Geschäftskonto, dazu Modellportfolios für Firmen, die nicht selbst auswählen wollen. Guthaben, das gerade nicht gebraucht wird, wandert aufs Zinskonto und arbeitet dort weiter. Bereitgestellt werden diese Produkte über die Vivid Money B.V.

Für den Alltag heißt das vor allem eins: Steuerrücklage, Puffer und Anlage laufen nicht über drei Anbieter, sondern über einen Zugang. Wer heute Rücklagen auf einem zweiten Konto parkt und Wertpapiere bei einem dritten Anbieter hält, spart sich diesen Umweg.

Konto bei Vivid eröffnen

Der Antrag läuft online. Du gibst die Angaben zum Unternehmen ein, weist dich mit einem Selfie samt Ausweisdokument aus, und nach der Prüfung ist das Konto nutzbar. Kommst du von einem anderen Anbieter, ziehen Daueraufträge und Lastschriften nach und nach mit um, während das alte Konto noch läuft. Für GmbH und UG in Gründung gibt es zusätzlich ein Gründerkonto, über das die Einlage vor dem Eintrag ins Handelsregister eingezahlt wird.

Fazit zu Vivid: Konto, Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback liegen in einem Zugang, ab 0 € im Monat und offen für GmbH und UG. Wer alles an einer Stelle führen will, statt sich das Geschäftskonto aus mehreren Werkzeugen zusammenzusetzen, findet bei Vivid die kurze Antwort.

Welches Geschäftskonto passt zu wem?

Wer alles in einem Konto führen will, kommt bei Vivid an. Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat und steht auch GmbH und UG offen. Dazu gehören unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und beliebig viele Konten mit eigener deutscher IBAN. Geldanlage und Cashback laufen aus demselben Zugang, ab der ersten Stufe.

N26 Business kommt infrage, wenn du solo unter eigenem Namen arbeitest, das Konto vollständig in der App führst und regelmäßig Bargeld über den Einzelhandel einzahlst. Für diesen Zuschnitt ist das Konto gebaut, und der Zahlungsverkehr kostet dort nichts je Buchung.

Fazit zum N26 Geschäftskonto

Das N26 Geschäftskonto ist ein schlankes, vollständig digitales Konto für Selbstständige und Freiberufler:innen, die unter dem eigenen Namen arbeiten. Der Zahlungsverkehr kostet nichts je Buchung, die App ist schnell, und mit Cash26 gibt es einen Weg für Bargeld, den viele digitale Anbieter gar nicht anbieten. Wer genau das sucht, ist mit dem Tarif für 0 € im Monat gut versorgt.

Die Grenzen liegen dort, wo aus der Einzelperson ein Unternehmen wird: bei den Rechtsformen, den Unterkonten im Gratistarif, dem Lastschrifteinzug und der Buchhaltungsanbindung. Genau diese Punkte deckt Vivid ab, ohne Aufpreis: unbegrenzte Konten mit eigener deutscher IBAN, DATEV-Schnittstelle, Geldanlage aus dem Konto und Cashback, alles ab 0 € im Monat und auch für GmbH und UG. Welches Konto passt, entscheidest du an deiner Rechtsform und an dem, was du im nächsten Jahr vorhast.

Bereit für ein Geschäftskonto?

Mit dem Vivid Geschäftskonto bekommst du unbegrenzt viele Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback ohne monatliches Limit auf alle Einkäufe in einer App, auch für GmbH und UG.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Was kostet das N26 Geschäftskonto?

    N26 Business Standard kostet 0 € im Monat, Business Smart 4,90 €, Business Go 9,90 € und Business Metal 16,90 €. Beleglose Überweisungen sind in jedem Tarif ohne Stückpreis enthalten, laufende Kosten je Buchung entstehen also nicht. Die erste physische Karte kostet im Standard-Tarif einmalig 10 €, ab Smart liegt sie ohne Aufpreis dabei.

  • Selbstständige und Freiberufler:innen, die unter dem eigenen Namen arbeiten, mit Wohnsitz in einem Land, in dem N26 aktiv ist. Der Firmenname kann weder auf dem Konto noch auf der Karte stehen. Wer bereits ein N26-Konto führt, erfüllt die Voraussetzungen für ein neues Business-Konto nicht.

  • Im regulären Business-Konto nicht. Für UG, GmbH und AG führt N26 das separate Firmenkonto für kleine Unternehmen: alleinige Geschäftsführung, höchstens 9 Mitarbeitende, maximal 2 Mio. € Jahresumsatz und ein bestehendes privates N26-Konto. Es läuft als Early Access mit Warteliste. Bei Vivid steht der Tarif Free Start für 0 € im Monat einer GmbH und UG direkt offen.

  • In den Bewertungsportalen wiederholen sich zwei Muster, wenn Nutzer über ihr N26 Geschäftskonto berichten. Positiv erwähnt werden die App und die Geschwindigkeit der Kontoeröffnung. Kritisch kommen der fehlende Lastschrifteinzug und die Erreichbarkeit des Supports zur Sprache. Eine eigene Testnote vergeben wir hier bewusst nicht.

  • Bei N26 nicht. Business- und Privatkonto schließen sich laut offizieller FAQ gegenseitig aus. Wer sein privates Konto behalten und die freiberufliche Tätigkeit trennen möchte, nutzt stattdessen das Freelancer-Konto. Bei Vivid liegen Geschäfts- und Privatkonto in derselben App.

  • Nein. Transaktionen exportierst du als CSV-Export oder PDF, externe Buchhaltungssoftware bindest du über die PSD2-Schnittstelle an. HBCI und EBICS stehen nicht zur Verfügung. Die DATEV-Schnittstelle gehört bei Vivid zum Konto.

  • Wenn Konto, Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, Geldanlage und Cashback zusammenliegen sollen, deckt Vivid das ab 0 € im Monat ab, auch für GmbH und UG. Unbegrenzte SEPA-Überweisungen ohne Stückpreis und unbegrenzt viele Teammitglieder gehören in diesem Tarif dazu.

Stand: August 2026. Die Angaben zu N26 wurden nach bestem Wissen auf Basis der offiziellen Anbieterseiten zusammengetragen und können sich jederzeit ändern, insbesondere Preise, Tarife und Konditionen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter. N26 ist eine Marke der N26 SE; zwischen Vivid und N26 besteht keine geschäftliche Verbindung. Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der CSSF und keine Bank; Kundengelder werden getrennt verwahrt. Geldanlage- und Zinsprodukte werden über die Vivid Money B.V. bereitgestellt. Kapitalanlagen bergen Risiken; der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Kryptowerte sind unreguliert und hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

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