Zwei Freundinnen gestalten gemeinsam Websites, teilen Aufträge und Einnahmen, und auf der ersten Rechnung steht plötzlich das Kürzel GbR. GbR bedeutet Gesellschaft bürgerlichen Rechts: ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen. Ein Mindestkapital braucht diese Rechtsform nicht. Für Schulden der Gesellschaft stehen die Beteiligten persönlich ein.
Dieser Leitfaden ist für Gründende, Freiberufler:innen und kleine Teams. Er erklärt die Abkürzung, die rechtliche Grundlage, Vertretung, Haftung und Steuern, dazu Beispiele und die Vor- und Nachteile. Auch die Neuerungen seit der Reform von 2024 sind dabei, die in vielen älteren Texten noch fehlen.
Das Wichtigste in Kürze:
- GbR ist die Abkürzung für Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die einfachste Personengesellschaft im deutschen Recht.
- Zwei Personen und ein gemeinsamer Zweck reichen. Notar, Handelsregister und Mindestkapital braucht es nicht.
- Seit dem 1. Januar 2024 ist die GbR ausdrücklich rechtsfähig. Eine juristische Person ist sie trotzdem nicht.
- Für Verbindlichkeiten der GbR haften die Gesellschafter:innen persönlich, auch mit dem Privatvermögen.
- Den Gewinn versteuert jede Person über die eigene Einkommensteuer, Gewerbesteuer fällt nur bei gewerblicher Tätigkeit an.
Was bedeutet GbR? Die Abkürzung erklärt
Was bedeutet GbR, und wofür steht GbR genau? Die drei Buchstaben stehen für Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die einfachste Form, in der mehrere Menschen in Deutschland gemeinsam etwas unternehmen können. Im Alltag begegnen dir dafür auch die Namen BGB-Gesellschaft und Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Gemeint ist jedes Mal dieselbe Gesellschaftsform, und unter allen Gesellschaftsformen im deutschen Recht ist sie die mit den wenigsten Vorgaben.
Die Bedeutung der Abkürzung GbR verrät schon den Kern. Die Regeln stammen nicht aus dem Handelsrecht, sondern aus dem allgemeinen Zivilrecht. Deshalb steht die GbR auch Teams offen, die kein Handelsgewerbe betreiben.
GbR ausgeschrieben: Woher kommt der Name?
Was heißt GbR ausgeschrieben? Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Der Zusatz „bürgerlichen Rechts“ zeigt, wo die Regeln stehen: im Bürgerlichen Gesetzbuch, in den §§ 705 bis 740c BGB. Offene Handelsgesellschaft und Kommanditgesellschaft finden sich dagegen im Handelsgesetzbuch, weil sie für ein kaufmännisch geführtes Handelsgewerbe gedacht sind.
Deshalb braucht eine GbR weder Handelsregister noch kaufmännische Buchführung. Braucht ein Betrieb irgendwann eine kaufmännische Einrichtung, wird aus der GbR kraft Gesetzes eine OHG.
GbR einfach erklärt: die wichtigsten Merkmale
Die kürzeste GbR-Erklärung passt in einen Satz: mehrere Personen verpflichten sich per Vertrag, einen gemeinsamen Zweck zu fördern. Daraus ergeben sich sechs Merkmale, die sie von anderen Personengesellschaften wie OHG und KG abheben:
Was ist eine GbR-Firma? Was bedeutet GbR bei Firmen?
Auf Briefköpfen, Websites und Rechnungen steht oft etwas wie „Weber & Sommer GbR“. Was bedeutet GbR bei Firmen in diesem Fall? Das Kürzel nennt die Rechtsform hinter dem Betrieb, keine Branche und kein Gütesiegel. Es zeigt Geschäftspartnern, dass hinter dem Namen eine Personengesellschaft steht, deren Gesellschafter:innen persönlich haften.
Streng genommen ist „GbR-Firma“ Umgangssprache. Firma heißt im Handelsgesetzbuch der Name eines Kaufmanns im Handelsregister, und dort steht die einfache GbR nicht. Im Rechtsverkehr tritt sie deshalb unter den Namen der Gesellschafter:innen auf, ergänzt um den Zusatz GbR. Eine Geschäftsbezeichnung wie „Studio Nord“ darf daneben stehen, sie ersetzt die Namen aber nicht.
Seit 2024 gibt es eine zweite Variante. Lässt sich die Gesellschaft ins Gesellschaftsregister eintragen, führt sie den Zusatz eGbR und einen Namen, der im Register geschützt ist.
Ist eine GbR ein Unternehmen?
Ja, sobald sie wirtschaftlich tätig ist. Eine GbR kann Aufträge annehmen, Rechnungen schreiben, Personal einstellen und ein Geschäftskonto führen. Dabei hilft ein Unterschied zwischen zwei Begriffen: die Gesellschaft ist die Rechtsform, das Unternehmen ist die Tätigkeit, die darin läuft.
Nicht jede GbR betreibt deshalb ein Geschäft. Eine Fahrgemeinschaft oder ein gemeinsamer Lottoschein sind rechtlich ebenfalls Gesellschaften bürgerlichen Rechts. Betreibt die GbR ein Gewerbe, melden die Gesellschafter:innen es beim Gewerbeamt an. Freiberufliche Teams wie zwei Übersetzerinnen melden sich nur beim Finanzamt.
Ist eine GbR eine juristische Person?
Nein. Juristische Personen sind etwa GmbH, UG, AG oder der eingetragene Verein, die GbR bleibt eine Personengesellschaft. Seit dem 1. Januar 2024 regelt das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) aber ausdrücklich ihre Rechtsfähigkeit. Eine GbR, die nach außen auftritt, kann selbst Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen. Sie hält Eigentum, schließt Verträge und kann klagen oder verklagt werden. Diese Gesetzesänderungen schreiben fest, was die Rechtsprechung zuvor schon anerkannt hatte.
Was ihr zur juristischen Person fehlt, ist die Trennwand zwischen Gesellschaftsvermögen und Privatvermögen. Bei der GmbH haftet für Schulden nur die Gesellschaft, bei der GbR haften die Gesellschafter:innen mit. Wie stark dieser Punkt bei der Wahl der Rechtsform wiegt, zeigt der Vergleich GbR oder GmbH.
Kurz gesagt: Die GbR ist rechtsfähig, aber keine juristische Person. Sie kann Verträge schließen und Vermögen halten, für ihre Verbindlichkeiten haften dennoch die Gesellschafter:innen persönlich.

Wie funktioniert eine GbR? Gründung, Führung und Haftung
Im Alltag zeigt sich die Rechtsform an vier Fragen: wie sie entsteht, wer entscheidet, wer haftet und wie der Gewinn versteuert wird. Die Rechte und Pflichten der Gesellschafter:innen legt zuerst der Vertrag fest, und wo er schweigt, greift das Gesetz. Diese Erklärung der GbR folgt dem Weg, den eine Gesellschaft im ersten Jahr nimmt.
GbR gründen: Gesellschaftsvertrag und Anmeldung
Für die Gründung reicht die Einigung auf einen gemeinsamen Zweck. Ein schriftlicher Gesellschaftsvertrag ist keine Pflicht, schafft aber Klarheit über Einlagen, Gewinnverteilung, Geschäftsführung und Kündigung. Danach folgen die Anmeldungen: das Gewerbe beim Gewerbeamt, falls nötig, und der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER. Schritt für Schritt, mit Checkliste und Kosten, zeigt das der Leitfaden GbR gründen.
Geschäftsführung und Vertretung
Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden. Geschäftsführung heißt, wer intern entscheidet, etwa über einen neuen Auftrag oder eine Anschaffung. Vertretung heißt, wer nach außen handelt und Verträge im Namen der GbR unterschreibt. Ohne eigene Regel gilt für beides dasselbe Prinzip: alle Gesellschafter:innen führen die Geschäfte gemeinsam und vertreten die Gesellschaft gemeinsam.
Bei zwei Beteiligten funktioniert das gut. Ab drei oder vier Personen wird es schwerfällig, wenn jede Bestellung alle Unterschriften braucht. Viele Verträge geben deshalb einzelnen Gesellschafter:innen Einzelvertretung und legen intern fest, dass größere Ausgaben, etwa ab 5.000 €, vorher gemeinsam beschlossen werden. Diese Grenze bindet nur die Beteiligten untereinander: nach außen lässt sich der Umfang der Vertretungsbefugnis nicht beschränken (§ 720 Abs. 3 BGB). Bei einer eGbR steht die Vertretungsbefugnis im Gesellschaftsregister, bei der einfachen GbR belegt eine schriftliche Vollmacht die Berechtigung. Solche Regelungen ersparen später manche Diskussion.
Haftung in der GbR
An der Haftung zeigt sich der Unterschied zu GmbH und UG am deutlichsten. Nach § 721 BGB haften die Gesellschafter:innen für Verbindlichkeiten der GbR persönlich und als Gesamtschuldner. Persönlich bedeutet, dass neben dem Gesellschaftsvermögen auch das Privatvermögen einbezogen ist. Gesamtschuldnerisch bedeutet, dass ein Gläubiger den vollen Betrag von einer einzelnen Person verlangen kann, unabhängig von ihrem Anteil.
Untereinander gleichen die Beteiligten das danach im Innenverhältnis aus, so wie Vertrag oder Beteiligung es vorsehen. Wer in eine bestehende GbR eintritt, übernimmt auch die Haftung für ältere Verbindlichkeiten. Begrenzen lassen sich die Haftungsrisiken gut: mit einer Betriebshaftpflichtversicherung, sauberen Verträgen mit Kund:innen und klaren Vertretungsregeln im Gesellschaftsvertrag.
Gewinnverteilung und Steuern
Wie der Gewinn aufgeteilt wird, bestimmen die Gesellschafter:innen im Vertrag. Fehlt eine Regel, richtet sich die Gewinnverteilung nach den vereinbarten Beteiligungen, ersatzweise nach dem Wert der Beiträge und zuletzt nach gleichen Anteilen (§ 709 Abs. 3 BGB). Abgerechnet wird zum Ende jedes Kalenderjahres.
Steuerlich gilt das Transparenzprinzip. Die GbR selbst zahlt keine Einkommensteuer: das Finanzamt stellt den Gewinn gesondert und einheitlich fest, und jede Person versteuert ihren Anteil in der eigenen Einkommensteuererklärung. Umsatzsteuer und Gewerbesteuer schuldet dagegen die Gesellschaft. Die Buchführung bleibt meist schlank: eine freiberufliche GbR darf immer per Einnahmen-Überschuss-Rechnung abrechnen, eine gewerbliche, solange sie unter 800.000 € Umsatz und 80.000 € Gewinn im Jahr bleibt.
| Steuer | Wer zahlt | Wann sie anfällt |
|---|---|---|
| Einkommensteuer | jede Person auf ihren Gewinnanteil | immer, über die eigene Steuererklärung |
| Umsatzsteuer | die GbR | auf Umsätze, außer bei der Kleinunternehmerregelung (Vorjahr bis 25.000 €, laufendes Jahr bis 100.000 €) |
| Gewerbesteuer | die GbR | nur bei gewerblicher Tätigkeit, mit 24.500 € Freibetrag auf den Gewerbeertrag |
Eine rein freiberufliche GbR, etwa zwei Architektinnen mit gemeinsamem Büro, zahlt keine Gewerbesteuer.
Geschäftskonto für die GbR
Eine Pflicht zum Geschäftskonto gibt es für die GbR nicht, mit der ersten gemeinsamen Rechnung zeigt sich aber der Nutzen. Laufen alle Einnahmen und Ausgaben über ein eigenes Konto, ist die Einnahmen-Überschuss-Rechnung schnell erledigt, und das Finanzamt bekommt saubere Belege. Jede Entnahme ist dokumentiert, das schafft Klarheit im Team.
Für die Eröffnung fragen Anbieter meist nach den Ausweisen aller Gesellschafter:innen und nach Angaben zur Gesellschaft, oft auch nach dem Gesellschaftsvertrag und der Gewerbeanmeldung. Das Geschäftskonto für die GbR von Vivid eröffnest du komplett online, mit deutscher IBAN. Jede Gesellschafterin und jeder Gesellschafter bekommt eine eigene Karte und eigene Zugriffsrechte. Rücklagen für die Steuer parkt ihr in Unterkonten, die Zahlen gehen per DATEV-Export an die Steuerberatung, und im Free-Start-Tarif zahlt ihr 0 € im Monat.
Für wen eignet sich die GbR? Typische Beispiele
Das GbR-Gesetz, also die §§ 705 ff. BGB, verlangt wenig. Genau deshalb passt die Rechtsform zu vielen Vorhaben mit zwei bis fünf Beteiligten, überschaubarem Kapital und einem klaren gemeinsamen Ziel, bei denen die Zusammenarbeit wichtiger ist als eine aufwendige Struktur. Typische Beispiele aus der Praxis:
An Grenzen stößt die GbR, wenn hohe Summen im Spiel sind: große Einkäufe auf Rechnung, Personal mit langfristigen Verträgen oder Investoren, die Anteile übernehmen wollen. In solchen Konstellationen schützt eine Kapitalgesellschaft das Privatvermögen besser. Wer allein gründet, wählt ohnehin eine andere Form, denn die GbR braucht mindestens zwei Personen.

GbR Vor- und Nachteile im Überblick
Die Vorteile einer GbR zeigen sich beim Start: kaum eine Rechtsform ist so schnell startklar. Die Nachteile liegen bei der Haftung und bei der Abhängigkeit von den Mitgesellschafter:innen. Diese Tabelle stellt die Vor- und Nachteile einer GbR nebeneinander:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Gründung ohne Notar und ohne Handelsregister | persönliche und gesamtschuldnerische Haftung |
| kein Mindestkapital | ohne Vertragsregel nur gemeinsame Entscheidungen |
| Einnahmen-Überschuss-Rechnung statt Bilanz | Kreditgeber und große Auftraggeber prüfen genauer |
| Gesellschaftsvertrag frei gestaltbar | Anteile nur mit Zustimmung der anderen übertragbar |
| 24.500 € Freibetrag bei der Gewerbesteuer | Abhängigkeit von den Mitgesellschafter:innen |
| läuft weiter, wenn eine Person ausscheidet | Abfindung der ausscheidenden Person belastet die Kasse |
Die letzte Zeile ist neu: scheidet eine Person aus, löst sich die GbR seit 2024 nicht mehr automatisch auf, die übrigen führen sie fort. Wächst das Geschäft, lohnt ein neuer Blick auf die Rechtsform.
Kurz gesagt: Der größte Vorteil der GbR ist das Tempo, dazu kommen niedrige Kosten und viel Freiheit im Vertrag. Ihr Gegengewicht ist die persönliche Haftung, und die lässt sich mit Versicherung und klaren Regeln gut eingrenzen.
Fazit
Was ist eine GbR also? Ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen mit gemeinsamem Ziel, geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch, ohne Mindestkapital und oft ohne schriftlichen Vertrag gegründet. Seit 2024 ist sie rechtsfähig und kann Verträge schließen und Vermögen halten. Sie bleibt aber eine Personengesellschaft mit persönlicher Haftung der Beteiligten.
Für kleine Teams und gemeinsame Projekte ist sie oft der schnellste Weg zum Start. Mit Vertrag, Versicherung und eigenem Geschäftskonto wird aus der einfachen Form eine solide Basis.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hoch sind die Kosten für die Gründung einer GbR?
Die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kostet meist wenig. Pflicht ist bei gewerblicher Tätigkeit nur die Gewerbeanmeldung, je nach Gemeinde 20 bis 60 € pro Person, eine rein freiberufliche GbR zahlt auch das nicht. Optional kommen Rechtsberatung und bei einer eGbR Notar- und Registergebühren dazu.
Was ist der Unterschied zwischen GbR und eGbR?
Die eGbR ist eine GbR, die im Gesellschaftsregister eingetragen ist. An der Bedeutung der GbR als Personengesellschaft ändert die Eintragung nichts, Haftung und Steuern bleiben gleich. Neu sind der Zusatz eGbR, ein geschützter Name, eine öffentlich einsehbare Vertretungsbefugnis und die Pflicht, Änderungen nachzumelden. Freiwillig ist die Eintragung im Grundsatz, nötig wird sie, sobald die GbR ein Grundstück erwerben oder Anteile an einer GmbH halten soll.
Kann eine GbR automatisch entstehen?
Ja. Sobald mindestens zwei Personen vereinbaren, einen gemeinsamen Zweck zu verfolgen, liegt eine GbR vor. Die Vereinbarung kann ausdrücklich getroffen werden oder sich aus dem Verhalten ergeben, etwa wenn zwei Fotografinnen gemeinsam Aufträge annehmen und den Gewinn teilen. Eintragung oder Notar braucht es dafür nicht. Weil dann die gesetzlichen Regeln gelten, lohnt sich ein schriftlicher Vertrag auch nachträglich.
Wer vertritt die GbR nach außen?
Ohne andere Vereinbarung vertreten alle Gesellschafter:innen die GbR gemeinsam, ein Vertrag braucht dann die Zustimmung aller. Der Gesellschaftsvertrag kann einzelnen Personen Einzelvertretung geben, und die gemeinsam Vertretenden können einzelne für bestimmte Geschäfte ermächtigen. Interne Betragsgrenzen gelten nur unter den Gesellschafter:innen, gegenüber Dritten wirken sie nicht. Bei einer eGbR steht die Vertretungsbefugnis im Gesellschaftsregister, bei der einfachen GbR weist eine schriftliche Vollmacht die Berechtigung nach.
Hinweis: Die Inhalte dieses Blogs dienen lediglich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Sie sind keine Empfehlung oder Grundlage für finanzielle Entscheidungen. Bevor du auf Grundlage dieser Informationen handelst, hol dir bitte Rat von qualifizierten Fachleuten, die deine persönliche Situation berücksichtigen.






